Aber viel Spaß damit wirst du auf jeden Fall haben.
B196 Neuling sucht Elektromotorrad
- Stivikivi
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
Stolzer Preis
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- Maverick944
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
Glückwunsch zur neuen Zero. Das ist ein stolzer Preis, vor allem wenn das ursprüngliche Budget bei maximal 10’000 lag. Ich stand im August vor der gleichen Entscheidung und habe mich dann bewusst für eine Zero aus 2018 entschieden – ohne Charge Tank. Die Reichweite liegt je nach Fahrweise zwischen 100 und 330 km. Gerade im Sommer ist das absolut kein Problem.
Mein Reichweitentest im Winter hat gezeigt, dass selbst bei 2 °C und moderater Geschwindigkeit 140 km problemlos möglich sind, wobei ich noch 27 % Rest im Akku hatte. Für mich ist das mehr als ausreichend, da ich die Maschine hauptsächlich für Landstrassen und normale Tagesstrecken nutze.
Mit einem Typ-2-Adapter kann ich sogar an der Arbeit und unterwegs laden, das reicht locker aus, um wieder mit 100 % zu starten.
Mein Reichweitentest im Winter hat gezeigt, dass selbst bei 2 °C und moderater Geschwindigkeit 140 km problemlos möglich sind, wobei ich noch 27 % Rest im Akku hatte. Für mich ist das mehr als ausreichend, da ich die Maschine hauptsächlich für Landstrassen und normale Tagesstrecken nutze.
Mit einem Typ-2-Adapter kann ich sogar an der Arbeit und unterwegs laden, das reicht locker aus, um wieder mit 100 % zu starten.
- guewer
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
Ganz ehrlich: Für den Kaufpreis hätte es auch ein gutes - wenn auch (neuwertiges) gebrauchtes - vollwertiges Elektroauto gegeben. - Darauf wäre im Zweifelsfall auf jeden Fall meine Wahl gefallen. Aber die getätigte Kaufentscheidung fiel wohl eher in die Rubrik "Liebhaberei".
Inoa S5-Li + 2. Akku + 2 Ladegeräte mit je 7A => Original 4A-Lader verkauft. 11/2023 12A China-Ladegerät gekauft und umgebaut. Seit 11/2022 Tuning-Controller verbaut. Windschild (empfehlenswert) seit 03/2022. Gesamtpreis per 01/2022: 2.930 €.
- MEroller
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
Der gewöhnliche B Führerschein reicht für ein Auto. Hier wurde aber explizit nach einem Gefährt gefragt, welches die B196 Erweiterung erfordert, und das ist nun mal ein Zweirad, kein Auto 
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
@MEroller war schnell - und kürzer. Hier die Langfassung
:
Erstmal vielen Dank an @matzi1009, dass er die realen Zahlen darlegt - und dann damit rechnen muss, dass seine Entscheidung hier kommentiert wird.
Der Vergleichspunkt wäre für mich ein Verbrennermopped. Für den Preis bekommt man eine ausgewachsene und gut ausgestattete Reiseenduro. Mir würde allerdings inzwischen ein Verbrenner weniger Spass machen als ein E-Motorrad.
Viele dieser teuren Moppeds werden neu gekauft (s. GS-Modelle von BMW). Das ist aus meiner Sicht nicht mehr oder weniger Liebhaberei als ein gut ausgestattetes Mittelklasseauto. Mit vier Rädern und einem Dach über dem Kopf zum halben Preis eines Sparmodells komme ich ja auch von A nach B.
Da ich alle meine Reiseenduros gekauft habe, als sie 2-3 Jahre alt waren, wäre für mich eine Gebrauchtlösung wie bei @Maverick944 eher die Alternative als ein Auto. Denn das Auto ist ein Apfel und das Motorrad eine Birne. Und wer A sagt, muss ja nicht B sagen.
Schöne Grüße, Bertolt
P.S. und ot: Der gebrauchte E-Corsa eines Feundes hatte zum Glück noch Garantie. Er steht seit Monaten in der Werkstatt, weil eine große Händlergruppe einfach nicht weiß, wie er repariert werden kann. Hoffentlich hat Matzi da mit seiner neuen Zero mehr Glück und Spaß.
Erstmal vielen Dank an @matzi1009, dass er die realen Zahlen darlegt - und dann damit rechnen muss, dass seine Entscheidung hier kommentiert wird.
Der Vergleichspunkt wäre für mich ein Verbrennermopped. Für den Preis bekommt man eine ausgewachsene und gut ausgestattete Reiseenduro. Mir würde allerdings inzwischen ein Verbrenner weniger Spass machen als ein E-Motorrad.
