E-Retro Blei Umbau auf LFP
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freesty
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Re: E-Retro Blei Umbau auf LFP
Ah ja. Hatte 72V gedacht, wg. 20s aber sind ja 64V. Dann eher 70-100km, je nach Durchschnittsgeschwindigkeit.
2019er Ecooter e2s mit 31000km SoH 86%.
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Helmi
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Re: E-Retro Blei Umbau auf LFP
Hallo Dieter ,vielen dank für die Anwort,ich selbst hab keine Ahnung von Elektro,aber eine Freund ,der mehr davon versteht,,,,kannst du mir die Schritte näher beschreiben,dann könnte ich das mit meinem Freund umsetzten,,,,meine bleibatterien,reichen noch nicht mal für 5 km,und am Berg ganz schlecht!
- Dieter F.
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Re: E-Retro Blei Umbau auf LFP
@Helmi, eigentlich gibt es nicht viel mehr zu beschreiben, es steht in meinem Beitrag. ERetro zerlegen, alles an PB raus und dann einmal einen Einkauf starten. Das Lager der Eigenbauer ist unterschiedlich. Da gibt es die gängige Methode sich beim Ali die Blechkiste kompletto-tutti zu kaufen. Auf die Größe und Spannung wie Kapazität ist zu achten ob das auch alles in dem unteren Blechrahmen passt. Dann gibt es diese, die aus einem Zellenhaufen 18650 eine Traktionsbatterie in eigener Regie herstellen. Der Vorteil darin ist, man kann beliebig die Spannungsgrößen und Kapazitäten konfigurieren. Aus meiner Sicht ist die LFP Zelle sehr gut passend zum original Controller. Es werden 20 Zellen für ein einzelnes Modul benötigt. Wie auch einige Kritiker hier ist die Zellenlast bei nur einem Modul etwas hoch. Daher empfehle ich auch das Helmfach als Batteriefach umzubauen, zu mindest das man das zweite Modul mobil auslegt. Außer bei den Testfahrten fahre ich regulär immer mit zwei Modulen.
Das BMS sollte großzügig und aktiv ausgelegt werden. Der Balancestrom bei regulären 20Ah Kapazität liegt bei 600mA. Das ist für einen Akku dieser Größe vollkommen ausreichend. Ein zu großer Balancestrom ist kontraproduktiv und würde die Zellen ständig pendeln lassen. Das betrifft besonders die Ladephase zum Ende hin. Das BMS und die Verbindung zur Außenwelt. Es hat sich als sehr praktisch erwiesen, dass man ein BMS auch mittels Smartphone auslesen kann. Man hat so alles auf einem Blick und kann auch Veränderungen vornehmen. Der Nachteil darin ist, dass man auf längerer Sicht möglicherweise keine App Unterstützung mehr bekommt. Das kann ziemlich schnell gehen, indem das OS des Smartphones die App nicht mehr unterstützt oder der Anbieter des BMS Systems pflegt seine App nicht. Das sollte man berücksichtigen und sich immer eine Hintertür offen halten.
Das BMS sollte großzügig und aktiv ausgelegt werden. Der Balancestrom bei regulären 20Ah Kapazität liegt bei 600mA. Das ist für einen Akku dieser Größe vollkommen ausreichend. Ein zu großer Balancestrom ist kontraproduktiv und würde die Zellen ständig pendeln lassen. Das betrifft besonders die Ladephase zum Ende hin. Das BMS und die Verbindung zur Außenwelt. Es hat sich als sehr praktisch erwiesen, dass man ein BMS auch mittels Smartphone auslesen kann. Man hat so alles auf einem Blick und kann auch Veränderungen vornehmen. Der Nachteil darin ist, dass man auf längerer Sicht möglicherweise keine App Unterstützung mehr bekommt. Das kann ziemlich schnell gehen, indem das OS des Smartphones die App nicht mehr unterstützt oder der Anbieter des BMS Systems pflegt seine App nicht. Das sollte man berücksichtigen und sich immer eine Hintertür offen halten.
