Werden Motorradfahrer durch zu viele Informationen im Bedienfeld zu sehr abgelenkt.
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Bediensicherheit von Motorrädern
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Evolution
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Re: Bediensicherheit von Motorräder
Da ist auf jeden Fall was dran. Ist ja mit Autos genauso schlimm geworden... Vor allem, wenn wichtige Bedienelemente auf den Touchscreen gelegt werden. Da ist so ein zweischneidiges Schwert. Infos sind nice, aber man muss halt wissen was wirklich wichtig ist. Ich hab bei mir ja noch ein zusätzliches Display mit Android Auto dran wo ich Navigation etc. anzeigen kann. Auch da muss man drauf achten nicht zu viel draufzugucken...
- Alfons Heck
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Re: Bediensicherheit von Motorräder
Mir ist es schon passiert das ich den Warnblinkknopf im Auto erst mal suchen mußte; weil zu dezent integriert.
Gruß
Alfons.
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STW
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Re: Bediensicherheit von Motorräder
Das Motorrad-Display sitzt meist wesentlich tiefer als beim Auto. Das bekommt man kaum anders hin, das hat aber auch den Nachteil, dass man Warnmeldungen nicht so leicht wahrnimmt, die im Auto noch aus dem Winkel heraus warnehmbar sind und meist mit einer Geräusch verbunden sind. Im Ddelfall werkelt noch ein Headup mit ein paar relevanten Infos.
Dann kommt die Aufteilung des Tachos: nichts scheint heutzutage wichtiger zu sein alsi die Drehzahl
- und genau die wird kreisförmig am Außenrand dargestellt, da , wo früher die Tachonadel ihrem Job nachging. "Früher" gab es Tacho, Kilometerzähler, Kontrollleuchte für N, Fernlicht blinker. Optional: Drehzahlmesser nebenan, Tageskilometerzähler, Öldruckleuchte, Benzinuhr. Der Füllstand des Tachos wurde anhand der gefahrenen Kilometer überprüft, oder notfalls am Benzinhahn zwangsermittelt.
Also alles wWchtige auf einem kurzen Blick zu erkennen.
Jetzt habe ich in einem Rundinstrument:
Drehzahlmesser, Geschwindigkeit (digitale Anzeige), 6 Konntrollleuchten, Tankuhr, Uhr, Kühlwassertemperatur, Thermometer, und optional Navigation vom Handy.
Assistenzsysteme könnte ich lieben, Abstandstempomat, Spurwechsel-Assi, Notbrems-Assi, ... , nur müßte dann eine sinnvolle Anzeige dabei sein, vorstellbar durch die Spiegel, wie es bei manchen Autos ist.
Dann kommt die Aufteilung des Tachos: nichts scheint heutzutage wichtiger zu sein alsi die Drehzahl
Also alles wWchtige auf einem kurzen Blick zu erkennen.
Jetzt habe ich in einem Rundinstrument:
Drehzahlmesser, Geschwindigkeit (digitale Anzeige), 6 Konntrollleuchten, Tankuhr, Uhr, Kühlwassertemperatur, Thermometer, und optional Navigation vom Handy.
Assistenzsysteme könnte ich lieben, Abstandstempomat, Spurwechsel-Assi, Notbrems-Assi, ... , nur müßte dann eine sinnvolle Anzeige dabei sein, vorstellbar durch die Spiegel, wie es bei manchen Autos ist.
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NIU NGT ab 06/20 Km-Stand > 36000km, nach Unfall verkauft in 5/23
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 8000km - Verkauft in 10/22
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
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MarcS
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Re: Bediensicherheit von Motorräder
Livewire hat sowohl bei der Alpinista als auch bei der Mulholland das Display sogar unter den Lenker (also Richtung Tank) gesetzt. Bei der Del Mar sitzt es oberhalb. Die Halterung kann man zum Glück drehen - das habe ich bei meiner Mulholland letzten Monat gemacht.STW hat geschrieben: Mo 9. Mär 2026, 13:47 Das Motorrad-Display sitzt meist wesentlich tiefer als beim Auto. Das bekommt man kaum anders hin, das hat aber auch den Nachteil, dass man Warnmeldungen nicht so leicht wahrnimmt, die im Auto noch aus dem Winkel heraus warnehmbar sind ...
