eRetro Star Umbau

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Dieter F.
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Dieter F. »

eyjajey, da habe ich ja was angerichtet! Taschenlampenbatterie und Klingeldraht. Tesla hat sich schon vor längerer Zeit von den 18650 verabschiedet. Der Grund dafür war nicht die 18650, sondern die vielen kleinen Fehlerquellen die die Zellenstruktur zeigte. Zu viele Verbindungsstellen und daraus resultierende Ausfälle. Das geht jetzt etwas off tropic wie man so schön sagt.

Die 2170 Baugröße gab es in den Anfängen nicht oder waren nicht gut. Dazu waren alle 18650 bei Tesla vorselektiert. Das ist nicht dasselbe was uns als Endkunden angeboten wird. Das ist eher die dritte Wahl und wenn es gut ist eher die zweite aber die erste Wahl wird man nicht bekommen. Eigentlich ist es im Einzelhandel der Ausschuss der funktioniert. Ich spreche da aus Erfahrung, da es bei elektronischen Bauteilen nicht anders abläuft.

Der Akku ist sauber aufgebaut und ich habe ja schon meinen Einwand des Klingeldrahtes revidiert. Aber eine Sache ist für mich unverständlich und wird hier ganz außer Acht gelassen. Die Rede ist hier von 3,5Ah, aber die Zelle macht bei einer konstanten Belastung von gut 1Ampere keine 3,5Ah. Aus dem Diagramm entnehme ich etwas über 2,25Ah. Aus der Zelle kann natürlich mehr Strom entnommen werden, was die Ah Kurve weiter nach unter drückt. Daher entstand der Ausdruck von mir. (Taschenlampenbatterie).

Auch wenn jetzt wieder viele Einwände kommen, baut euch eine Testschaltung auf und macht eure eigene Erfahrung. Tesla geht jetzt auf Großzellen wie BYD auch, und das machen die nicht einfach so. Aus meinem LFP Projekt heraus ging kein Weg an einer Großzelle vorbei.
Peter51
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Peter51 »

Leider liegst du da wieder falsch. Eine Samsung 35E liegt bei knapp 3,5Ah (3,47Ah). Bertolt hat in dem anderen Thread ein Ausschnitt vom Datenblatt eingestellt.
Bleib bei deinem Umbau und gut ist.
E-Max 90s von 2012 - Vmax>46km/h - km-Stand >5150 - 16x Littokala 51,2V 105Ah = 5kWh. JK-B1A24S15P - Sevcon Gen4
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Dieter F.
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Dieter F. »

Schnabelwesen hat geschrieben: Mo 29. Jun 2026, 16:21
Dieter F. hat geschrieben: Mo 29. Jun 2026, 15:09 Der Anlaufstrom muss begrenzt sein, sonst würde er im Stillstand verbrennen.
Ja, siehe z.B. hier viewtopic.php?p=187445#p187445
Aber das ist nur die - mehr oder weniger vorsichtige - Anfahrstrombegrenzung.
Die Frage, warum die Phasenströme mehrfach höher sind als der Batteriestrom, ist hier oft diskutiert und erklärt worden.
Für den eRetro s. hier viewtopic.php?p=165156#p165156
Schöne Grüße, Bertolt
Eigentlich habe ich eher wenig damit am Hut. Aber diese Art von Antrieben wird gerne überkompensiert. Da gibt es zwei Wege, einmal über den Controller der das Feld schwächt, ich glaube zu wissen dass die E-Fans von Feldschwächung sprechen und der Aufbau des Antriebes selber der ab einer bestimmten Drehzahl selbst überkompensiert. Der dreifache Anlaufphasenstrom ist nicht ganz korrekt und der innere Widerstand der Feldwicklung lässt bei niedriger Drehzahl oder der Feldschwächung (maximaler Last und Drehzahl) keine höhere Spannung abfallen. Der Strom steigt aber es wird keine Leistung mechanisch aus der E-Maschine mehr abgegeben. Dazu folgt auf Grund eines hohen Blindstromes, der fälschlich als Anlaufstrom gedeutet wird, dass der Antrieb zu heiß wird. Das ist ein Grund, warum das nicht immer so mit dem tunen funktioniert. Mehr Strom heißt nicht zwangsläufig mehr Leistungsabgabe am Antrieb! Man sollte sich eher darauf ausrichten, dass es nicht zu früh zu einer Feldschwächung kommt. Falsche Parameter zerstören auf längerer Sicht sogar die Magnete im Radantrieb, da die einfach zu heiß werden. Off tropic.......
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Schnabelwesen »

Ja, ich verzichte immer auf field weakening. Das braucht reichlich Strom, der am Ende überwiegend in Wärme umgesetzt wird. Allerdings kann man die meisten Motoren bis zur bauartbedingten Höchstdrehzahl (wo er zum Dynamo wird) deutlich höher belasten als angegeben. Höhere Batteriespannung ist viel schonender als Erhöhung der Stromstärke.
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Dieter F.
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Dieter F. »

Schnabelwesen hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 15:31 Ja, ich verzichte immer auf field weakening. Das braucht reichlich Strom, der am Ende überwiegend in Wärme umgesetzt wird. Allerdings kann man die meisten Motoren bis zur bauartbedingten Höchstdrehzahl (wo er zum Dynamo wird) deutlich höher belasten als angegeben. Höhere Batteriespannung ist viel schonender als Erhöhung der Stromstärke.
korrekt so ist es!
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Dieter F.
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Dieter F. »

Peter51 hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 14:13 Leider liegst du da wieder falsch. Eine Samsung 35E liegt bei knapp 3,5Ah (3,47Ah). Bertolt hat in dem anderen Thread ein Ausschnitt vom Datenblatt eingestellt.
Bleib bei deinem Umbau und gut ist.
ich nicht! Fakten!

