Das Teil hat echt Dampf, wäre für mich der passendere erste E-Roller gewesen damals, statt dem lahmen e-Sprit Fury 100 / erider Thunder!
Hat wer den Yadea Fierider gefahren?
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Re: Hat wer den Yadea Fierider gefahren?
Eine größere Testfahrt mit dem Yadea Firerider von Vladmir Krain, im Dezember
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Re: Hat wer den Yadea Fierider gefahren?
Auch wenn @Snief den Plan aufgegeben oder verschoben hat - die Frage wird hier immer wieder gestellt.Snief hat geschrieben: Do 16. Okt 2025, 19:43 Ich überlege gerade auch Richtung Fierider. Ich werd mal sehen, dass ich ihn mir nächste Woche anschauen kann. Da kann und muss ich auch mal prüfen, ob nicht nur "gut für größere Fahrer", sondern auch "gut für kleinere Fahrerinnen". Meine Freundin ist 1,65m
Üblicherweise fühlen sich Menschen mit kürzeren Beinen auf kleineren Rollern / Motorrädern wohler. Meine Frau fährt auch lieber ihren Kleinen als meinen Größeren.
Aber ich ermutige dazu, es auszuprobieren und zu üben. Je weiter man vorne sitzt, desto schmaler wird die Sitzbank - die Füße kommen eher auf den Boden. Man kann so einen Roller auch auf Zehenspitzen jonglieren. Der Fierider hat eine tiefen Schwerpunkt und lässt sich leicht händeln. Wenn der Kipppunkt zu einer Seite erreicht wird, steht der Fuß auf dieser Seite längst auf dem Boden. Ich kenne (nicht sonderlich große) Frauen, die mit großen schweren Enduros unterwegs sind. Ein guter Freund, mit dem ich seit Schulzeiten jährlich Motorradurlaub machen, hat deutlich kürzere Beine als ich. Im Gelände fiel er auch öfter um. Aber er fährt einen Honda Crosstourer, eine richtige Wuchtbrumme mit stattlicher Sitzhöhe. Zur Sicherheit hat er sich etwa zwei Zentimeter höhere Sohlen unter seine Stiefel nageln lassen. Auch das ist eine Option.
Schöne Grüße, Bertolt
E-Kuma Sun-S 2022 - Scheibe, Topcase, Heidenau K58
ATU Explorer E-Cruzer 2019 - 40Ah, Lingbo 72152HK5 mit Display, Scheibe, City Grip 2
Trinity Neptun - GTK-Doppelakku á 20s10p, smartes BMS, LingBo 72152
Trinity Uranus 2015 - 28Ah LiIon (in Wartestellung)
Vectrix VX-1 von 2010 - LiIonNMC 36s 173Ah mit Daly Smart-BMS in Arbeit
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Re: Hat wer den Yadea Fierider gefahren?
Im Rahmen eines Besuchs bei E-Kuma viewtopic.php?p=421963#p421963 konnte ich einen zugelassenen Fierider probefahren.
Vorweg: Mir gefällt dieser Roller. Ich finde ihn echt schick; mit seiner Größe macht er was her, ohne klobig zu wirken. Die Anfassqualität ist hoch und wertig und ich kam trotz Glatteisgefahr bei null Grad sofort mit dem Fierider zurecht.
Er hat vieles, was in diesem Forum oft gewünscht wird:
Er fährt 100 km/h, beschleunigt standesgemäß, hat ABS, immerhin ein 14‘‘-Vorderrad, einen ebenen Durchstieg und ein beachtlich großes Fach unter der Sitzbank. Das Display ist gut ablesbar (und ich meine, auch dimmbar), und es gibt eine App mit vielfältigen Funktionen, die ich nicht überprüft habe. Wenn ich es richtig sehe, kann er keine Navigation über CarPlay oder Android Auto auf’s Display streamen. Super: die Alarm- und Warntöne können verändert werden.
Für längere Touren sind die Akkus zu klein, im Alltag und für die meisten Wege zur Arbeit sollte es aber reichen. Das Ladegerät mit 12 Ampere ist in Ordnung, verhilft aber nicht zum Schnellladen bei längeren Fahrten. Ein Y-Kabel zum gleichzeitigen Laden beider Akus gehört zum Lieferumfang.
