China hat einen sehr diversivizierten Energiemix, somit schlagen Preiserhöhungen von ein oder zwei Energiequellen am Weltmarkt nicht so durch. Und weiterhin beliefern die Mullahs immer noch China, Tanker in der Straße von Hormus werden nicht angegriffen, wenn sie unter passender Flagge segeln.
Nebenbei bemerkt: auf ein "paar" wesentliche Rohstoffe hat China weltweit fast die komplette Hand drauf. Da ist also genug Potential, um Energielieferungen zu erzwingen. Elektrische Drohnen benötigen nunmal seltene Erden ..., und in dem Bereich ist der Westen von der Entwicklung der Waffentechnik weg von teuren Systemen zu Massen an Billigdrohnen überrollt und überrumpelt worden.
Bei uns sieht das anders aus. Eigene AKWs sind weg, also wird Atomstrom importiert, und Gas soll die erneuerbaren Energietechniken abfedern (Dunkelflaute), wobei die Beschaffung von Gas zunehmend zu einem Problem wird, sprich teurer wird. Und der Strompreis bei uns bildet sich aus ... )ja, bitte selbst recherchieren und einfügen).
"Die hohen Eniergiepreise führen sogar zu einem Wettbewerbsvorteil für Europa": das ist ein echt guter Spruch. Die vielen Firmenpleiten, und falls nicht Pleite die Abwanderungen, auch ins nahe europäische Ausland, beweisen wohl eindrücklich das Gegenteil. Man sollte bei solchen nachgeplapperten Sprüchen mal weiter denken als bis zur nächsten Tanke.
Die Konsequenz abwandernder Industrie heißt weniger Steuereinnahmen. Die Heidi R. ist jetzt ganz fürchertlich besorgt, weil in Folge der wirtschaftlichen Situationen nun nicht mehr so viele Gelder an NGOs fließen, und damit die Mär z.B. vom Wettbewerbsvorteil nicht mehr verteidigt werden kann.
Ebenso heißt die Konsequenz sterbender Industrie dann: weniger Arbeitsplätze. Da bildet sich wohl kaum eine Käufer-Stimmung aus, die dafür sorgt, dass funktionierende Verbrennermotorräder weggeschmissen werden und durch kurzlebige E-Motorräder ersetzt werden.
Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
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STW
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Re: Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
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Re: Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
Nein, das ist kein Nachgeplapper. Sondern die Aussage ist von mir und belegbar. Die deutschen Firmen sind z.B. in der Grundstoffindustrie erheblich energieeffizienter als die Konkurrenz. Wenn sich der Energiepreis eben mal verdoppelt, trifft das daher die effizientesten Marktteilnehmer weniger als welche, die viel mehr Energie in das gleiche Produkt pumpen müssen.
Die hohen Treibstoffpreise sorgen auch für höhere Transportkosten. Plötzlich ist der einheimische Apfel preislich unter dem Importapfel aus Neuseeland - natürlich nicht in Neuseeland sondern bei uns. Pflastersteine aus einem deutschen Steinbruch können wieder mit welchen aus indischer Kinderarbeit konkurrieren. Höhere weltweite Öl- und Gaspreise sorgen so für eine Verbesserung der einheimischen Firmen auf dem europäischen Markt. Sollte doch nicht so schwer zu verstehen sein. Und ja, es trifft natürlich auch exportorientierte einheimische Firmen, wo durch die höheren Transportkosten das Produkt im Zielmarkt gegenüber den einheimischen Produkten teurer wird.
Lieferketten kritischer Rohstoffe passt hier nicht zum Thema, da spielt die Verfügbarkeit eine wichtigere Rolle als die Transportkosten.
Unser Problem ist eher, das so viel staatliches Geld so sinnlos und klientelgerecht ausgegeben wird - z.B. Erdkabel bei HGÜ statt Freileitungen.
