Hallo zusammen,
ich verschaffe mir gerade einen ersten Überblick im Bereich Elektro-Enduro / Offroad mit Straßenzulassung und würde gerne einschätzen, bei welchen Marken bzw. Modellen ich mit meiner Statur sinnvoll anfangen sollte.
Mein Profil:
* ca. 2,00 m Körpergröße (jepp...)
* ca. 100 kg Gewicht
* Nutzung: ca. 60 % Straße, 40 % leichtes Gelände
* Gelände: Pisten, Schotter, einfache Trails, z. B. Island/Norwegen — kein hartes Motocross
* Preis erstmal offen
* Umbauten wie Lenker-Riser, höhere Sitzbank, tiefere Fußrasten oder Fahrwerksanpassung sind möglich bzw. im Budget
* Wohnhaft in Hamburg für Händler-Tipps
Ich suche also kein reines Offroad-Spielzeug, sondern eher etwas mit Straßenzulassung, guter Basis-Ergonomie für große Fahrer und ausreichender Alltagstauglichkeit auf der Straße. Gleichzeitig sollte die Maschine auf Pisten und leichtem Gelände nicht sofort an ihre Grenzen kommen.
Mir ist bewusst, dass bei 2,00 m vermutlich Anpassungen wie Lenker-Riser, höherer Lenker, höhere Sitzbank, tiefere Fußrasten oder eine Fahrwerksabstimmung sinnvoll sein können. Genau deshalb interessiert mich vor allem, welche Plattformen dafür eine gute Basis bieten.
Nach erster Recherche wirken für mich größere Dual-Sport-/Enduro-Modelle interessant, z. B. Zero DSR/X, Zero FX, Stark Varg EX, Can-Am Origin, KTM Freeride E oder eventuell auch Surron Ultra Bee / Talaria Komodo. Bei kleineren E-Dirtbikes wie Surron Light Bee, Talaria Sting/MX-Serie oder ähnlichen Modellen bin ich unsicher, ob sie bei 2 m Körpergröße und 100 kg nicht grundsätzlich zu kompakt sind — auch wenn Umbauten möglich wären.
Meine Frage wäre daher:
Bei welchen Marken oder Modellen würdet ihr bei meinem Profil zuerst schauen? Gibt es hier große Fahrer mit ähnlichem Gewicht und Erfahrungen mit Zero, Stark, Can-Am, KTM Freeride E oder Surron/Talaria/Ultra Bee?
Mir geht es erstmal um eine grobe Orientierung, welche Plattformen für meine Größe und den geplanten Mix aus Straße und leichtem Gelände realistisch sind — gerne auch mit Hinweisen, welche Umbauten sich bei großen Fahrern bewährt haben.
Danke vorab!!
Elektro-Enduro für große Fahrer: 2m / 100 kg / 60 % Straße, 40 % leichtes Gelände
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Parafox
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Re: Elektro-Enduro für große Fahrer: 2m / 100 kg / 60 % Straße, 40 % leichtes Gelände
Hallo,
auch ohne, dass ich Endouro-Besitzer bin, schreib ich da mal was zu (wenn Andere schweigen).
Die (neuen) großen ZEROs wie DSR und DSR/X lassen sich ja durch drei verschieden hohe Sitzbank-Versionen noch besser an die Körpergroße anpassen.
Mit so einem Fahrzeug mit 15,6 kWh-Akku hast Du natürlich gute Reichweite und akzeptable Ladeleistung, wenn Du bereit bist den Preis zu bezahlen.
Das Gewicht ist aber auch noch ein Punkt und da wäre z. B. die Can Am Origin etwas leichter.
Ich fahre die ZERO-Straßenversion (optimal für meine 180 cm), gekauft als Vorführer mit dem zusätzlichen 5.000€-Rabatt und bin zufrieden.
Meinem Gewicht von deutlich über 100 kg ist die gut gewachsen, was bei den DSRs ähnlich sein wird.
Vom Motor-Antriebskonzept gefällt mir zwar die neue Can Am Origin noch etwas besser, aber der Akku ist mit 8,9 kWh echt mickrig.
Am besten verkauft sich momantan die Stark Varg. Aber die ist möglicherweise eher das Spaß-Gerät, denn Etwas für den Alltag.
Da Du Touren im Nordland erwähnst, mag die sicher erzielbare Reichweite (bis zur nächsten Lademöglichkeit) auch für Dich wichtig sein.