Viele dieser teuren Moppeds werden neu gekauft (s. GS-Modelle von BMW). Das ist aus meiner Sicht nicht mehr oder weniger Liebhaberei als ein gut ausgestattetes Mittelklasseauto. Mit vier Rädern und einem Dach über dem Kopf zum halben Preis eines Sparmodells komme ich ja auch von A nach B.
Da ich alle meine Reiseenduros gekauft habe, als sie 2-3 Jahre alt waren, wäre für mich eine Gebrauchtlösung wie bei @Maverick944 eher die Alternative als ein Auto. Denn das Auto ist ein Apfel und das Motorrad eine Birne. Und wer A sagt, muss ja nicht B sagen.
Schöne Grüße, Bertolt
P.S. und ot: Der gebrauchte E-Corsa eines Feundes hatte zum Glück noch Garantie. Er steht seit Monaten in der Werkstatt, weil eine große Händlergruppe einfach nicht weiß, wie er repariert werden kann. Hoffentlich hat Matzi da mit seiner neuen Zero mehr Glück und Spaß.
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Trinity Neptun - GTK-Doppelakku á 20s10p, smartes BMS, LingBo 72152
Trinity Uranus 2015 - 28Ah LiIon (in Wartestellung)
Vectrix VX-1 von 2010 - LiIonNMC 36s 173Ah mit Daly Smart-BMS in Arbeit
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Nova
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
Bitte oben erst die Beiträge vom Beitragsersteller und den anschließenden Entscheidungsprozess nachlesen! Elektroauto ist schon vorhanden. Es ging um eine Ergänzung der Mobilität für Kurzstrecken zur Arbeit und für Schiedsrichtertätigkeit, wenn dass Auto nicht verfügbar ist. Da bietet sich schon ein Elektromotorrad als Ergänzung an. Und wann ist ein Motorrad in Deutschland eine reine Vernunftentscheidung? Warum müsste es das überhaupt sein? Ist hiernach nicht jedes Elektromotorrad ausschließlich "Liebhaberei?"guewer hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 00:20 Ganz ehrlich: Für den Kaufpreis hätte es auch ein gutes - wenn auch (neuwertiges) gebrauchtes - vollwertiges Elektroauto gegeben. - Darauf wäre im Zweifelsfall auf jeden Fall meine Wahl gefallen. Aber die getätigte Kaufentscheidung fiel wohl eher in die Rubrik "Liebhaberei".
Fazit ist doch eher: Qualitativ hochwertige Elektromotorräder sind noch seeeehr teuer! Als "Vernunftentscheidung" hätte ein Verbrennermotorrad für ca. 5k die Lösung sein müssen. Aber zum Glück, dürfen wir im Moment ja noch "unvernünftige" Entscheidungen treffen!
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matzi1009
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
So, dann äußere ich mich natürlich auch mal.
@guewer Ich verstehe, dass deine Wahl darauf gefallen wäre und meine Frau und ich hatten zwischendurch tatsächlich das gleiche Thema.
Weshalb ist es kein Auto geworden?
- Die KFZ-Vers. für einen Zweitwagen sowie der Verbrauch würde die Kosten pro Jahr bei gleicher Fahrstrecke erheblich erhöhen
- Für ein Motorrad habe ich einen Platz unter meinem Balkon auf dem Gemeinschaftshof, für ein Auto hätte ich keinen Stellplatz.
- Anwohnerparkausweis gibt es bei uns aber die Parkplätze sind sehr begrenzt und auch das sind wieder Mehrkosten pro Jahr
Am Ende des Tages möchte ich einfach gerne auf 2 Rädern unterwegs sein solange es das Wetter zulässt also war auch neben den oben genannten Punkten die Emotionalität ein Entscheidungsfaktor.
Auch der Gedanke zu einem Verbrenner-Zweirad zu greifen war immer wieder ein Thema. Am Ende konnte ich hier aber nicht gegen meine Überzeugung handeln, dass ich ein Elektromobilist aus tiefen Herzen bin. Zudem verträgt ein Elektromotorrad Kurzstrecken im Winter deutlich besser als ein Verbrenner.
Ich glaube Alles in Allem hab ich mir, meiner Frau, meinen Freunden und auch euch
die Entscheidung sicherlich nicht leicht gemacht, bin aber von Tag zu Tag überzeugter die richtige Entscheidung getroffen zu haben und das noch vor dem ersten Sommer.
@guewer Ich verstehe, dass deine Wahl darauf gefallen wäre und meine Frau und ich hatten zwischendurch tatsächlich das gleiche Thema.
Weshalb ist es kein Auto geworden?
