Das mit dem kleinen Widerstand im Anderson-Stecker ist mir ebenfalls aufgefallen. Der Widerstand ist direkt an eine Phase (blau) angeschlossen. Sobald man den Stecker einsteckt, leuchtet am Ladegerät eine kleine Diode auf.
Die Idee mit dem Schalter finde ich gut. Ich habe eine Phase über einen Schalter getrennt sowie auch den Widerstand. So kann man mit eingestecktem Stecker fahren.
Damit alles besser vor Feuchtigkeit geschützt ist, habe ich den Stecker an eine andere Position verlegt. Der erste Test verlief positiv. Um das ganze Kabelgewirr noch etwas zu reduzieren, möchte ich mir zusätzlich einen Y-Verteiler bauen und einen zweiten C14-Eingang neben dem standardmässigen anbringen.
Bilder kann ich gerne später noch machen.
Update zur Ladetechnik
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Re: Update zur Ladetechnik
Welche Phase?Maverick944 hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 10:02 Die Idee mit dem Schalter finde ich gut. Ich habe eine Phase über einen Schalter getrennt sowie auch den Widerstand. So kann man mit eingestecktem Stecker fahren.
Eigentlich redet man von Phasen nur bei Drehstrom: Drei Phasen, ein Nullleiter, ein Schutzleiter.
Aber in Deiner Zero gibt es Phasen höchstens zwischen Controller und E-Motor, nicht beim Akku. Der kennt nur + und -...
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Re: Update zur Ladetechnik
Hallo Marc,
danke für die Präzisierung! Mit „Phase“ meinte ich den blauen Minusleiter der DC-Seite. Da ich das Ladegerät fix verbaue, habe ich das Problem jetzt zweckmässig gelöst:
Ich trenne über einen 6-poligen Lastschalter sowohl das dicke blaue Minus-Kabel als auch die Signalleitung mit dem Enable-Widerstand. So ist der Lastkreis physisch unterbrochen und die Wegfahrsperre der Zero deaktiviert. Ich kann also trotz eingestecktem Anderson-Stecker fahren.
danke für die Präzisierung! Mit „Phase“ meinte ich den blauen Minusleiter der DC-Seite. Da ich das Ladegerät fix verbaue, habe ich das Problem jetzt zweckmässig gelöst:
Ich trenne über einen 6-poligen Lastschalter sowohl das dicke blaue Minus-Kabel als auch die Signalleitung mit dem Enable-Widerstand. So ist der Lastkreis physisch unterbrochen und die Wegfahrsperre der Zero deaktiviert. Ich kann also trotz eingestecktem Anderson-Stecker fahren.
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Zuletzt geändert von Maverick944 am Mi 4. Mär 2026, 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Update zur Ladetechnik
Jetzt bin ich noch mehr verwirrt!Maverick944 hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 12:13 Mit „Phase“ meinte ich den blauen Minusleiter der AC-Seite
Ich trenne über einen 6-poligen Lastschalter sowohl das dicke blaue Minus-Kabel als auch die Signalleitung mit dem Enable-Widerstand.
Die AC-Seite am Ladegerät ist das Kabel mit Schukostecker zur 230V-Wandsteckdose. Da gibt es kein Minus, sondern Nullleiter (N, blau). Das braune Kabel wird Außenleiter (L) genannt, manchmal auch Phase (es ist ja eine der drei Drehstrom-Phasen).
Die DC-Seite des Ladegeräts geht an den Anderson-Stecker. Wenn der Hersteller nicht total verblödet ist, sollten die Kabelfarben hier schwarz (minus) und rot (plus) sein. Aber das ist nicht zwingend vorgeschrieben wie die AC-Farben, da kann es schon vorkommen dass auch für DC Kabel die für 230V vorgesehen waren verwendet werden, wenn der Hersteller unbedingt ein paar Cent einsparen will.
So sieht das bei meinem (Otten-)Lader aus: Das Lader-Kabel steckt an meinem Einzellade-Adapter, mit dem ich die rausnehmbaren FXS-Akkus in der Wohnung laden kann.
