Bisher waren die Anlagen, für die ich zuständig war immer unter den 25kWp, weil es dann einen Kostensprung gäbe (wegen Fernsteuerbarkeit und Abstimmung mit EVU). Keine so großen Anlagen.
Ist das bei Dir ein Hybrid-Wechselrichter?
Heizstab: Da habe ich bei meinem Elter einen "dummen" Heizstab 9kW genommen und zusätzlich in den WW-Boiler eingebaut (Loch war dafür vorgesehen). Gesteuert wird der über einen Schütz der von einem HEMS von Qcells (bzw. Consollino Leaflet) angesteuert wird. Das HEMS ist aber ziemlich unbrauchbar und war ein Fehlkauf. Die Steuerung erfolgt bei dem nur nach PV-Leistung ohne Berücksichtigung des Batteriestandes und es erkennt nur einen Q-Cells-Wechselrichter (es sind aber zwei Stück je 15kW Solar/ 10kW AC als Master/Slave konfiguriert). Ich wollte die 20kW Wechselrichterleistung haben, damit ich bei der Hausinstallation keine Rücksicht nehmen muss, bzw. dass man 32A auf einer Phase ziehen kann, ohne Strom dazu zu kaufen. Wenn ich es nochmal machen würde, würde den Heizstab aber über einen Shelly-Relais steuern. Das lustige bei den Qcells/Solax Wechselrichtern ist, das die nur schauen, dass kein Strom ins öffentliche Netz soll - sobald zu viel Strom im Hausnetz ist (z.B. zusätzliche Balkon-Solaranlage) dann lädt er die Batterie damit auf. Die schicken also nicht nur die eigen PV-Leistung in die Akkus, so dass man recht einfach auch ein (netzsynchrones) Notstromaggregat dazu bauen könnte

Batterie ist bei meinen Eltern 2x 12kWh verbaut. Wärmepumpe gibt es noch nicht, die Batterie reicht bei meinen Eltern für 2 - 3 schattige Tage aus, dann wird es knapp. Auf dem Dach sind erst 7kWp (Ost/West mit 45°Dachneigung), es liegen aber noch 24 Module à 505W im Garten, die sollen den nächsten Monat noch aufs Flachdach.
Bei einem anderen Vorhaben sind 25 kWp auf dem Dach mit Fronius-WR und BYD-Batterie, auch Ost/West mit Wärmepumpe. Das Gebäude ist knapp unter 400m² (ca. 250m² voll beheizt und 150m² auf 7°C). Und nur 12kW-Batterie. Die hatte nur 10kWh und ich habe die jetzt auf ist jetzt auf 24kW erweitern lassen, weil nach zwei bis drei Einsätzen der Wärmepumpe schon Schicht im Schacht war (das war i.d.R. nach einer Vollladung schon 21 Uhr der Fall). Eigentlich sehr unschön - tagsüber fließt viel Strom ins Netz und nachts wird zurück gekauft. Jetzt bei viel Sonne und um die 5°C mittlere Außentemperatur reicht es über die Nacht. Nachtabsenkung ist bei dem Gebäude leider nicht gewünscht/erlaubt. Mal sehen. ich werde mal meinen Temperaturtracker rein legen und Nachtabsenkung der Heizung veranlassen - mal sehen, wie stabil da die Innentemperatur da bleibt.
Bei einem privaten Gebäude ist m.E. eine Nachtabsenkung sinnvoll, grade eine Luft-Wärmepumpe wird zusätzlich noch in kalter Nachtluft sinnlos ineffizient wird. Dann lieber für die Wärmepumpe einen größeren Pufferspeicher vorsehen. Splitgeräte für Kälte/Wärme sind zwar spottbillig im Einkauf, aber die Effizienz grade als Heizung ist eine ziemliche Katastrophe.
Auf jeden Fall finde ich Deinen Ansatz richtig - es gibt so viele freie (und teilweise große) Dachflächen, die belegt werden könnten. Wird meines Erachtens viel zu wenig gemacht, dafür wird ein Feld nach dem anderen zu Freiflächen-PV umgestaltet.