Man folge der „BLAUEN“ Linie bis über den Daumen 3.3-3.4 Volt alles andere ist undiskutable. Es entspricht 10Ampere Belastung bei 10P aus dem Testaufbau. Das ist ebenso nicht reell da von max. 35Amp. ausgegangen werden muss. Also gibt es da noch eine Linie die da mal die 3,5Amp. Belastung zeigen die 35Amp. bei 10P zu erwarten ist. Ich liege nicht falsch und das habe ich mir auch nicht aus den Fingern gezogen! Ich finde es auch ziemlich befremdlich dann zu schreiben, Bleib bei deinem Umbau und gut ist. Vielleicht ist es ja auch nur deine Borniertheit Dinge so zu drehen wie es Dir passt! Und gut „is“ es jetzt auch! 8-)
Screenshot 2026-06-30 152703.png
Mit etwas Wohlwollen kann man noch aus dem Test mit 1Amp. 2,5Ah ziehen, dann kommt der Abstieg ganz schnell. Bei 3Volt Zellenspannung unter 3,5Amp. Belastung liegt der Wert auch so bei 2,5Ah. Hier wird es dann ebenso schnell dunkel und ich frage mich hier im Forum erst gar nicht warum man sich in diesem Bereich der Zellenentladung aufhalten sollte. Das ist leer das Ding! Da kommt auch nichts hinzu egal wie Du das jetzt drehst! Realistische Ah mit dem 18650 Aufbau 22Ah und mehr ist nicht! Also ich schreibe hier keinen Müll und ich mache mir nicht aus Langeweile die Mühe! :evil:
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Pedator92
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Pedator92 »

Dieter F. hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 16:00
Man folge der „BLAUEN“ Linie bis über den Daumen 3.3-3.4 Volt alles andere ist undiskutable. Es entspricht 10Ampere Belastung bei 10P aus dem Testaufbau.
Screenshot 2026-06-30 152703.png
Also ich schreibe hier keinen Müll und ich mache mir nicht aus Langeweile die Mühe! :evil:
Du siehst wie weit die Zellen von Werk! Gestestet werden in komplett sicheren Bereichen. Wenn Du sie nur bis 3,2 oder 3,4 Volt entlädst, bitte. Aber sag dann nicht, das Zellen nicht die Kapazität haben weil du sie anders nutzt als es getestet wird oder es sonst genutzt wird.
Kreidler Amaze 50 | 4232km | Kein Akku!
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Stanford STF A4 | 4690+2700km | 75,6V 47,1AH
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Peter51 »

Ich sehe über 30 nutzbare Ah. Bei unter 20Prozent führe ich langsamer
Btw: Ein PermanetmagnetSynchronmotor hat keine Feldwicklung sondern eine Statorwicklung. Das Feld sind die Magnete....l
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von E-Bik Andi »

Hier wird vieles wild durcheinandergeworfen. Die Zellen kann man problemlos bis 2,6V herunterfahren- sollte nur kein Dauerzustand werden und ist quasi die Reserve auf den letzten Metern, wenn man sich mal veschätzt hat. Sowohl das BMS als auch der Controller müssen da richtig parametriert sein. Nicht umsonst gibt es z.B. beim Votol folgende Bereiche, die zwingend eingestellt werden müssen:
-Overvoltage
-Undervoltage
-Soft undervoltage
-Undervoltage varation

Gut parametriert regel er dann ab einer eingestellten Gesamtspannung den Anlaufstrom soweit herunter, dass er nie unter die z.B. 2,6V absackt und auch komplett abschaltet, wenn die Gesamtspannung einen definierten Wert erreicht.
Bei mir kommt er ab 46V in den "Schonbetrieb" und bei 42V ist dann Schluß. 42/16= 2,625V
Da ist nichts schädlich oder übertrieben, sondern im Rahmen der Specs der Zellen. Genau so wird ja auch die Gesamtkapazität seitens der Hersteller ermittelt.
Liebe Grüße
Andi
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Re: eRetro Star Umbau

Beitrag von Tripanosoma »

Hallo zusammen,
erst mal herzlichen Dank an alle - vor allem kontrovers - Beitragenden für die vielen Informationen.
Da bin ich ja schön naiv an die Sache rangegangen, indem ich einfach einen Bauvorschlag aufgegriffen und umgesetzt hatte (Dank an die indischen Bastler!!!).
Bin dabei auf 17S umzubauen. Das neue BMS ist auch schon da und am Wochenende will ich fahren
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