- Die KFZ-Vers. für einen Zweitwagen sowie der Verbrauch würde die Kosten pro Jahr bei gleicher Fahrstrecke erheblich erhöhen
- Für ein Motorrad habe ich einen Platz unter meinem Balkon auf dem Gemeinschaftshof, für ein Auto hätte ich keinen Stellplatz.
- Anwohnerparkausweis gibt es bei uns aber die Parkplätze sind sehr begrenzt und auch das sind wieder Mehrkosten pro Jahr
Am Ende des Tages möchte ich einfach gerne auf 2 Rädern unterwegs sein solange es das Wetter zulässt also war auch neben den oben genannten Punkten die Emotionalität ein Entscheidungsfaktor.
Auch der Gedanke zu einem Verbrenner-Zweirad zu greifen war immer wieder ein Thema. Am Ende konnte ich hier aber nicht gegen meine Überzeugung handeln, dass ich ein Elektromobilist aus tiefen Herzen bin. Zudem verträgt ein Elektromotorrad Kurzstrecken im Winter deutlich besser als ein Verbrenner.
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- Schnabelwesen
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
Das hast du schön gesagt
.
MEroller fährt mit seiner Zero schon seit Jahren ganzjährig bei jedem Wetter. Die steht auch draußen, sogar ohne Dach, aber mit Abdeckhaube.
Allzeit gute Fahrt und viel Spaß, wenn es mal um den Spaß geht!
Schöne Grüße, Bertolt
MEroller fährt mit seiner Zero schon seit Jahren ganzjährig bei jedem Wetter. Die steht auch draußen, sogar ohne Dach, aber mit Abdeckhaube.
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
Nicht ganz korrektSchnabelwesen hat geschrieben: Mo 22. Dez 2025, 18:32Die steht auch draußen, sogar ohne Dach, aber mit Abdeckhaube.
Unterm Balkon ist schon mal besser als bei mir...
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Re: B196 Neuling sucht Elektromotorrad
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung für die Zero S.
Ich habe einen ganz ähnlichen gedanklichen Prozess durchgemacht (auch B196) und mich vor einem Jahr ebenfalls für eine Zero S entschieden. Der FastCharger kam einige Monate später, ein komplettes Kofferset wurde Ende letzten Jahres ans Bike montiert.
Mittlerweile bin ich über 15.000 km mit der Zero S gefahren, auch längere Touren, teils über 400 km pro Tag.
Den "richtigen" A-Führerschein habe ich im letzten Sommer auch gemacht und diesen Sommer will ich mit der Zero ans Nordkapp
.
Tipp: Wenn Du bisher (so wie ich...) noch nie Motorrad gefahren bist: Die Zero S ist eine richtig große, schwere Maschine (mit allen Extras kommst Du locker auf 240 kg) und sie ist auch richtig schnell (immerhin 60 PS in der Spitze - die A1-Abregelung kommt erst nach vielen Minuten Volllastfahrt). Das ist überhaupt kein Vergleich zu einem Elektroroller / Vespa & Co. Tu Dir einen Gefallen und buche ein Motorrad-Training, z.B. beim ADAC. Am besten gleich am Anfang, wenn Du die Maschine hast.
Aber was mich an der Zero inzwischen richtig stört, ist das mieserable Ladesystem. Ich würde sehr gerne CCS haben, denn solche Ladesäulen gibt es inzwischen überall und die funktionieren auch zuverlässig. Mit Typ 2 gibt es auch viele Ladesäulen, aber vor allem in Dörfern und Innenstädten, nicht an Autobahnen und Schnellstraßen. Oft sind diese Säulen schwer zu finden, oft stehen sie auf bezahlten Parkplätzen oder in Tiefgaragen, wo Mopeds verboten sind. Oft sind sie schlecht gepflegt und nicht mehr funktionsfähig. Oft von Kleinstanbietern mit irgendwelchen kruden Bezahlsystemen. Mit anderen Worten: Typ 2 ist prima zum daheim laden und absolut scheiße für die große Tour...
