Li-ion Akkus und ihre Gefahren

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Dejo
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Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von Dejo » Mo 9. Jul 2018, 07:29

Li-ion Akkus stecken überall drin, vom Smartphone über meinetwegen Vibratoren bis hin zu eRollern. Bei eRollern sind sie allerdings besonders groß...und können durchaus eine Gefahr darstellen. Daher nie tiefenentladen oder überhitzen oder mit einem ungeeigneten Ladegerät laden!

Elektro Scooter Akku Explosion Lithium Ionen Battery

01.07.18: Sonntag entzündete sich an der Humboldtstraße die Aufladestation des Start-Ups Emmy.

Wenn der Akku in Flammen aufgeht

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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von MEroller » Mo 9. Jul 2018, 18:03

Dejo,
Ich habe Dein Thema hierhin verschoben, weil es hierhin gehört ;)
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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von anpan » