"Wind"iges pendeln
-
Laboratory
- Beiträge: 54
- Registriert: Di 24. Sep 2019, 07:48
- Roller: E-Kuma Wind
- PLZ: 45966
- Kontaktdaten:
"Wind"iges pendeln
Hallo ihr Alle,
jetzt habe ich bald meine ersten 1000km mit meinem Wind runter und wollte einfach mal einen Bericht aus meinen Augen hier zum Besten geben.
Ich bin die letzten Jahre einen NIU NGT gefahren und habe mit ihm ca. 25.000km abgespult. Davon zu 98% mein Arbeitsweg von ca. 22km pro Strecke also 44km am Tag. Mit dem Niu wollte ich nicht auf die Autobahn also ging es bei dem Weg zum Großteil über Landstraßen. Mit dem Wind konnte ich einen Teil auf der Autobahn zurück legen. Sind etwa Hälfte Landstraße und Hälfte Autobahn.
Ich stand vor der Auswahl ob ich den Wind oder den Trinity nehme. Grundsätzlich hat mich der Wind mehr angesprochen aufgrund verschiedener Aspekte. Einer der Gründe ist zum Beispiel das schlechte Licht vom Trinity welches ich vom Niu gewohnt war. Jedes Teelicht ist besser. Der Wind sollte da besser sein. Und kleiner Spoiler: Ist er auch! VIEL besser wieder NGT. Den finalen Ausschlag gab dann eine Mail von EKUMA die mir sagte das das neue Modell des Wind auch die teilbare Hinterrradfelge hat. Und somit jeder Reifenwechsel von JEDEM Reifenhändler gemacht werden kann. Nachdem die Entscheidung feststand habe ich darauf gewartet das endlich der Wind bestellbar war. Als es dann soweit war habe ich nicht lange gefackelt und bestellt. Leider hat die Lieferung sehr lange gedauert weil es ja bekanntliche Probleme um eine Meeresenge gab. Aber die Kollegen von EKUMA habe mich immer von sich aus über den aktuellen Stand informiert. Unter anderem mit einem Link auf Vesselfinder.com wo das Schiff mit meinem Roller gerade unterwegs ist. Das Gnaze passierte pro aktiv.
Endlich kam dann die Nachricht das der Roller da wäre und das er der Spedition übergeben wird um ihn mir möglichst zeitnah zu liefern. Leider war ich zu dem Zeitpunkt im Urlaub. Eine kurze Mail und schon wurde der Termin mit der Spedition nach meinen Wünschen verändert. Auch hier absolut perfekte Kommunikation. Ich erwähne das hier bewusst (nicht weil ich etwas dafür bekomme) weil ich es einfach viel zu wenig gewohnt bin mit Firmen zusammen zu arbeiten die so proaktiv mit Kunden agieren.
Am Tag der Lieferung lief alles Problemlos. Tracking Nummer der Spedition zeigte mir stets wo der Roller war und er kam wohlbehalten bei mir an.
Ich habe beim auspacken einige Bilder gemacht. Einige davon hänge ich an. Er wurde in einem Stahlgerüst geliefert in dem er wirklich fest fixiert war mit etlichen Spanngurten. Außendrum herum eine Kartonage. Der Roller selber war mehr als ausreichend mit Luftpolsterfolie verpackt. Der mitbestellte Koffer und die Frontscheibe waren ebenfallss ehr gut verpackt und in dem Gestell.
Spanngurte ab, Aussengestellt demontieren und dann mit zwei Personen von dem unteren Gestell herunter rollen. Hilfreich ist es ein Brett hinter den Vorderreifen zu legen. So lässt er sich gut herunter rollen.
Wenn er dann erstmal unten ist kann man die restliche Folie abmachen.
Der erste Eindruck, „ Wow der ist größer als ich ihn aus der Probefahrt in Erinnerung habe“.
Danach habe ich dann die Frontscheibe montiert genauso wie die Halterung des TopCase. Beides kein Hexenwerk was wirklich jeder hinbekommt solange man keine zwei linken Hände und 10 Daumen hat. Beim ersten hin und her rollen fiel dann allerdings ein Problem auf. Das Display der Amaturentafel rutschte/fiel aus seinem Kunststoffgehäuse heraus. Es zeigte sich das es keine Verbindung zwischen dem Gehäuse und dem Display gab. Auch hier eine kurze Mail mit Foto und der Problemschilderung an EKUMA und sehr schnell Antwort erhalten. Es gab wohl bei einer Produktionsreihe dieses Problem das vergessen wurde Kleber aufzutragen für das Display. Und ich könne den Roller in eine Werkstatt bringen lassen oder es selber festkleben. Ich habe mich für das selber kleben entschieden und habe auch eine Hinweis auf den passende Kleber von EKUMA bekommen. Das war schnell gemacht und somit kein Problem mehr. Von EKUMA Seite kam man mir entgegen für diese Unannehmlichkeit.
Seit dem fahre ich den Roller nahezu täglich. Und ich bin SO begeistert. Zum NGT ist es ein Quantensprung.
Hier einfach mal eine Auflistung der Dinge die mir gefallen oder aufgefallen sind.
Das Display ist zu jederzeit gut ablesbar. Dunkelt in der Nacht selber ab und hellt am Tag auf. Die Reifen auf dem Roller sind erstaunlich gut. Auch hier hatte ich bedenken von den Reifen die Original auf dem NGT waren. Diese Hartplastik Dinger waren gefährlich. Nicht so beim Wind. Die Reifen sind im Trockenen und im Nassen wirklich gut.
Das Licht ist wirklich gut nachdem man die Leuchtweite angepasst hat. Was bei dem Roller relativ einfach geht. Und das Fernlicht verdient seinen Namen.
Er ist im ersten Anzug nicht so spritzig wie der NGT aber nachdem er losgerollt ist kommt er dann recht kräftig. Ein wenig wie Turbo fahren.
Auf der Autobahn erreicht er bei vollen Akku spielend die angegebenen 120km/h. Ich persönlich brauche das aber garnicht. Ich hänge mich meistens hinter einen der „schnelleren“ LKW mit etwas über 90km/h und gleite dahin. Wenn der Akku einstellig wird schafft er „nur“ noch knapp über 100km/h. Für mich persönlich ist das der Gamechanger auf meinem Arbeitsweg.
Von der Reichweite her schaffe ich 3 Arbeitstage ohne Nachladung mit einem Rest im Akku von ca 15-20%. Das sind dann also echte gefahrene 120km mit einem Mix aus Landstraße (70-90km/h) und Autobahn (90-100km/h). Ich vermute also das man in etwa 140km mit einem komplett leer gefahrenen Akku schaffen würde bei diesem Mix.
Das Fach unter der Sitzbank ist groß genug für allerlei Zeug und tatsächlich größer wie ich es gedacht habe. Es passt aber kein Helm hinein. Dafür ist das Topcase RIESIG. Die Spiegel zeigen was hinter mir ist. Das mag banal klingen aber vom Niu war ich gewohnt das ich den korrekten Sitz meiner Schulter betrachten konnte. Selbst die Austausch Spiegel brachten nur eine minimale Verbesserung weil der Roller bzw Lenker einfach zu schmal ist um an mir vorbeizuschauen. Ganz anders beim Wind. Spiegel montieren, ausrichten und den Rück- bzw seitwärtigen Verkehr beobachten können. Die Bremsen sind zu beginn etwas schwammig und brauchen Kraft. Aber das steht auch in der Anleitung da die Scheiben konserviert sind für den Seetransport (das vermute ich zumindest). Das gibt sich aber nach einige Bremsungen von alleine. Danach ist die Bremse gut zu dosieren und kann wenn nötig auch wirklich kraftvoll zupacken.
Ein Ding was mich „stört“ ist das Topcase. Aber eigentlich nur ein Detail den ansonsten ist es riesig und sitzt wirklich fest auf seiner Halterung. Auch das kenne ich vom Niu anders den bei dem klappert und rappelt das Topcase bei jeder Bodenwelle. Aber zurück zu dem was mich stört. Wenn man den schlüssel in das Case steckt und es öffnet kann man die Klappe über ein Taste öffnen. Im aufgeschlossenen Zustand kann man aber den Schlüssel nicht wieder heraus ziehen. Erst wenn das Schloss wieder verriegelt ist. So brauche ich jedes mal den Schlüssel beim Öffnen. Finde ich etwas nervig da der Roller ja sonst Keyless ist. Kein wirkliches Problem aber etwas das ich mir anders wünschen würde.