So, mehr Off-toppic werde ich in diesem Thema nicht mehr schreiben.
Die hohen Treibstoffpreise sorgen auch für höhere Transportkosten. Plötzlich ist der einheimische Apfel preislich unter dem Importapfel aus Neuseeland - natürlich nicht in Neuseeland sondern bei uns. Pflastersteine aus einem deutschen Steinbruch können wieder mit welchen aus indischer Kinderarbeit konkurrieren. Höhere weltweite Öl- und Gaspreise sorgen so für eine Verbesserung der einheimischen Firmen auf dem europäischen Markt. Sollte doch nicht so schwer zu verstehen sein. Und ja, es trifft natürlich auch exportorientierte einheimische Firmen, wo durch die höheren Transportkosten das Produkt im Zielmarkt gegenüber den einheimischen Produkten teurer wird.
Lieferketten kritischer Rohstoffe passt hier nicht zum Thema, da spielt die Verfügbarkeit eine wichtigere Rolle als die Transportkosten.
Unser Problem ist eher, das so viel staatliches Geld so sinnlos und klientelgerecht ausgegeben wird - z.B. Erdkabel bei HGÜ statt Freileitungen.
So, mehr Off-toppic werde ich in diesem Thema nicht mehr schreiben.
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Re: Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
Ich gucke auf die Zahlen und sehe etwas anderes unterm Strich.
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Re: Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
Jetzt seid ihr aber weit vom Thema weg....Stivikivi hat geschrieben: So 24. Aug 2025, 22:03 Ja aber Benziner muss man schalten, machen krach usw.
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Wer seid 1979 Motorrad fährt, schaltet gerne, gehört dazu, macht den Reiz
Fahre e-Roller, weil auch dieser Spaß macht -beschleunigung-, aber auch um 18TKM Dieselkosten zu sparen und überall parken zu können....
Die e-Motorräder und e-Auto sind einfach zu teuer, man ist zu abhängig von der e-
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Re: Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
Gestern Abend wurde der Bau einer Chemischen Fabrik in China von BASF bekannt gegeben. Ratet mal wo in China?rainer* hat geschrieben: Mo 23. Mär 2026, 12:27 Höhere weltweite Öl- und Gaspreise sorgen so für eine Verbesserung der einheimischen Firmen auf dem europäischen Markt. Sollte doch nicht so schwer zu verstehen sein. Und ja, es trifft natürlich auch exportorientierte einheimische Firmen, wo durch die höheren Transportkosten das Produkt im Zielmarkt gegenüber den einheimischen Produkten teurer wird.
So, mehr Off-toppic werde ich in diesem Thema nicht mehr schreiben.
Gruss Helmut
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Re: Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
Für mich gar nicht. Beim Motorrad geht's nur um Punch. GS1300 mit ASAHerbyK hat geschrieben: Fr 27. Mär 2026, 08:00Jetzt seid ihr aber weit vom Thema weg....Stivikivi hat geschrieben: So 24. Aug 2025, 22:03 Ja aber Benziner muss man schalten, machen krach usw.
Fahre nach wie vor lieber Stromer
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Fahre e-Roller, weil auch dieser Spaß macht -beschleunigung-, aber auch um 18TKM Dieselkosten zu sparen und überall parken zu können....
Die e-Motorräder und e-Auto sind einfach zu teuer, man ist zu abhängig von der e-und es kann schnell viel Geld in den Sand gesetzt sein....
Und E Zweirad zum Spritsparen aktuell mehr als Genial. Kann man locker aussitzen die Lage.
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Re: Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
So richtig glücklich sind die BASF aber nicht mit dem neuen Werk. Vor knapp 10 Jahren, wo die Planungen losgingen, sah alles optimistischer aus (BASF-Chef Markus Kamieth): "Wir starten in einem überversorgten Markt, in dem die Preise und Margen auf einem historisch niedrigen Niveau liegen", "Die Profitabilität wird in den ersten Jahren daher deutlich unter dem sein, was wir uns ursprünglich vorgestellt hatten."