Trotz der Akkus unter dem Trittbrett und einer Sitzhöhe von 79cm (Werksangabe) finden meine langen Beine gut Platz, die Knie stehen etwa im Winkel von 90 Grad, die Sitzbank ist bequem, die Lenkerkröpfung stimmt.
Eingeschaltet haben wir mit der NFC-Chipkarte. Die neuen Schalter und Armaturen liegen sofort gut in der Hand, in den Spiegeln sehe ich die Straße hinter mir, nicht meine Schultern.
Der Seitenmotor begeistert mich. Der Roller zieht trotz winterlichen Temperaturen sehr gut – im Sommer ist da sicher noch mehr drin. Die Getriebeübersetzung agiert leise. Außerdem erleichtert der Seitenmotor die Demontage des Hinterrads – Motor und Elektrik werden gar nicht angefasst. Anscheinend wird der rechte Schwingenholm demontiert. Das Fahrwerk ist im besten Sinn neutral: weder kippelig und nervös (wie viele andere Chinaroller) noch stur im Geradeauslauf.
Das ABS habe ich nicht getestet, es soll aber gut und zuverlässig funktionieren. Ebenso das Licht, dessen Ausleuchtung ich bei Tage auch nicht prüfen konnte.
Jetzt muss der Fierider noch seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Aber für den, der mit den recht kleinen Akkus leben kann (oder muss, weil sie getragen werden müssen), ist das ein toller Roller, bei dessen Konzeption die richtigen Entscheidungen getroffen wurden.
Schöne Grüße, Bertolt
Vorweg: Mir gefällt dieser Roller. Ich finde ihn echt schick; mit seiner Größe macht er was her, ohne klobig zu wirken. Die Anfassqualität ist hoch und wertig und ich kam trotz Glatteisgefahr bei null Grad sofort mit dem Fierider zurecht.
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Er fährt 100 km/h, beschleunigt standesgemäß, hat ABS, immerhin ein 14‘‘-Vorderrad, einen ebenen Durchstieg und ein beachtlich großes Fach unter der Sitzbank. Das Display ist gut ablesbar (und ich meine, auch dimmbar), und es gibt eine App mit vielfältigen Funktionen, die ich nicht überprüft habe. Wenn ich es richtig sehe, kann er keine Navigation über CarPlay oder Android Auto auf’s Display streamen. Super: die Alarm- und Warntöne können verändert werden.
Für längere Touren sind die Akkus zu klein, im Alltag und für die meisten Wege zur Arbeit sollte es aber reichen. Das Ladegerät mit 12 Ampere ist in Ordnung, verhilft aber nicht zum Schnellladen bei längeren Fahrten. Ein Y-Kabel zum gleichzeitigen Laden beider Akus gehört zum Lieferumfang.
Trotz der Akkus unter dem Trittbrett und einer Sitzhöhe von 79cm (Werksangabe) finden meine langen Beine gut Platz, die Knie stehen etwa im Winkel von 90 Grad, die Sitzbank ist bequem, die Lenkerkröpfung stimmt.
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Der Seitenmotor begeistert mich. Der Roller zieht trotz winterlichen Temperaturen sehr gut – im Sommer ist da sicher noch mehr drin. Die Getriebeübersetzung agiert leise. Außerdem erleichtert der Seitenmotor die Demontage des Hinterrads – Motor und Elektrik werden gar nicht angefasst. Anscheinend wird der rechte Schwingenholm demontiert. Das Fahrwerk ist im besten Sinn neutral: weder kippelig und nervös (wie viele andere Chinaroller) noch stur im Geradeauslauf.
Das ABS habe ich nicht getestet, es soll aber gut und zuverlässig funktionieren. Ebenso das Licht, dessen Ausleuchtung ich bei Tage auch nicht prüfen konnte.
Jetzt muss der Fierider noch seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Aber für den, der mit den recht kleinen Akkus leben kann (oder muss, weil sie getragen werden müssen), ist das ein toller Roller, bei dessen Konzeption die richtigen Entscheidungen getroffen wurden.
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