Dann noch ein Wort zum Fahrwerk. Auch hier bin ich NIU geschädigt dessen Fahrwerk diesen Namen nicht verträgt so bretthart ist es. Der Wind liegt dagegen satt auf der Straße und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Bodenwellen schluckt er ohne Probleme und Schlaglöcher (wenn man nicht ausweichen kann) sind merkbar aber nicht problematisch. Auch hier bin ich mehr wie zufrieden mit dem was mir der Wind bietet.
Ich glaube das sind die Dinge dir mir erstmal aufgefallen sind. Von Zeit zu Zeit werde ich hier Dinge notieren. Mal sehen was so kommen wird.
Gruß
Alex
jetzt habe ich bald meine ersten 1000km mit meinem Wind runter und wollte einfach mal einen Bericht aus meinen Augen hier zum Besten geben.
Ich bin die letzten Jahre einen NIU NGT gefahren und habe mit ihm ca. 25.000km abgespult. Davon zu 98% mein Arbeitsweg von ca. 22km pro Strecke also 44km am Tag. Mit dem Niu wollte ich nicht auf die Autobahn also ging es bei dem Weg zum Großteil über Landstraßen. Mit dem Wind konnte ich einen Teil auf der Autobahn zurück legen. Sind etwa Hälfte Landstraße und Hälfte Autobahn.
Ich stand vor der Auswahl ob ich den Wind oder den Trinity nehme. Grundsätzlich hat mich der Wind mehr angesprochen aufgrund verschiedener Aspekte. Einer der Gründe ist zum Beispiel das schlechte Licht vom Trinity welches ich vom Niu gewohnt war. Jedes Teelicht ist besser. Der Wind sollte da besser sein. Und kleiner Spoiler: Ist er auch! VIEL besser wieder NGT. Den finalen Ausschlag gab dann eine Mail von EKUMA die mir sagte das das neue Modell des Wind auch die teilbare Hinterrradfelge hat. Und somit jeder Reifenwechsel von JEDEM Reifenhändler gemacht werden kann. Nachdem die Entscheidung feststand habe ich darauf gewartet das endlich der Wind bestellbar war. Als es dann soweit war habe ich nicht lange gefackelt und bestellt. Leider hat die Lieferung sehr lange gedauert weil es ja bekanntliche Probleme um eine Meeresenge gab. Aber die Kollegen von EKUMA habe mich immer von sich aus über den aktuellen Stand informiert. Unter anderem mit einem Link auf Vesselfinder.com wo das Schiff mit meinem Roller gerade unterwegs ist. Das Gnaze passierte pro aktiv.
Endlich kam dann die Nachricht das der Roller da wäre und das er der Spedition übergeben wird um ihn mir möglichst zeitnah zu liefern. Leider war ich zu dem Zeitpunkt im Urlaub. Eine kurze Mail und schon wurde der Termin mit der Spedition nach meinen Wünschen verändert. Auch hier absolut perfekte Kommunikation. Ich erwähne das hier bewusst (nicht weil ich etwas dafür bekomme) weil ich es einfach viel zu wenig gewohnt bin mit Firmen zusammen zu arbeiten die so proaktiv mit Kunden agieren.
Am Tag der Lieferung lief alles Problemlos. Tracking Nummer der Spedition zeigte mir stets wo der Roller war und er kam wohlbehalten bei mir an.
Ich habe beim auspacken einige Bilder gemacht. Einige davon hänge ich an. Er wurde in einem Stahlgerüst geliefert in dem er wirklich fest fixiert war mit etlichen Spanngurten. Außendrum herum eine Kartonage. Der Roller selber war mehr als ausreichend mit Luftpolsterfolie verpackt. Der mitbestellte Koffer und die Frontscheibe waren ebenfallss ehr gut verpackt und in dem Gestell.
Spanngurte ab, Aussengestellt demontieren und dann mit zwei Personen von dem unteren Gestell herunter rollen. Hilfreich ist es ein Brett hinter den Vorderreifen zu legen. So lässt er sich gut herunter rollen.