Bei E-Fahrzeugen ist die Drehzahl sinnlos, stattdessen wird gerne der Ladezustand kreisförmig außen angezeigt.Dann kommt die Aufteilung des Tachos: nichts scheint heutzutage wichtiger zu sein alsi die Drehzahl- und genau die wird kreisförmig am Außenrand dargestellt, da , wo früher die Tachonadel ihrem Job nachging.
Yup."Früher" gab es Tacho, Kilometerzähler, Kontrollleuchte für N, Fernlicht blinker. Optional: Drehzahlmesser nebenan, Tageskilometerzähler, Öldruckleuchte, Benzinuhr. Der Füllstand des Tachos (wohl eher Tanks) wurde anhand der gefahrenen Kilometer überprüft, oder notfalls am Benzinhahn zwangsermittelt.
Also alles wWchtige auf einem kurzen Blick zu erkennen.
E-Moppeds: Drehzahl, Kühlwassertemperatur, und Tankuhr entfällt, stattdessen SoC und Akku- oder Motortemperatur.Jetzt habe ich in einem Rundinstrument:
Drehzahlmesser, Geschwindigkeit (digitale Anzeige), 6 Konntrollleuchten, Tankuhr, Uhr, Kühlwassertemperatur, Thermometer, und optional Navigation vom Handy.
Tempomat evtl. schon (meine Livewire Mulholland hat einen, aber ohne Abstandsmessung. Hält einfach nur das eingestellte Tempo. Sehr praktisch für Tempo-70 Strecken...), aber auf den Rest verzichte ich gerne. Für Spurwechsel muss man unbedingt den Kopf drehen und hat ja eh nicht das Problem dass B- und C-Säule die Sicht versperren wie beim Auto, also braucht man keinen Assi. Und bei einer überraschenden Notbremsung wird man einfach über den Lenker katapultiert, das geht auf keinen Fall. Höchstens Gas wegnehmen / mit Rekuperation verzögern, aber niemals Bremsen.Assistenzsysteme könnte ich lieben, Abstandstempomat, Spurwechsel-Assi, Notbrems-Assi,
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Re: Bediensicherheit von Motorrädern
Bei der Del Mar ist eher das Mäuseklavier rechts und links speziell. Mit Handschuhen nur mäßig gut zu bedienen. Und rechts hab ich es auch schon geschafft, bei der Lautstärkeeinstellung den Gasgriff etwas mehr zu drehen, als eigentlich gewollt. Dann marschiert die zackiger los. als man es in einer 30er Zone haben möchte
Mit dem Display bin ich weitestgehend zufrieden, mich stört aber die automatische Helligkeitsregelung massiv. In der Stadt wird unter (bzw. kurz hinter) einer Leuchte die Displayhelligkeit hochgedreht, so das es dann schön hell blendet, wenn man genau zwischen zwei Leuchten ist. Kurz bevor man die nächste erreicht hat, dunkelt es wieder ab. Dann geht das Spiel vom neuen los. Etwas träger beim Umschalten zwischen Hell und Dunkel würde das Problem schon lösen.
Und apropos dunkel: Da die Tasten am Lenker nicht beleuchtet sind ist es nachts ein Glücksspiel, die richtige Taste zu erwischen. Links: oben: ein Einzeltaste, zwei verbundene Tasten, eine Kombination aus Taster und Schalter, Mitte 7 Tasten, unten ein kombinierter Schiebe/Druck-Taster und noch ein Taster. Also links 16 verschiedene Taster/Schalter verbaut
Rechts: oben drei Taster und ein Drehschalter, Mitte komischerweise nur 5 Taster, unten dann noch mal zwei. Also 10 Stück plus Drehschalter.
Bedienungsystematik ist intuitiv und wirklich gut zu meistern, nur darf es eben nicht dunkel sein und man sollte keine dicken Finger haben.
Also hier lässt sich bei der Ergonomie noch nacharbeiten.
TCmax: hier ist es die Tachobeleuchtung, die nachts blendet und sich nicht dimmen lässt. Wenn dagegen am Tag die Sonne auf den Tacho knallt und man noch mit Sonnenvisier fährt, ist die Blinkeranzeige im Tacho nicht zu erkennen. Am Blinkerheblchen selbst ist auch kaum zu sehen, ob der links, rechts oder mittig steht - hier würde schon ein Tupfen weißer Farbe um den Blinkerhebel helfen. Der Rest ist alles perfekt, was aber auch an der geringeren Funktionsvielfalt gegenüber der Del Mar liegen mag - es steht einfach der gleiche Platz für weniger Knöppchen bereit.