In der Mitte (fast verdeckt von dem braunen Schrumpfschlauch) zwischen rot und schwarz befindet sich der Widerstand. Der geht übrigens auf der einen Seite an Plus, nicht an Minus. D.h. bei Deinem Ladegerät mit den falschen DC-Kabelfarben ist Blau = Plus und Braun = Minus.
Zuletzt geändert von MarcS am Mi 4. Mär 2026, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Update zur Ladetechnik
Herzlichen Glückwunsch, du hast den Tippfehler des Tages gefunden! Dass man AC und DC in einem schnell getippten Forenbeitrag nicht verwechseln darf, ohne dass sofort die Welt untergeht, habe ich jetzt schmerzlich gelernt.
Hier die Version für die ganz Genauen, damit du wieder ruhig schlafen kannst.
Ich trenne am DC-Ausgang den Minusleiter (ja, den blauen, auch wenn er laut deinem Farblehrbuch lieber schwarz wäre) sowie die Signalleitung. Dass mein Ladegerät eingangsseitig an Wechselstrom hängt, habe ich mittlerweile auch begriffen, danke.
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Re: Update zur Ladetechnik
Nein, ich war anfangs (aufgrund der falschen Farben) wirklich verwirrt. Für AC passen die ja...Maverick944 hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 13:33 Herzlichen Glückwunsch, du hast den Tippfehler des Tages gefunden! Dass man AC und DC in einem schnell getippten Forenbeitrag nicht verwechseln darf, ohne dass sofort die Welt untergeht, habe ich jetzt schmerzlich gelernt.
Hier die Version für die ganz Genauen, damit du wieder ruhig schlafen kannst.
Ich trenne am DC-Ausgang den Minusleiter (ja, den blauen, auch wenn er laut deinem Farblehrbuch lieber schwarz wäre) sowie die Signalleitung. Dass mein Ladegerät eingangsseitig an Wechselstrom hängt, habe ich mittlerweile auch begriffen, danke.
Habe mein Vorposting mittlerweile 6mal upgedated, weil ich erst dann begriffen habe, dass Dein Ladegerät saublöd verdrahtet ist. Und dann habe ich meinen Stecker aufgeschraubt um nachzusehen - Otten verbaut die richtigen Kabelfarben!
Und Du trennst nicht Minus, sondern Plus.
Für wieviel Ampere ist denn der 6-polige Lastschalter spezifiziert? Bzw. wieviel liefert Dein Ladegerät? Mein Otten könnte mehr als 33A liefern (100V, 3.3kW), das sollte man nicht mitten beim Laden schalten.
Ich will mir ja auch ein günstiges Ladegerät fest verbauen (anstelle meines kaputten Onboard-Laders). Mir würden 500W bis 600W reichen, damit würde die FXS auch über Nacht voll werden. Macht 5-6A bei 100V... Das schafft ein kleines Relais, welches ich anstelle eines Schalters verbauen würde. Sobald das 230V Kabel eingesteckt wird liefert das Ladegerät eine DC-Spannung, mit der man das Relais schalten könnte.
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Re: Update zur Ladetechnik
Danke für den Hinweis mit der Schaltlast. Da mein Ladegerät knapp über 1 kW liefert (ca. 9 A), werde ich den 6-poligen Schalter gegen ein robusteres Modell tauschen. Ein erster Versuch war schon erfolgreich. Jetzt geht es darum alles möglichst gut gegen Wasser und Vibrationen zu schützen. Der neue Schalter ist schon bestellt. Ich verwende jetzt einen Lastschalter, der für 30 A spezifiziert und IP65 geschützt ist. Damit habe ich mehr als genug Reserve, sollte ich unter Last mal trennen.
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Re: Update zur Ladetechnik
ich habe jetzt eine saubere Lösung für den Anderson-Stecker gefunden. Anstatt ihn aussen am Bike zu lassen, habe ich den Stecker unter den Sitz verlegt. Dort ist er deutlich besser geschützt.
Der Stecker bleibt jetzt permanent mit dem Ladegerät verbunden. Er lässt über die zwei Innensechskant-Schrauben am Gehäuse sehr leicht lösen.
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