E-Roller vs E-Motorrad

Wenn ihr euch unschlüssig seid, welcher Roller zu euren Bedürfnissen am besten passt.
Wanderer
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von Wanderer »

Ich hätte da noch zwei Gesichtspunkte, die meine Entscheidung für den Jupiter im Gegensatz zu einem E-Motorrad beeinflusst haben:

Zum einen ist das die Wahrnehmung durch die anderen Verkehrsteilnehmer. Ich bin ein sehr gemütlicher Fahrer. Auf dem Arbeitsweg fahre ich gerne so mit 70 bis 75 km/h. Sonntags bummle ich eher mit 50 bis 60 km/h.
Bei einem Roller ist das für die Autos ok, und ich werde einfach überholt. Sehe ich wirklich mal ein so langsam gefahrenes Motorrad, wird es von Autofahrern durchaus auch mal angehupt - Motorräder haben schnell zu sein. Es ist ein bisschen wie mit einer Ente im Vergleich zu einem Porsche.

Das andere Argument hat mit den Fahrstunden zum B196 zu tun: weil ich nur Roller fahren wollte, durfte ich die auf einer Vespa machen. Dafür musste ich dem Fahrlehrer aber hoch und heilig versprechen, nie Motorrad zu fahren. Daran bin ich nun natürlich gebunden.

Viele Grüße
Rolf
achim
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von achim »

Der Roller hat ein wesentlich breiteres Anwendungsspektrum, wenn er nicht grade ein Zwitter ist. Auf einem Roller kann man viel mehr transportieren als auf einem Moororrad und es fühlt sich auch richtiger an. Ein Sack Zementmörtel auf einer Zero sieht komisch aus,sifern man ihn befestigt kriegt. im Fußraum eines Rollers fällt es kaum auf.
Für Fahrten bei Wind und Wetter würde ich nur einen Roller wählen, wenn die Umstände mich nicht zwingen. Ein Roller ist auch nicht so reinigungsintensiv da er viel mehr durchgehende Flächen hat. So ganz pauschal: Ein Roller ist ein Universalfahrzeug ohne große Höhen und Tiefen, ein Motorrad doch eher was zum Spaß und für den Adrenalinpegel.
freesty
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von freesty »

absolut. Man kriegt erstaunlich viel transportiert im Fußraum, Sitzbank, Topcase.
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Der mit dem Strom fährt
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von Der mit dem Strom fährt »

achim hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 00:14 ...ein Motorrad doch eher was zum Spaß und für den Adrenalinpegel.
Das klingt aber auch nach Vorurteil. Nicht alle Motorradfahrer sind Verkehrsraudies. Viele zwar leider ja, aber man kann auch durchaus vernünftig fahren, so wie ich es auch mache.
Zum Gepäck: auf ein Motorrad passt auch ein Topcase. Und zusätzlich noch 2 Seitenkoffer. Für die meisten Roller gibt es das nicht (beim CE04 schon). Bei der Zero gibt es je nach Konfiguration noch im Tank ein großes Staufach. Insgesamt kann man also einiges mehr mit dem Motorrad transportieren als mit dem Roller.
Gut, der Sack Zement zwischen den Beinen geht nicht, aber man kann noch zusätzlich einen Tankrucksack befestigen.

@wanderer: wenn du mit 50 - 60 kmh auf Landstraßen fährst, wo sonst 100 ist, ist das Verkehrsbehinderung. Man darf nicht ohne triftigen Grund langsam fahren. Das Sonntag ist und man Zeit hat, ist kein Grund. Solange keiner hinter einem ist, ist es ja egal, aber da du ja schon schreibst, dass dich die Autofahrer überholen, scheint ja Verkehr zu sein.
Wenn ein Fahrzeug nicht schneller fahren kann, ist das etwas anderes, aber solange man die Möglichkeit hat, den Verkehr nicht zu behindern, sollte man das auch tun.
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von Andirel »

Wanderer hat geschrieben: Mo 3. Aug 2026, 21:37 Ich bin ein sehr gemütlicher Fahrer. Auf dem Arbeitsweg fahre ich gerne so mit 70 bis 75 km/h. Sonntags bummle ich eher mit 50 bis 60 km/h.
Und ich dachte, Rolf meint ausschließlich Stadtverkehr... :lol:

Hier in Berlin wieder ganz normal, das auch die Rollerfahrer rasen...insbesondere die 300er Vespas!
Beste Grüße, Andreas
Goggl
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von Goggl »

Fern schnell gut !
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achim
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von achim »

Der mit dem Strom fährt hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 09:06
achim hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 00:14 ...ein Motorrad doch eher was zum Spaß und für den Adrenalinpegel.
Das klingt aber auch nach Vorurteil. Nicht alle Motorradfahrer sind Verkehrsraudies. Viele zwar leider ja, aber man kann auch durchaus vernünftig fahren, so wie ich es auch mache.
Zum Gepäck: auf ein Motorrad passt auch ein Topcase. Und zusätzlich noch 2 Seitenkoffer. Für die meisten Roller gibt es das nicht (beim CE04 schon). Bei der Zero gibt es je nach Konfiguration noch im Tank ein großes Staufach. Insgesamt kann man also einiges mehr mit dem Motorrad transportieren als mit dem Roller.
Gut, der Sack Zement zwischen den Beinen geht nicht, aber man kann noch zusätzlich einen Tankrucksack befestigen.

@wanderer: wenn du mit 50 - 60 kmh auf Landstraßen fährst, wo sonst 100 ist, ist das Verkehrsbehinderung. Man darf nicht ohne triftigen Grund langsam fahren. Das Sonntag ist und man Zeit hat, ist kein Grund. Solange keiner hinter einem ist, ist es ja egal, aber da du ja schon schreibst, dass dich die Autofahrer überholen, scheint ja Verkehr zu sein.
Wenn ein Fahrzeug nicht schneller fahren kann, ist das etwas anderes, aber solange man die Möglichkeit hat, den Verkehr nicht zu behindern, sollte man das auch tun.
Also ich empfinde das so und das schließt vernünftiges Fahren doch nicht aus. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass mir Rollerfahren ausgesprochenen Spaß nacht. GoKart fahren und Motorrad fahren dagegen schon. Trotzdem hatte ich in 50 Jahren nicht einen einzigen Unfall und nur einen einzigen leichten Sturz. Aber das war in meinen Anfangsjahren und auch nur weil ich einem Mädchen hinterher geguckt hab und die Ampel inzwischen auf rot schaltete. :D
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von Ikeafan »

Ich bin auch grad vor der Entscheidung was ich anschaffe. Ich bin seit knapp 30 Jahren nicht mehr Motorrad gefahren und möchte mir wieder was „kleines“ elektrisches anschaffen. elektrisch deshalb weil der Strom vom Dach kommt und ich im Winter nicht vorhabe zu fahren.
Ich hatte mich für den CE02 interessiert ,finde ich optisch doch mal was anderes was nicht jeder hat. Bei der kleinen Variante bis 45 km/h hätte ich zusätzlich die Möglichkeit das Moped mit einem großen Kennzeichen zu versichern , somit könnte ich einen KFZ Vertrag die Prozente herunterfahren ( ich brauch für meinen Sohn in 5 Jahren einen Vertrag für ein Auto) . Meine restliche Familei meint aber ich sollte mir ne Vespa anschauen , könnte ich mehr verstauen , wäre windgeschützter und einfach Kult. Ich bin auch hin und hergerissen was ich tun soll.
Deshalb lese ich hier mal mit und wollte das einfach mal loswerden, Grüße
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Schnabelwesen
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von Schnabelwesen »

Hallo @Ikeafan und herzlich willkommen im Forum.
Was meint deine Familie: eine Elektro-Vespa oder einen Verbrenner?
Natürlich ist ein Roller praktischer. Die CE02 ist ja ein Minimotorrad - Livestyle eben.
Allerdings sind die e-Vespas eher lahm. Und es gibt auch ziemlich stylische Roller - allerdings nicht unbedingt in der L1e-Klasse.
Schöne Grüße, Bertolt
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Re: E-Roller vs E-Motorrad

Beitrag von Goggl »

Meine Empfehlung : weder Vespa noch ce 02.
Vespa lebt vom Mythos, überteuert, qualitätsmässig unter Fernostniveau im Verbrennerbereich und elektrisch nicht standfest.
Und vom ce 02 raten selbst BMW Händler ab, ist nicht vergleichbar mit anderen Fahrzeugen aus dem Hause BMW, reines Chinaprodukt.
Am besten nochmal grundsätzlich überlegen, mein Ratschlag, sorry.
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