Gruss Dieter F.
E-Retro Bauj.2021 Blei, 2025 für ne Kiste Bier bekommen, umgebaut auf zwei je. 20S/20Ah LFP Rundzellen, Redundant ~2,6kW Leistung. Ladeleistung >1,3kw/h oder halbe Leistung. 64V Nennspannung
E-Retro Bauj.2021 Blei, 2025 für ne Kiste Bier bekommen, umgebaut auf zwei je. 20S/20Ah LFP Rundzellen, Redundant ~2,6kW Leistung. Ladeleistung >1,3kw/h oder halbe Leistung. 64V Nennspannung
- Dieter F.
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Re: E-Retro Blei Umbau auf LFP
Etwas Zeit ist vergangen und es gibt eine neue Version der App. Ich habe ein Slogan der heißt: „Never change a running system“
Nur zu gut sollte ich es wissen, aber an meinem LFP Projekt probiere ich gerne mal etwas Neues aus. Wenn ihr nicht weiter lesen wollt, die Kurzform, ich wurde Abgestraft!
Das LFP Projekt sollte eigentlich ganz ohne App auskommen und dieses diente nur der Konfiguration des BMS. Im späteren Verlauf zeigte sich die Nützlichkeit und Einsichtnahme der Daten die das BMS verwaltet. Der Fokus war dabei etwas unübersichtlich und wenig Userfreundlich. Die jetzige aktuelle Version legt den Fokus auf den SoC sehr gut sichtbar und einigen wenigen Spannungswerten wie auch deren Ströme. Also unter Android installiert. Eine kleine Anmerkung: Apple-User haben es da schon schwieriger und können eigentlich keine Applikationen aus fremden Quellen installieren! Experimentieren kann man unter dieser Plattform leider nicht.
Nach der Installation: Zunächst ein übersichtliches Feld mit den nötigsten Anzeigen. Im Detail (unter Status) werden wie gewohnt die einzelnen Werte angezeigt. Hier werden auch noch die Cycle Cap korrekt angezeigt. Unter den Settings (hier aktiviert) sieht das Bild fast genauso aus. Allerdings hatte ich hier beim scrollen einen Fehler unbeabsichtigt erzeugt. Nur das versehentliche tippen auf OK stellte mir ohne Vorwarnung dem Cycle Cap zurück! Ich hatte den Finger versehentlich auf Cell count oder Capacity. Das ist eigentlich schade und es klafft eine kleine Lücke zum Werdegang der LFP Blöcke. Das System sollte man also werkeln lassen und wenn man hineinschaut so sollte man die Settings nicht aktivieren! Auch ein Zurücksetzen auf einer der früheren APKs brachte keinen Erfolg. Die Werte kommen aus dem BMS und werden in der App nur interpretiert!
Nur zu gut sollte ich es wissen, aber an meinem LFP Projekt probiere ich gerne mal etwas Neues aus. Wenn ihr nicht weiter lesen wollt, die Kurzform, ich wurde Abgestraft!
Das LFP Projekt sollte eigentlich ganz ohne App auskommen und dieses diente nur der Konfiguration des BMS. Im späteren Verlauf zeigte sich die Nützlichkeit und Einsichtnahme der Daten die das BMS verwaltet. Der Fokus war dabei etwas unübersichtlich und wenig Userfreundlich. Die jetzige aktuelle Version legt den Fokus auf den SoC sehr gut sichtbar und einigen wenigen Spannungswerten wie auch deren Ströme. Also unter Android installiert. Eine kleine Anmerkung: Apple-User haben es da schon schwieriger und können eigentlich keine Applikationen aus fremden Quellen installieren! Experimentieren kann man unter dieser Plattform leider nicht.