Trotzdem genau richtig, da der Bedarf der Produkte eben in China ist und damit die Transportwege und Währungsrisiken reduziert werden. Hohe Importzölle werden umgangen. Und der Energiebedarf des Standorts in Zhanjiang soll durch Solar- und Windparks gedeckt werden, was langfristig stabile und potenziell günstigere Energiepreise im Vergleich zu fossilen Energieträgern ermöglichen soll (Erdöl/Erdgas wird dann vorrangig als Grundstoff und nicht zur Energieerzeugung genutzt).
Da ich heute früh einen Elektroroller gesehen habe (könnte ein Inioa Sli7 gewesen sein), es geht langsam voran. Erst die Roller, und dann kommen mit Macht die Elektromotorräder und setzen sich durch. Spätestens nach dem Verbrennerverbot...
Und das mit zu teuer hat sich erledigt durch die Preissenkungen. Schaut mal, was bei HD die Fahrzeuge kosten und wo sich dort in der Preisverteilung die Livewires einordnen. Auch die kleineren (TCmax für 3.999) sind m.E. mittlerweile fast auf dem Niveau ähnlicher Verbrenner angelangt.
Trotzdem genau richtig, da der Bedarf der Produkte eben in China ist und damit die Transportwege und Währungsrisiken reduziert werden. Hohe Importzölle werden umgangen. Und der Energiebedarf des Standorts in Zhanjiang soll durch Solar- und Windparks gedeckt werden, was langfristig stabile und potenziell günstigere Energiepreise im Vergleich zu fossilen Energieträgern ermöglichen soll (Erdöl/Erdgas wird dann vorrangig als Grundstoff und nicht zur Energieerzeugung genutzt).
Da ich heute früh einen Elektroroller gesehen habe (könnte ein Inioa Sli7 gewesen sein), es geht langsam voran. Erst die Roller, und dann kommen mit Macht die Elektromotorräder und setzen sich durch. Spätestens nach dem Verbrennerverbot...
Und das mit zu teuer hat sich erledigt durch die Preissenkungen. Schaut mal, was bei HD die Fahrzeuge kosten und wo sich dort in der Preisverteilung die Livewires einordnen. Auch die kleineren (TCmax für 3.999) sind m.E. mittlerweile fast auf dem Niveau ähnlicher Verbrenner angelangt.
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Re: Elektro-Motorräder: Warum haben sie bisher keine Chance?
Dir ist schon klar, dass die Preissenkungen Verzweifelungstaten der Produzenten sind, um nicht auf vollen Lagern zu sitzen? Betrifft nicht nur HD, auch NIU RQi. Irgendwann ist die Berechnung, dass noch längere Standzeiten im Lager unterm Strich teurer kosten als Verkauf unter Produktionskosten.
Die Konsequenzen daraus sind, dass viele Hersteller in dem Segment nicht weitermachen, oder nur noch kleine Stückzahlen produzieren, die noch kostendeckend an Kunden zu bringen sind. BTM macht Kleinserien, RGNT stellt sich auf Kleinserien mit max. 200 Maschinen im Jahr um, usw.. Damit kann dann das Preisniveau so hoch gehalten werden, dass sich die Produktion noch lohnt.
Selbst bei der Ultaviolette macht sich der Hersteller nicht die Mühe die Ladetechnik auf den europäischen Markt anzupassen.
Die Konsequenzen daraus sind, dass viele Hersteller in dem Segment nicht weitermachen, oder nur noch kleine Stückzahlen produzieren, die noch kostendeckend an Kunden zu bringen sind. BTM macht Kleinserien, RGNT stellt sich auf Kleinserien mit max. 200 Maschinen im Jahr um, usw.. Damit kann dann das Preisniveau so hoch gehalten werden, dass sich die Produktion noch lohnt.
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