Dazu kommt, dass Zero das AC-Ladegerät für den amerikanischen Markt entwickelt hat, sprich: Einphasiges Laden. In ganz Europa wird aber dreiphasig geladen. Also läuft das folgendermaßen: Du hast das Originalladegerät (3,1 kW) auf Phase 1. Auf Phase 2 ist nichts. Auf Phase 3 ist das zusätzliche Schnellladegerät (6,0 kW). Wenn die Säule 32 A kann und keine Schieflasterkennung hat, dann lädst Du mit 9,1 kW. Wenn die Säule nur 16 A kann und keine Schieflasterkennung hat, dann lädst Du mit ca. 6,4 kW (eigentlich sollte etwas mehr gehen, bei mir sind's aber immer 6,4). Und wenn die Säule etwas moderner ist und eine Schieflasterkennung eingebaut ist, dann wird auf 4,6 kW abgeregt. Alles das natürlich nur bei optimaler Temperatur, denn die Batterie hat weder eine Kühlung noch eine Heizung (es gibt einen Lüfter, der außen etwas pustet). Im Winter wird abgeregelt, weil die Batterie zu kalt ist. Im Sommer wird abgeregelt, weil die Batterie zu warm ist. Letzteres passiert aber zum Glück nur selten.
Ich würde jetzt mit dem A-Schein sofort eine DSR/X Black Forest kaufen, aber nur mit CCS. Bleibt Zero bei diesem Ladesystem, dann kommen wir nicht mehr zusammen...
Aber allem Gemecker über das Ladesystem zum Trotz: Das Teil macht einen riesigen Spaß
Ich habe einen ganz ähnlichen gedanklichen Prozess durchgemacht (auch B196) und mich vor einem Jahr ebenfalls für eine Zero S entschieden. Der FastCharger kam einige Monate später, ein komplettes Kofferset wurde Ende letzten Jahres ans Bike montiert.
Mittlerweile bin ich über 15.000 km mit der Zero S gefahren, auch längere Touren, teils über 400 km pro Tag.
Den "richtigen" A-Führerschein habe ich im letzten Sommer auch gemacht und diesen Sommer will ich mit der Zero ans Nordkapp
Tipp: Wenn Du bisher (so wie ich...) noch nie Motorrad gefahren bist: Die Zero S ist eine richtig große, schwere Maschine (mit allen Extras kommst Du locker auf 240 kg) und sie ist auch richtig schnell (immerhin 60 PS in der Spitze - die A1-Abregelung kommt erst nach vielen Minuten Volllastfahrt). Das ist überhaupt kein Vergleich zu einem Elektroroller / Vespa & Co. Tu Dir einen Gefallen und buche ein Motorrad-Training, z.B. beim ADAC. Am besten gleich am Anfang, wenn Du die Maschine hast.
Aber was mich an der Zero inzwischen richtig stört, ist das mieserable Ladesystem. Ich würde sehr gerne CCS haben, denn solche Ladesäulen gibt es inzwischen überall und die funktionieren auch zuverlässig. Mit Typ 2 gibt es auch viele Ladesäulen, aber vor allem in Dörfern und Innenstädten, nicht an Autobahnen und Schnellstraßen. Oft sind diese Säulen schwer zu finden, oft stehen sie auf bezahlten Parkplätzen oder in Tiefgaragen, wo Mopeds verboten sind. Oft sind sie schlecht gepflegt und nicht mehr funktionsfähig. Oft von Kleinstanbietern mit irgendwelchen kruden Bezahlsystemen. Mit anderen Worten: Typ 2 ist prima zum daheim laden und absolut scheiße für die große Tour...
Dazu kommt, dass Zero das AC-Ladegerät für den amerikanischen Markt entwickelt hat, sprich: Einphasiges Laden. In ganz Europa wird aber dreiphasig geladen. Also läuft das folgendermaßen: Du hast das Originalladegerät (3,1 kW) auf Phase 1. Auf Phase 2 ist nichts. Auf Phase 3 ist das zusätzliche Schnellladegerät (6,0 kW). Wenn die Säule 32 A kann und keine Schieflasterkennung hat, dann lädst Du mit 9,1 kW. Wenn die Säule nur 16 A kann und keine Schieflasterkennung hat, dann lädst Du mit ca. 6,4 kW (eigentlich sollte etwas mehr gehen, bei mir sind's aber immer 6,4). Und wenn die Säule etwas moderner ist und eine Schieflasterkennung eingebaut ist, dann wird auf 4,6 kW abgeregt. Alles das natürlich nur bei optimaler Temperatur, denn die Batterie hat weder eine Kühlung noch eine Heizung (es gibt einen Lüfter, der außen etwas pustet). Im Winter wird abgeregelt, weil die Batterie zu kalt ist. Im Sommer wird abgeregelt, weil die Batterie zu warm ist. Letzteres passiert aber zum Glück nur selten.
Ich würde jetzt mit dem A-Schein sofort eine DSR/X Black Forest kaufen, aber nur mit CCS. Bleibt Zero bei diesem Ladesystem, dann kommen wir nicht mehr zusammen...
Aber allem Gemecker über das Ladesystem zum Trotz: Das Teil macht einen riesigen Spaß
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