Wenn er dann erstmal unten ist kann man die restliche Folie abmachen.
Der erste Eindruck, „ Wow der ist größer als ich ihn aus der Probefahrt in Erinnerung habe“.
Danach habe ich dann die Frontscheibe montiert genauso wie die Halterung des TopCase. Beides kein Hexenwerk was wirklich jeder hinbekommt solange man keine zwei linken Hände und 10 Daumen hat. Beim ersten hin und her rollen fiel dann allerdings ein Problem auf. Das Display der Amaturentafel rutschte/fiel aus seinem Kunststoffgehäuse heraus. Es zeigte sich das es keine Verbindung zwischen dem Gehäuse und dem Display gab. Auch hier eine kurze Mail mit Foto und der Problemschilderung an EKUMA und sehr schnell Antwort erhalten. Es gab wohl bei einer Produktionsreihe dieses Problem das vergessen wurde Kleber aufzutragen für das Display. Und ich könne den Roller in eine Werkstatt bringen lassen oder es selber festkleben. Ich habe mich für das selber kleben entschieden und habe auch eine Hinweis auf den passende Kleber von EKUMA bekommen. Das war schnell gemacht und somit kein Problem mehr. Von EKUMA Seite kam man mir entgegen für diese Unannehmlichkeit.
Seit dem fahre ich den Roller nahezu täglich. Und ich bin SO begeistert. Zum NGT ist es ein Quantensprung.
Hier einfach mal eine Auflistung der Dinge die mir gefallen oder aufgefallen sind.
Das Display ist zu jederzeit gut ablesbar. Dunkelt in der Nacht selber ab und hellt am Tag auf. Die Reifen auf dem Roller sind erstaunlich gut. Auch hier hatte ich bedenken von den Reifen die Original auf dem NGT waren. Diese Hartplastik Dinger waren gefährlich. Nicht so beim Wind. Die Reifen sind im Trockenen und im Nassen wirklich gut.
Das Licht ist wirklich gut nachdem man die Leuchtweite angepasst hat. Was bei dem Roller relativ einfach geht. Und das Fernlicht verdient seinen Namen.
Er ist im ersten Anzug nicht so spritzig wie der NGT aber nachdem er losgerollt ist kommt er dann recht kräftig. Ein wenig wie Turbo fahren.
Auf der Autobahn erreicht er bei vollen Akku spielend die angegebenen 120km/h. Ich persönlich brauche das aber garnicht. Ich hänge mich meistens hinter einen der „schnelleren“ LKW mit etwas über 90km/h und gleite dahin. Wenn der Akku einstellig wird schafft er „nur“ noch knapp über 100km/h. Für mich persönlich ist das der Gamechanger auf meinem Arbeitsweg.
Von der Reichweite her schaffe ich 3 Arbeitstage ohne Nachladung mit einem Rest im Akku von ca 15-20%. Das sind dann also echte gefahrene 120km mit einem Mix aus Landstraße (70-90km/h) und Autobahn (90-100km/h). Ich vermute also das man in etwa 140km mit einem komplett leer gefahrenen Akku schaffen würde bei diesem Mix.
Das Fach unter der Sitzbank ist groß genug für allerlei Zeug und tatsächlich größer wie ich es gedacht habe. Es passt aber kein Helm hinein. Dafür ist das Topcase RIESIG. Die Spiegel zeigen was hinter mir ist. Das mag banal klingen aber vom Niu war ich gewohnt das ich den korrekten Sitz meiner Schulter betrachten konnte. Selbst die Austausch Spiegel brachten nur eine minimale Verbesserung weil der Roller bzw Lenker einfach zu schmal ist um an mir vorbeizuschauen. Ganz anders beim Wind. Spiegel montieren, ausrichten und den Rück- bzw seitwärtigen Verkehr beobachten können. Die Bremsen sind zu beginn etwas schwammig und brauchen Kraft. Aber das steht auch in der Anleitung da die Scheiben konserviert sind für den Seetransport (das vermute ich zumindest). Das gibt sich aber nach einige Bremsungen von alleine. Danach ist die Bremse gut zu dosieren und kann wenn nötig auch wirklich kraftvoll zupacken.