Nach der Installation: Zunächst ein übersichtliches Feld mit den nötigsten Anzeigen. Im Detail (unter Status) werden wie gewohnt die einzelnen Werte angezeigt. Hier werden auch noch die Cycle Cap korrekt angezeigt. Unter den Settings (hier aktiviert) sieht das Bild fast genauso aus. Allerdings hatte ich hier beim scrollen einen Fehler unbeabsichtigt erzeugt. Nur das versehentliche tippen auf OK stellte mir ohne Vorwarnung dem Cycle Cap zurück! Ich hatte den Finger versehentlich auf Cell count oder Capacity. Das ist eigentlich schade und es klafft eine kleine Lücke zum Werdegang der LFP Blöcke. Das System sollte man also werkeln lassen und wenn man hineinschaut so sollte man die Settings nicht aktivieren! Auch ein Zurücksetzen auf einer der früheren APKs brachte keinen Erfolg. Die Werte kommen aus dem BMS und werden in der App nur interpretiert!
Gruss Dieter F.
E-Retro Bauj.2021 Blei, 2025 für ne Kiste Bier bekommen, umgebaut auf zwei je. 20S/20Ah LFP Rundzellen, Redundant ~2,6kW Leistung. Ladeleistung >1,3kw/h oder halbe Leistung. 64V Nennspannung
E-Retro Bauj.2021 Blei, 2025 für ne Kiste Bier bekommen, umgebaut auf zwei je. 20S/20Ah LFP Rundzellen, Redundant ~2,6kW Leistung. Ladeleistung >1,3kw/h oder halbe Leistung. 64V Nennspannung
- Dieter F.
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Re: E-Retro Blei Umbau auf LFP
Die Fahrt ins blaue, ganz ohne Smartphone und ganz ohne Geo Tracker im Hintergrund. (schön....einmal ohne IT....so wie früher.....) Einzig und alleine die Kilometeranzeige im Tacho gibt einen Aufschluss über die gefahrene Strecke. Nur schade, dass das Teil keine Tageskilometeranzeige hat. Die Strecke war schon etwas länger als sonst und mit 80km doch schon sehr lang was die Bequemlichkeit der Sitzbank angeht. Eigentlich bräuchte man keine Anzeigen, nur das Sitzgefühl reicht aus um zu wissen, dass man schon sehr lange fährt und die Batterie auch schon ziemlich runter ist. Die analoge Tankanzeige zeigte mir immer noch „go“ an was mich dann innerlich doch etwas beunruhigte. Die Tests zuvor mit nur einem Modul (47km) sackte zunächst etwas langsam aber stetig der Zeiger ins Mittelfeld um dann schnell ins rote zu gelangen und auch die Abschaltung erfolgte. Die Entladekurve der LFP Zelle ist ziemlich flach und es gibt nicht viel Spielraum was den Begriff „leer“ besser ausdrücken könnte. So ganz ohne Strom zu stehen ist da nicht so toll. Mit einem Reservekanister wird das auch nichts.
Das LFP Projekt scheint mir besser als ich dachte und funktioniert besser als erwartet. Die eine oder andere Unstimmigkeit gibt es noch, aber ob ich das beseitige? Zwei Knöpfe für je ein BMS, beide müssen einzeln aktiviert werden. Dazu muss darauf geachtet werden, dass beide LED leuchten. Wenn nur eines leuchtet fährt man auch nur mit einem Modul und man kann das zweite dann nicht mehr so einfach zuschalten. Eine einfache Lösung habe ich gefunden, ein Taster mit doppelter Tastfunktion. Einmal habe ich so die galvanische Trennung und es ist einfach zu ergänzen. Die verbliebenen Taster mit LED können so für den Service oder nur als Anzeige dienen.
Was im Moment bei Nova Motors mit AP20 beworben wird wäre aus meiner Sicht keine Besonderheit. Es wäre nur eine Funktion die sonst übliche Ladedauer etwas zu verkürzen. Der Akku soll 28Ah haben, warum dann so eine mäßige Ladezeit? Da stecken doch hoch gelobte Ampace Zellen drin. Haben die da mal wieder passive BMS Systeme verbaut, die da mal einen Teil in Wärme verbraten als in echter Ladeleistung? Aber ich möchte hier keine Kritik ausüben, jeder so wie er mag und ich habe ein derartiges Fahrzeug nicht.