Ich habe noch einen 90 km/h-Elektroroller mit 8,5 kWh-Akku, dessen Reichweite (mit mir drauf) für bis zu 100 km reicht.
Dass ich da bei langsamer Fahrt bei 30°C auch mal um 120 km geschafft habe, heißt jetzt aber nicht, dass ich im 10°C kalten Norwegen eine Strecke riskieren würde, wo die nächste Lademöglichkeit mehr als 80 km vom Startpunkt entfernt läge.
Für so etwas wäre mir der 15,6/17,3 kWh-Akku meiner ZERO einfach lieber, auch wenn das den Kaufpreis nach oben treibt.
Wenn ich damit nach 150 km Fahrt durch Norwegen eine Ladestation erreichen würde, hätte ich dann immer noch 30-50km Reserve, falls es mir nicht gelingen sollte, diese spezielle Ladestation dazu zu "überreden", dass sie meinen Wunsch erfüllt.
Wenn Du so eine Elektro-Enduro aber später nur mit dem Anhänger ins Nordland transportieren willst, um dort von einem Stützpukt mit Ladestation lediglich den Aktionsradius von 35 km zu erkunden beabsichtigst, wäre dieser Punkt weniger wichtig.
Viele Grüße
Didi
auch ohne, dass ich Endouro-Besitzer bin, schreib ich da mal was zu (wenn Andere schweigen).
Die (neuen) großen ZEROs wie DSR und DSR/X lassen sich ja durch drei verschieden hohe Sitzbank-Versionen noch besser an die Körpergroße anpassen.
Mit so einem Fahrzeug mit 15,6 kWh-Akku hast Du natürlich gute Reichweite und akzeptable Ladeleistung, wenn Du bereit bist den Preis zu bezahlen.
Das Gewicht ist aber auch noch ein Punkt und da wäre z. B. die Can Am Origin etwas leichter.
Ich fahre die ZERO-Straßenversion (optimal für meine 180 cm), gekauft als Vorführer mit dem zusätzlichen 5.000€-Rabatt und bin zufrieden.
Meinem Gewicht von deutlich über 100 kg ist die gut gewachsen, was bei den DSRs ähnlich sein wird.
Vom Motor-Antriebskonzept gefällt mir zwar die neue Can Am Origin noch etwas besser, aber der Akku ist mit 8,9 kWh echt mickrig.
Am besten verkauft sich momantan die Stark Varg. Aber die ist möglicherweise eher das Spaß-Gerät, denn Etwas für den Alltag.
Da Du Touren im Nordland erwähnst, mag die sicher erzielbare Reichweite (bis zur nächsten Lademöglichkeit) auch für Dich wichtig sein.
Ich habe noch einen 90 km/h-Elektroroller mit 8,5 kWh-Akku, dessen Reichweite (mit mir drauf) für bis zu 100 km reicht.
Dass ich da bei langsamer Fahrt bei 30°C auch mal um 120 km geschafft habe, heißt jetzt aber nicht, dass ich im 10°C kalten Norwegen eine Strecke riskieren würde, wo die nächste Lademöglichkeit mehr als 80 km vom Startpunkt entfernt läge.
Für so etwas wäre mir der 15,6/17,3 kWh-Akku meiner ZERO einfach lieber, auch wenn das den Kaufpreis nach oben treibt.
Wenn ich damit nach 150 km Fahrt durch Norwegen eine Ladestation erreichen würde, hätte ich dann immer noch 30-50km Reserve, falls es mir nicht gelingen sollte, diese spezielle Ladestation dazu zu "überreden", dass sie meinen Wunsch erfüllt.
Wenn Du so eine Elektro-Enduro aber später nur mit dem Anhänger ins Nordland transportieren willst, um dort von einem Stützpukt mit Ladestation lediglich den Aktionsradius von 35 km zu erkunden beabsichtigst, wäre dieser Punkt weniger wichtig.
Viele Grüße
Didi
__________________________________________________________________________________________________________________________Thunder-Fury100/ MASINI Sportivo S (2010, 2011, 2012) 5kW, Innoscooter EM6000L 5kW (2011), ZERO SR/F 17.3 (2023)
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Goggl
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Re: Elektro-Enduro für große Fahrer: 2m / 100 kg / 60 % Straße, 40 % leichtes Gelände
Tinbot esum pro ! Jetzt 22000km ohne Probleme.
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