Ein Ding was mich „stört“ ist das Topcase. Aber eigentlich nur ein Detail den ansonsten ist es riesig und sitzt wirklich fest auf seiner Halterung. Auch das kenne ich vom Niu anders den bei dem klappert und rappelt das Topcase bei jeder Bodenwelle. Aber zurück zu dem was mich stört. Wenn man den schlüssel in das Case steckt und es öffnet kann man die Klappe über ein Taste öffnen. Im aufgeschlossenen Zustand kann man aber den Schlüssel nicht wieder heraus ziehen. Erst wenn das Schloss wieder verriegelt ist. So brauche ich jedes mal den Schlüssel beim Öffnen. Finde ich etwas nervig da der Roller ja sonst Keyless ist. Kein wirkliches Problem aber etwas das ich mir anders wünschen würde.
Dann noch ein Wort zum Fahrwerk. Auch hier bin ich NIU geschädigt dessen Fahrwerk diesen Namen nicht verträgt so bretthart ist es. Der Wind liegt dagegen satt auf der Straße und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Bodenwellen schluckt er ohne Probleme und Schlaglöcher (wenn man nicht ausweichen kann) sind merkbar aber nicht problematisch. Auch hier bin ich mehr wie zufrieden mit dem was mir der Wind bietet.
Ich glaube das sind die Dinge dir mir erstmal aufgefallen sind. Von Zeit zu Zeit werde ich hier Dinge notieren. Mal sehen was so kommen wird.
Gruß
Alex
- didithekid
- Beiträge: 7478
- Registriert: So 6. Mai 2018, 06:15
- Roller: div. L3e-Roller (80-97 km/h), ZERO SR/F
- PLZ: 53757
- Wohnort: Sankt Augustin - Menden
- Tätigkeit: Ingenieur im Staatsdienst
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Hallo und vielen Dank für den ausführlichen Bericht zum WIND,
Mit Deiner Standard-Referenz-Strecke zur Arbeit und zurück, könntest Du vielleicht später auch berichten, was für einen Unterschied es beim Akku-Prozent-Verbrauch macht, falls an einem Tag mal kein LKW da ist, an den Du dich dran hängen und im Windschatten bleiben kannst.
Auch die Beobachtung, wie die Reichweite sinkt, wenn die Temperaturen kühl werden, wäre sicher für viele von uns interessant.
In meinen Uralt-Roller (2011) habe ich auch die NCM-Block-Zellen mit 117 Ah eingebaut, die vermutlich auch die Batterie im Wind bilden.
72 Volt 117 Ah wären jedenfalls etwa die Akkugröße mit nutzbaren 8,3 kWh. Mein Roller ist weniger verkleidet und ich bin wohl auch schwerer. Jedenfalls schaffe ich nie mehr als 125 km mit meinem Bock..
Dass es jetzt so etwas "von der Stange" gibt, ist echt toll.
Gute und zuverlässige Fahrt.
Viele Grüße
Didi
Mit Deiner Standard-Referenz-Strecke zur Arbeit und zurück, könntest Du vielleicht später auch berichten, was für einen Unterschied es beim Akku-Prozent-Verbrauch macht, falls an einem Tag mal kein LKW da ist, an den Du dich dran hängen und im Windschatten bleiben kannst.
Auch die Beobachtung, wie die Reichweite sinkt, wenn die Temperaturen kühl werden, wäre sicher für viele von uns interessant.
In meinen Uralt-Roller (2011) habe ich auch die NCM-Block-Zellen mit 117 Ah eingebaut, die vermutlich auch die Batterie im Wind bilden.
72 Volt 117 Ah wären jedenfalls etwa die Akkugröße mit nutzbaren 8,3 kWh. Mein Roller ist weniger verkleidet und ich bin wohl auch schwerer. Jedenfalls schaffe ich nie mehr als 125 km mit meinem Bock..
Dass es jetzt so etwas "von der Stange" gibt, ist echt toll.
Gute und zuverlässige Fahrt.
