Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

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error
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von error »

dominik hat geschrieben: Sa 2. Mai 2026, 20:05 Bei artgerechter Haltung, eher um die 50km. ;)
Interessanterweise wäre diese Reichweite für die meisten im Forum bei einen gleichschweren 45er Roller völlig OK. :lol:
J-A-U
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von J-A-U »

MEroller hat geschrieben: Mo 20. Apr 2026, 11:55 Wobei KTM mit der FreeRide ja selbst einen elektrischen Motocrosser im Angebot hat...
Die Freeride ist keine Cross, es ist eine Enduro. Zu erkennen an der Lampe und den (noch immer) kürzeren Federwegen. Beim Motocross sind Sprünge essentiell, das erfordert ein passendes Fahrwerk. Hat die Freeride nicht.

Die Freeride war eher was für den Abstecher ins lokale Grün. Sie ist mit dem '27er Modell "größer" geworden, die technischen Daten sagen mir das man bei Veranstaltungen konkurrenzfähiger geworden ist. Allerdings stellt sich die Frage ob sie den schlechten Ruf in Bezug auf Effizienz und undichte Motoreinheiten abschütteln können.
STF2023
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von STF2023 »

wefunkster hat geschrieben: Fr 10. Okt 2025, 08:17 In einem anderen Thread habe ich eine Statistik gesehen, dass Stark mehr als doppelt so viele Bikes in D verkauft hat als Zero und die E Neuzulassungen in einsamer Spitze anführt.

Stark macht genau zwei Sachen richtig:

A: Die bisherigen Modelle und insbesondere der Vollcrosser machen/können alles BESSER als die Verbrennerkonkurrenz. Und das zum gleichen Preis bzw. speziell beim Vollcross extrem besseren Preis im Unterhalt.

B: Das Marketing konzentriert sich genau darauf. Influencer holen die Zielgruppe IN der Gruppe ab. Ökonomie im Betrieb und Ökologie werden bestenfalls nebensächlich tangiert.

Zero fängt da (zu) vorsichtig an umzudenken aber einige Bikes werden schlicht an den Ansprüchen der Zielgruppe vorbei in den Markt gebracht. Sicher alles geile Bikes aber eben nicht BESSER als die Verbrenner.
Bestes Beispiel die Adventure/Reiseenduro Reihe. Geile Pendlerbikes, sicher geil für die entspannte Sonntagstour mit langer Ladepause aber undenkbar eine wirklich lange Tour gemeinsam mit einem GS-Kumpel zu fahren.

Wenn die Fahrleistungen, die Performance, der unvernünftige Spaß einfach deutlich BESSER sind, erst DANN hole ich die unvernünftigen jungen Hooligans ab und erst DANN ist "Sound" und Gestank sekundär für diese Zielgruppe.
Der Vergleich zwischen GS und ZERO hinkt ein wenig. Schau dir mal den Reisebericht an:
https://www.elektroroller-forum.de/vie ... hp?t=48064

SR/F mit GSen und Multistrada auf einer 3000km Tour in Bosnien. Vom Preis unterscheidet sich die ZERO nur unwesentlich von den Grossenduros.
Wenn keine Autobahn dabei ist, hat die Elektrische auch keine Probleme.

Das wirkliche Problem: selbst E-Fans erzählen überkommene, nicht überprüfte Schauer-Märchen.
Zuletzt geändert von STF2023 am So 13. Sep 2026, 09:43, insgesamt 1-mal geändert.
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didithekid
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke in Deutschland ist.

Beitrag von didithekid »

Hallo,

so kontrovers die Diskussionen hier auch manchmal ablaufen;
laut Statistik des Kraftfahrtbundesamtes wurden zwischen Januar und August 2026 1313 Fahrzeuge von STARK FUTURE (E) in Deutschland neu zugelassen. Weiterhin mit Abstand die meistverkaufte Marke bei den Elektromotorrädern.
Seit 2025 also knapp 2.400 Stück. Es muss also wohl etwas dran sein, wenn sich so viele da zum Kauf entschließen.

TALARIA (RC) verkaufte in 2026 bisher 549 Stück und bei den 426 Stück von ZERO Motorcycles, werden jetzt wohl auch ein paar Roller LS1 dabei gewesen sein (Schätzung Motorräder: ~400).

Der Trend im Markt sind die Elektro-Spass-Bikes :twisted: .
Elektro-Vernunft-Bikes, wie meine ZERO, werden offenbar eher von der älteren Generation geordert, zu der ich ja auch gehöre.
Danach kommt dann wohl der Rollator :oops: .

Viele Grüße

Didi
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke in Deutschland ist.

Beitrag von STF2023 »

didithekid hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 11:54 Hallo,

so kontrovers die Diskussionen hier auch manchmal ablaufen;
laut Statistik des Kraftfahrtbundesamtes wurden zwischen Januar und August 2026 1313 Fahrzeuge von STARK FUTURE (E) in Deutschland neu zugelassen. Weiterhin mit Abstand die meistverkaufte Marke bei den Elektromotorrädern.
Seit 2025 also knapp 2.400 Stück. Es muss also wohl etwas dran sein, wenn sich so viele da zum Kauf entschließen.

TALARIA (RC) verkaufte in 2026 bisher 549 Stück und bei den 426 Stück von ZERO Motorcycles, werden jetzt wohl auch ein paar Roller LS1 dabei gewesen sein (Schätzung Motorräder: ~400).

Der Trend im Markt sind die Elektro-Spass-Bikes :twisted: .
Elektro-Vernunft-Bikes, wie meine ZERO, werden offenbar eher von der älteren Generation geordert, zu der ich ja auch gehöre.
Danach kommt dann wohl der Rollator :oops: .

