Hi,
hat einer von euch schon einmal darüber nachgedacht, die Fahrakkus des Rollers mit z.B. LFP-Akkus 'nachzubauen'?
Also dass die gleichen Spannungswerte anliegen.
Wie wäre das mit dem Akkus-Anschluss im Roller, wird da nicht das BMS jedes Akkus abgefragt? Würde ein BMS für LFP die Daten passend zu den LiPOs liefern (können)?
Ja, die LFPs sind bei tiefen Temperaturen 'kritischer', aber sonst sind die, wenn ich das ganze richtig verstanden habe, robuster als die in den Akku-Packs verbauten Akkus.
Andere Akku-Technoligie - gleiche Spannungen
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MQI-Berlin
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STW
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Re: Andere Akku-Technoligie - gleiche Spannungen
Eigentlich gibt es nur Gründe, die dagegen sprechen.
BMS: das BMS des NIU kommuniziert über RS485 mit der ECU. Was dort an Infos übertragen wird muss von einem fremden BMS auch gesprochen werden. Hier wird es die ersten Probleme geben, vielleicht findet man irgendwo im Netz schon die Protokollanalyse, aber die alleine tut es nicht.
LFP hat eine geringere Energiediche. Man bekommt auf gleichem Raum nur weniger Kapazität unter.
Ansonsten: LiPos kann man mit ungefähr 3.7V Spannungslage kalkulieren, LFP ca. 3.2-3.3V. Mittels Dreisatz kann man ausrechnen, wieviele Zellen mehr benötigt werden bei LFP - das muss beim Bauraum berücksichtigt werden, und das BMS muss nicht nur nach außen hin das richtige Protokoll sprechen, sondern auch mit mehr Zellen arbeiten können.
Der Anschluss eines H1-Diagnosegerätes wird dann wohl auch nicht mehr funktionieren.
BMS: das BMS des NIU kommuniziert über RS485 mit der ECU. Was dort an Infos übertragen wird muss von einem fremden BMS auch gesprochen werden. Hier wird es die ersten Probleme geben, vielleicht findet man irgendwo im Netz schon die Protokollanalyse, aber die alleine tut es nicht.
LFP hat eine geringere Energiediche. Man bekommt auf gleichem Raum nur weniger Kapazität unter.
Ansonsten: LiPos kann man mit ungefähr 3.7V Spannungslage kalkulieren, LFP ca. 3.2-3.3V. Mittels Dreisatz kann man ausrechnen, wieviele Zellen mehr benötigt werden bei LFP - das muss beim Bauraum berücksichtigt werden, und das BMS muss nicht nur nach außen hin das richtige Protokoll sprechen, sondern auch mit mehr Zellen arbeiten können.
Der Anschluss eines H1-Diagnosegerätes wird dann wohl auch nicht mehr funktionieren.
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tsztsz
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Re: Andere Akku-Technoligie - gleiche Spannungen
also mit den YangYang BMS für die älteren Modelle müsste das gehen, da kannst Du sogar die Akkutechnologie einstellen und die sprechen den NIU Code, muss man aber mal komplett durchdenken ob das geht, weil Du ja mit LFP eine andere Konfiguration bruachst (nicht 17s10p Konfiguration, da müsstest Du ja wegen der Spannung mehr seriell schalten... bei LFP), wie STW ja schreibt
Du hast halt dann weniger Kapazität, gewinnst aber an prinzipiell Sicherheit (riesen Vorteil, so ein brennender NMC Akku in der Bude ist kein Spaß) und an Zyklenfestigkeit.
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Re: Andere Akku-Technoligie - gleiche Spannungen
Warum soll das mit 17S nicht gehen
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Spannung: Eine Standard-Zelle hat eine Nennspannung von 3,7V. Voll geladen liegt sie bei 4,2V, während sie niemals unter 3,0V - 3,2V entladen werden sollte, da dies die Zellchemie zerstört.
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Gruß Conny
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Re: Andere Akku-Technoligie - gleiche Spannungen
Weil mit 17s die Nennspannung statt der vom Controller erwarteten 62,9 V mit LiFePo4 nur bei 54,4V ist. Da ist nicht mehr viel Luft, bis wegen Unterspannung nix mehr geht. Du solltest da schon 20 Stück in Reihe schalten. Und selbst mit 20 Stück bist Du erst bei 68V bei voll geladen und nicht 71V wie bei NMC.
Nein. Schlechtere Energiedichte. Ich bin über jede Wattstunde froh, die bei Bedarf aus dem Akku kommt.MQI-Berlin hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 17:29hat einer von euch schon einmal darüber nachgedacht, die Fahrakkus des Rollers mit z.B. LFP-Akkus 'nachzubauen'?
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