tsztsz hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 19:21
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Insgesamt muss sich in dem Feld aber was tun...da sind wir uns glaub ich einig.
Ich würde mal meinen, dass im Moment keiner der Hersteller ein Interesse daran hat mittels Weltumrundung die "Qualität" seiner Fahrzeuge nachzuweisen. Letzendlich müßten die ein Team mitschicken und alle gängigen Ersatzteile, damit der Fahrer samt Fahrzeug eine Chance hat, überhaupt in der avisierten Zeit das geplante Ziel zu erreichen. Das wäre dann im Ergebnis eher eine Dokumentation des häufigen Scheiterns ...
Die Dinger sind so gebaut, dass man damit hier klar kommt, wo der ADAC den Transport in die nächste Fachwerkstatt unterstützt, oder die Fachwerkstatt alle ein oder zwei Jahre sich den Bock mal zur Inspektion vornimmt, nachdem der Kunde die Maschine wenige tausend Kilometer als Schönwetterfahrzeug genutzt hat.. Wer damit nach Afrika oder die chinesische Mauer fahren will: da gibt es keine Servicepoints für die Fahrzeuge.
Man muss sich daran erinnern, dass die erste Weltumrundung (unter Auslassung von Afrika und Australien) erst ab 1927, also rund 30 Jahre nach Erfindung des Automobils, durchgeführt wurde, Claire Stinnes im Adler-PKW, begleitet von einem Team im LKW, das aber nach und nach absprang. Wenn der erste E-Motorradhersteller eine Weltumrundung sponsort, dann können wir davon ausgehen, dass das Produkt wohl einen passenden Qualitätslevel hat.