Viele Grüße

Didi
Hier hat jemand einen Vergleich zwischen GS und DSR/X gemacht. Da machen die ZEROs mehr Spaß, wenn man nicht Autobahn fährt (was definitiv keinen Spaß macht).
Aber wenn selbst ZERO-Fahrer die Schauermärchen von Nícht-ZERO-Fahreren ungeprüft wiederholen, wird sich nie ein positives Image aufbauen.
Man sollte dann fairerweise mal einen Vergleich machen GS mit STARK. Die GS verkauft sich 13000 mal pro Jahr in Deutschland. Aufbauend auf der Verkaufszahlenargumentation macht also ne GS mehr Spaß als ne Stark. Meine Erfahrung: die ZERO SR/F macht mehr Spaß als ne GS (auch auf langen Strecken). Also die logische Schlussfolgerung?

Unstrittig: STARK hat das bessere Marketing.
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von MarcS »

STF2023 hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 09:41 Der Vergleich zwischen GS und ZERO hinkt ein wenig. Schau dir mal den Reisebericht an:
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SR/F mit GSen und Multistrada auf einer 3000km Tour in Bosnien. Vom Preis unterscheidet sich die ZERO nur unwesentlich von den Grossenduros.
Ja, die GS ist Deutschlands meistverkauftes Motorrad. Aber im Bestand halt keine 10%. Die meisten Moppeds in D kosten max die Hälfte, fahren aber überland genauso weit und genauso schnell, und vor allem tanken genauso schnell.
Wenn ich mit Kumpels eine Ausfahrt mache, ist da keine einzige GS dabei.
Das wirkliche Problem: selbst E-Fans erzählen überkommene, nicht überprüfte Schauer-Märchen.
Nö. Zero kann gegen die GS nicht anstinken, weil eben nicht das BMW-Logo am Mopped klebt. Und weil sie nicht soviele Händler haben. Den Kampf kann man - zum selben Preis - komplett vergessen.
Aber Zero kann auch nicht gegen "normale" Moppeds (600er .. 1000er) der Japaner anstinken, weil sie viel zu teuer sind. Und das trotzdem die Akkupreise im Einkauf seit 2010 um 90% gefallen sind. NEUN-ZIG PRO-ZENT. Die Preise der Zeros sind aber in den letzten 16 Jahren mitnichten gefallen.

So wird das nix...
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von MEroller »

MarcS hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 16:37Aber Zero kann auch nicht gegen "normale" Moppeds (600er .. 1000er) der Japaner anstinken, weil sie viel zu teuer sind. Und das trotzdem die Akkupreise im Einkauf seit 2010 um 90% gefallen sind. NEUN-ZIG PRO-ZENT. Die Preise der Zeros sind aber in den letzten 16 Jahren mitnichten gefallen.
Nun ja, Zero hat bislang keine schwarzen Zahlen geschrieben, immer nur Verluste. Daher werden sie die gesunkenen Akkupreise eher in die Erreichung der Profitabilität stecken, statt mit übermäßigen Preisreduktionen weiterhin nur rote Zahlen zu schreiben. Der/die Investoren sind nach inzwischen guten 20, in Worten ZWANZIG Jahren des Verluste Schreibens zunehmend ungeduldig :!:
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von didithekid »

Na wenigstens haben die Investoren bei ZERO es noch nicht zur Insolvenz kommen lassen.
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von MarcS »

MEroller hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 18:00
MarcS hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 16:37Aber Zero kann auch nicht gegen "normale" Moppeds (600er .. 1000er) der Japaner anstinken, weil sie viel zu teuer sind. Und das trotzdem die Akkupreise im Einkauf seit 2010 um 90% gefallen sind. NEUN-ZIG PRO-ZENT. Die Preise der Zeros sind aber in den letzten 16 Jahren mitnichten gefallen.
Nun ja, Zero hat bislang keine schwarzen Zahlen geschrieben, immer nur Verluste. Daher werden sie die gesunkenen Akkupreise eher in die Erreichung der Profitabilität stecken, statt mit übermäßigen Preisreduktionen weiterhin nur rote Zahlen zu schreiben.
Denkfehler: Das Teure an Moppeds sind nicht die Produktionskosten pro Stück, sondern die Entwicklungskosten aufgeteilt auf viel zu kleine Stückzahlen.
Stark hat das begriffen, den Preis attraktiv gemacht, und macht seit über einem Jahr Gewinn - weil die Stückzahlen hoch sind.
Der/die Investoren sind nach inzwischen guten 20, in Worten ZWANZIG Jahren des Verluste Schreibens zunehmend ungeduldig :!:
Die Stückzahlen steigen aber bei diesen Preisen nicht. Die Early Adopter die auch einen Aufpreis für Elektro zahlen hat man schon - jetzt muss man um die Käufer buhlen, die keinen Aufpreis zahlen. Und eben den Verbrennern Stückzahlen abnehmen. Das geht aber nur wenn man nicht teurer ist als "gleichwertige" Verbrenner.

Warum bringt Zero kein Mopped, was mit der Stark Varg konkurriert? Dafür gäbe es Kunden...
Genau da bräuchten sie auch kein DC-Laden, sondern könnten weiterhin mit 100V Akkuspannung arbeiten und AC-Laden. Bzw. ganz ohne OnBoard-Lader auskommen, sondern ein externes Ladegerät mitliefern. Wechsel-Akkus hatten sie ja jahrelang in der FX / FXS.
Das Know-How ist da, die Teile eigentlich auch. Man müsste nur den kräftigsten Motor in ein geländetaugliches Fahrwerk setzen und alles nicht unbedingt notwendige Gewicht weglassen.
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