Mit dem Display bin ich weitestgehend zufrieden, mich stört aber die automatische Helligkeitsregelung massiv. In der Stadt wird unter (bzw. kurz hinter) einer Leuchte die Displayhelligkeit hochgedreht, so das es dann schön hell blendet, wenn man genau zwischen zwei Leuchten ist. Kurz bevor man die nächste erreicht hat, dunkelt es wieder ab. Dann geht das Spiel vom neuen los. Etwas träger beim Umschalten zwischen Hell und Dunkel würde das Problem schon lösen.
Und apropos dunkel: Da die Tasten am Lenker nicht beleuchtet sind ist es nachts ein Glücksspiel, die richtige Taste zu erwischen. Links: oben: ein Einzeltaste, zwei verbundene Tasten, eine Kombination aus Taster und Schalter, Mitte 7 Tasten, unten ein kombinierter Schiebe/Druck-Taster und noch ein Taster. Also links 16 verschiedene Taster/Schalter verbaut
Rechts: oben drei Taster und ein Drehschalter, Mitte komischerweise nur 5 Taster, unten dann noch mal zwei. Also 10 Stück plus Drehschalter.
Bedienungsystematik ist intuitiv und wirklich gut zu meistern, nur darf es eben nicht dunkel sein und man sollte keine dicken Finger haben.
Also hier lässt sich bei der Ergonomie noch nacharbeiten.
TCmax: hier ist es die Tachobeleuchtung, die nachts blendet und sich nicht dimmen lässt. Wenn dagegen am Tag die Sonne auf den Tacho knallt und man noch mit Sonnenvisier fährt, ist die Blinkeranzeige im Tacho nicht zu erkennen. Am Blinkerheblchen selbst ist auch kaum zu sehen, ob der links, rechts oder mittig steht - hier würde schon ein Tupfen weißer Farbe um den Blinkerhebel helfen. Der Rest ist alles perfekt, was aber auch an der geringeren Funktionsvielfalt gegenüber der Del Mar liegen mag - es steht einfach der gleiche Platz für weniger Knöppchen bereit.
Zuletzt geändert von rainer* am Di 10. Mär 2026, 20:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bediensicherheit von Motorräder
Wenn ein schneller Spurwechsel zum Ausweichen erforderlich ist und der Spiegel verrät mir mit einer Anzeige, dass neben mir ein Auto ist, ohne dass ich dabei den Kopf drehen muss weil keine Zeit mehr dafür ist, wäre das schon hilfreich.MarcS hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 19:35 ... Für Spurwechsel muss man unbedingt den Kopf drehen und hat ja eh nicht das Problem dass B- und C-Säule die Sicht versperren wie beim Auto, also braucht man keinen Assi. Und bei einer überraschenden Notbremsung wird man einfach über den Lenker katapultiert, das geht auf keinen Fall. Höchstens Gas wegnehmen / mit Rekuperation verzögern, aber niemals Bremsen.
In der Anleitung zu meinem Auto steht sinngemäß, dass der Notbremsassisten nur dafür gedacht ist, die Schwere eines Aufpralls zu mildern. Der greift zwar ein, aber so moderat, dass es ohne meinen Fuss auf der Bremse immer noch krachen würde. Ein eher anfangs sachtes Einbremsen wäre daher auch beim Motorrad darstellbar.
Zunächst macht die Karre aber im Cockpit laut Beep und die rote Warnlampe kann man gar nicht übersehen, bevor die Kiste bremst.
Man könnte also solche Assistenten schon sinnvoll fürs Motorrad konstruieren - das soll ja nicht autark fahren, aber das wären Sicherheitsmerkmale. die hilfreich sein können. Insbesondere im Sommer in der Stadt, wenn die Röcke wieder kürzer werde.
RGNT V2 ab 01/23 > 25000km
NIU NGT ab 06/20 Km-Stand > 36000km, nach Unfall verkauft in 5/23
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 8000km - Verkauft in 10/22
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
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