Mit einer Gesamtkapazität von 40Ah und parallelen Lademöglichkeiten ist das LFP Projekt ohnehin eine Insellösung. Dazu die ersten reellen Zahlen für die Schnelllademöglichkeit.
Von 23% auf 81% verstreichen ca. 70Minuten. Von 23% auf 90% verstreichen ca. 80Minuten. Das Ende wurde mit ca. 100Minuten erreicht. Wie schon zuvor erwähnt das ist ein 40Ah und nicht 28Ah! Mein System ist ausbaufähig und es besteht die Möglichkeit jedes Modul mit 20Ampere zu laden. Mit 2x20Ampere ergäbe sich eine Ladeleistung von fast 2,56kw (64Volt gerechnet) Gesamtleistung. Die Zeiten würden sich quasi halbieren! Damit mir die LFP Zellen lange erhalten bleiben sehe ich davon ab. Der Hersteller schreibt dazu im Standard 0.5C maximal 1C. Da das LFP Projekt entspannt gelöst ist sollte es auch dabei bleiben. Wegen einer besseren Übersicht habe ich nur ein Modul gezeigt!
Das LFP Projekt scheint mir besser als ich dachte und funktioniert besser als erwartet. Die eine oder andere Unstimmigkeit gibt es noch, aber ob ich das beseitige? Zwei Knöpfe für je ein BMS, beide müssen einzeln aktiviert werden. Dazu muss darauf geachtet werden, dass beide LED leuchten. Wenn nur eines leuchtet fährt man auch nur mit einem Modul und man kann das zweite dann nicht mehr so einfach zuschalten. Eine einfache Lösung habe ich gefunden, ein Taster mit doppelter Tastfunktion. Einmal habe ich so die galvanische Trennung und es ist einfach zu ergänzen. Die verbliebenen Taster mit LED können so für den Service oder nur als Anzeige dienen.
Was im Moment bei Nova Motors mit AP20 beworben wird wäre aus meiner Sicht keine Besonderheit. Es wäre nur eine Funktion die sonst übliche Ladedauer etwas zu verkürzen. Der Akku soll 28Ah haben, warum dann so eine mäßige Ladezeit? Da stecken doch hoch gelobte Ampace Zellen drin. Haben die da mal wieder passive BMS Systeme verbaut, die da mal einen Teil in Wärme verbraten als in echter Ladeleistung? Aber ich möchte hier keine Kritik ausüben, jeder so wie er mag und ich habe ein derartiges Fahrzeug nicht.
Mit einer Gesamtkapazität von 40Ah und parallelen Lademöglichkeiten ist das LFP Projekt ohnehin eine Insellösung. Dazu die ersten reellen Zahlen für die Schnelllademöglichkeit.
Von 23% auf 81% verstreichen ca. 70Minuten. Von 23% auf 90% verstreichen ca. 80Minuten. Das Ende wurde mit ca. 100Minuten erreicht. Wie schon zuvor erwähnt das ist ein 40Ah und nicht 28Ah! Mein System ist ausbaufähig und es besteht die Möglichkeit jedes Modul mit 20Ampere zu laden. Mit 2x20Ampere ergäbe sich eine Ladeleistung von fast 2,56kw (64Volt gerechnet) Gesamtleistung. Die Zeiten würden sich quasi halbieren! Damit mir die LFP Zellen lange erhalten bleiben sehe ich davon ab. Der Hersteller schreibt dazu im Standard 0.5C maximal 1C. Da das LFP Projekt entspannt gelöst ist sollte es auch dabei bleiben. Wegen einer besseren Übersicht habe ich nur ein Modul gezeigt!
Gruss Dieter F.
E-Retro Bauj.2021 Blei, 2025 für ne Kiste Bier bekommen, umgebaut auf zwei je. 20S/20Ah LFP Rundzellen, Redundant ~2,6kW Leistung. Ladeleistung >1,3kw/h oder halbe Leistung. 64V Nennspannung
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