Welcher Roller wäre für uns besser?

Wenn ihr euch unschlüssig seid, welcher Roller zu euren Bedürfnissen am besten passt.
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Westfale
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Re: Welcher Roller wäre für uns besser?

Beitrag von Westfale »

Kleinteile sind im Servicefahrzeug on Board.

Bei Defekten wird im Vorfeld versucht den Fehler zu definieren und somit mögliche Ersatzteile vorab per Post zum Kunden zu schicken. So hab ich es mehrfach gelesen.
knrb
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Re: Welcher Roller wäre für uns besser?

Beitrag von knrb »

Es wird jetzt was ganz anderes, nämlich die Vmoto TC 72V in grün. Leistungsmäßig waren die anderen wahrscheinlich besser gewesen, aber was tut man nicht alles fürs Kind...

Und ich gehe jetzt mal Kaufberatungen zu 125ern durchlesen, habe mich nämlich heute für den B196 angemeldet. Wobei wir dann jetzt eh erst mal pleite sind. Aber dann habe ich wenigstens schon mal den Schein...
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didithekid
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Re: Welcher Roller wäre für uns besser?

Beitrag von didithekid »

knrb hat geschrieben: So 12. Apr 2026, 14:10 Also Radnabenmotor dann eher nicht oder sind die in der Preisklasse üblich? Wir sind am Rande des Bergischen Landes, im Alltag geht es für uns eher runter Richtung Leverkusen. Rein ins Bergische eher nicht oder für Ausflüge, aber da kann man es ja einrichten, dass der Akku vorher aufgeladen ist.
Hallo,
ich (aus Urlaub zurück) beantworte noch Deine Frage zu den Radnabenmotoren.
Bei den 45km/h fahrzeugen sind Radnabenmotoren eigentich üblich und man muss da schon lange suchen, um "Exoten" mit Übersetztem Antrieb zu finden. Wenn bei einem Roller bzw, Kleinkraftrad die maximal bewältigbare Steigung z. B. 15% beträtgt (15 Meter Höhengewinn auf 100m Straße, bei der TC 72 Volt so angegeben) wird das im Bergischen Land noch kein Problem sein. Da gibt es ja kaum Straßen, die 11% Steigung überschreiten; höchstens mal im Ort für ein paar Meter. Ein "normaler" Straßenanstieg mit z. B. 8-10% Steigung kann einen 45er Roller aber auch schon mal ausbremsen, dass es dann nur mit gut 30 km/h hinauf geht.
Da hilft dann nur mehr Leistung von z. B. einem Fahrzeug mit A1-Antrieb, wo auch mal zweistellige Kilowatt-Zahlen kurzzeitig möglich sind, obwohl die eingetragene Dauerleistung vielleicht nur 5-8 kW beträgt.
Bei den A1-Rollern und -A1-Motorrädern gibt es auch immer mehr Fahrzeuge, die statt Radnabenmotoren dann übersetzte Motoren mit Ketten- Riemen- oder Getriebe-Antrieb haben. Wird ein Radnabenmotor auf hohes Drehmoment für die langsam gefahrene Steigung optimiert, fehlt es dann im Gegenzug an Endgeschwindigkeit auf der Schnellstraße. Dieses Schreren-Problem ist mit schneller drehendem Klein-Motor und Übersetzung zum Rad hin besser in den Griff zu bekommen.
Bei VMoto sieht man das am Modell STASH, wo dann dank Kettenantrieb 120 km/h Spitzengeschwindigkeit und trotzdem genug Kraft zum Anfahren am Berg kombiniert werden können (Angabe. bis 38% Steigung fahrbar). Meine Roller mit Radnabenmotor klettern zwar mit gut 70 km/h noch 8% Steigung hinauf, aber bei 95 km/h fahren sie im Flachland quasi gegen eine "Magische Wand" an und nur mit stromfressenden elektronischen Tricks ist mehr an Speed drin.

Viele Grüße
Didi
__________________________________________________________________________________________________________________________Thunder-Fury100/ MASINI Sportivo S (2010, 2011, 2012) 5kW, Innoscooter EM6000L 5kW (2011), ZERO SR/F 17.3 (2023)
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