Viele Grüße
Didi
__________________________________________________________________________________________________________________________Thunder-Fury100/ MASINI Sportivo S (2010, 2011, 2012) 5kW, Innoscooter EM6000L 5kW (2011), ZERO SR/F 17.3 (2023)
-
Laboratory
- Beiträge: 54
- Registriert: Di 24. Sep 2019, 07:48
- Roller: E-Kuma Wind
- PLZ: 45966
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Guten Morgen,
ich habe vor allem morgens selten einen LKW vor mir und wenn dann halte ich meistens ausreichend Abstand das der Windschatten keine große Rolle spielt. Ich kann in meinem 3 Tages Rhytmus der Ladungen keinen großen Unterscheid sehen. Mal habe ich 12% über mal 15%. Aber ich versuche weiter zu beobachten ob sich ein Unterschied abzusehen ist.
Ich werde weiter berichten!
Gruß
Alex
ich habe vor allem morgens selten einen LKW vor mir und wenn dann halte ich meistens ausreichend Abstand das der Windschatten keine große Rolle spielt. Ich kann in meinem 3 Tages Rhytmus der Ladungen keinen großen Unterscheid sehen. Mal habe ich 12% über mal 15%. Aber ich versuche weiter zu beobachten ob sich ein Unterschied abzusehen ist.
Ich werde weiter berichten!
Gruß
Alex
-
Markus Sch.
- Beiträge: 2492
- Registriert: Di 3. Mai 2022, 11:12
- Roller: Horwin EK3 bis 6. Juli 2025
- PLZ: 9
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Wäre es für die Akkus nicht gesünder alle 2 Tage zu laden?
-
Tomfe
- Beiträge: 92
- Registriert: So 16. Jul 2023, 10:20
- Roller: Robo 80
- PLZ: 59269
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Moin allerseits,
Toller Bericht Alex,
Den Hinweis auf Googles Carplay wollte ich noch hinzufügen,
Der Roller hat Praktisch " eingebautes Navi" .
Habe jetzt auch über 1000 Kilometer gefahren,
Klasse Roller.
Gruss Tom
Toller Bericht Alex,
Den Hinweis auf Googles Carplay wollte ich noch hinzufügen,
Der Roller hat Praktisch " eingebautes Navi" .
Habe jetzt auch über 1000 Kilometer gefahren,
Klasse Roller.
Gruss Tom
-
Laboratory
- Beiträge: 54
- Registriert: Di 24. Sep 2019, 07:48
- Roller: E-Kuma Wind
- PLZ: 45966
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Beim NGT habe ich jeden Tag aufgeladen. Immer auf 100% und ich konnte fast 25 Tkm keinen Verlust erkennen. Ich denke das der Einfluss nicht so groß sein wird. Wissen tue ich es nicht.Markus Sch. hat geschrieben: Mi 16. Sep 2026, 07:05 Wäre es für die Akkus nicht gesünder alle 2 Tage zu laden?
-
Laboratory
- Beiträge: 54
- Registriert: Di 24. Sep 2019, 07:48
- Roller: E-Kuma Wind
- PLZ: 45966
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Als kleiner Nachtrag nach Tomfes Hinweis.
So sieht es aus wenn das Handy angebunden ist und das Navi läuft.
So sieht es aus wenn das Handy angebunden ist und das Navi läuft.
- didithekid
- Beiträge: 7478
- Registriert: So 6. Mai 2018, 06:15
- Roller: div. L3e-Roller (80-97 km/h), ZERO SR/F
- PLZ: 53757
- Wohnort: Sankt Augustin - Menden
- Tätigkeit: Ingenieur im Staatsdienst
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Hallo Laboratory,Laboratory hat geschrieben: Mi 16. Sep 2026, 09:19Beim NGT habe ich jeden Tag aufgeladen. Immer auf 100% und ich konnte fast 25 Tkm keinen Verlust erkennen. Ich denke das der Einfluss nicht so groß sein wird. Wissen tue ich es nicht.Markus Sch. hat geschrieben: Mi 16. Sep 2026, 07:05 Wäre es für die Akkus nicht gesünder alle 2 Tage zu laden?
dass der Akku (theoretisch) für die Strecke von drei Arbeitstagen ausreicht, ohne dass dazwischen geladen werden müsste, ist ja die eine Sache.
Ob man dann auch tatsächlich so selten lädt, ist halt die Andere.
Bei den Labormessungen der Lithium-Ionen-Akkuzellen wird natürlich auch immer auf 100% aufgeladen. Aber es werden zur Bestimmung der Ladezyklen-Lebensdauer verschiedene Testreihen (mit baugleichen Zellen) mit unterschiedlicher Entladetiefe gefahren.
Hier mal ein älteres Test-Chart, das sie Systematik verdeutlicht:

Inzwischen ist die Technologie etwas weiter und für EOL 70% Restkapazität liegen die Zyklenzahlen höher, als auf der Grafik.
Jedenfalls leben laut der Messungen die nur um 60% (also 100% -> 40%) entladenen Zellen überraschend viel länger, als die um 80% (100%->20%) entladenen Akku-Zellen und bei den vollständig (100%) entladenen Li-Ion Zellen werden nur recht kurze Spannen von inzwischen immerhin 500 Ladezyklen erreicht. Nun sind mit 500 Ladezyklen bei 140 km Anfangsreichweite (die durch den Verschleiß des Akku stetig auf den Schlusswert 100km abnimmt, EOL 70%), ja trotzdem noch stattliche 60.000 km Laufleistung drin.
Da mag man sich wenig Gedanken machen, weil das die wenigsten Roller von der Mechanik her mitmachen. Dennoch ist der bei den Labormessungen gemessene Verschleiß (umgerechnet auf Vollzyklen => gleiche entnommene Energiemege) etwa nur halb so hoch wie bei 80% Entladetiefe und nur ein drittel bis ein Viertel so hoch, wenn nach Entladung auf 35-40% der Akku wieder ans Ladegerät kommt.
Wer den Roller dann also tatsächich über 60.000km nutzt und regelmößig früher nachlädt, als bei 1x%, darf darauf hoffen, dass dann noch um 120 km Reichweite möglich sind.
Beim NGT sprichst Du ja nach 25.000 km von kaum erkennbarem Akku-Verschleiß. Bei täglichem Laden auf 100% hatte der nach 44km ja offenbar nur eine Entladetiefe um 60% erlebt und es waren etwa 360 Volladezyklen. Für die damaligen Akku-Zellen war das oben gezeigte Chart vermutlich aussagekräftig und 1.200 Ladezyklen würden unter den Bedingungen die Zellen laut dem Chart etwa mitmachen, bis deren Kapazität auf 70% abgefallen wäre. Von dieser Verschleiß-Strecke haben die Zellen allerdings erst 30% erlebt. Über den Daumen also 9% Reduktion der Anfangskapazität. Dein Ausdruck: "fast kein Verlust erkennbar nach 25.000 km" passt da aus meiner Sicht ganz gut dazu.
Ob Du nun zukünftig nur jeden dritten Tag lädst, oder jeden zweiten, oder auch jeden Tag, wird in fünf Jahren vermutlich auch kaum ein Unterschied ausmachen. Einfluss auf die Feinheiten kann es aber durchaus haben.
Ob ein gestresster Mensch allerdings Zeit und Muße aufbringen sollte, seinen Kopf mit solchen Fragen zu beschäftigen, könnte mal ein Philosph einschätzen.
Viele Grüße
Didi
__________________________________________________________________________________________________________________________Thunder-Fury100/ MASINI Sportivo S (2010, 2011, 2012) 5kW, Innoscooter EM6000L 5kW (2011), ZERO SR/F 17.3 (2023)
-
Laboratory
- Beiträge: 54
- Registriert: Di 24. Sep 2019, 07:48
- Roller: E-Kuma Wind
- PLZ: 45966
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Danke Didi,
das ist ein wirklich guter Hinweis und sehr gut aufgearbeitet.
Dann werde ich es doch einfach mal auf 2 Tage verkürzen.
Stört mich nicht und wenn es hilft.
das ist ein wirklich guter Hinweis und sehr gut aufgearbeitet.
Dann werde ich es doch einfach mal auf 2 Tage verkürzen.
Stört mich nicht und wenn es hilft.
-
Laboratory
- Beiträge: 54
- Registriert: Di 24. Sep 2019, 07:48
- Roller: E-Kuma Wind
- PLZ: 45966
- Kontaktdaten:
Re: "Wind"iges pendeln
Nur als Nachtrag zum ersten Post:
Hier Bilder vom Scheinwerfer und dem Fernlicht.
Hier Bilder vom Scheinwerfer und dem Fernlicht.
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 23 Gäste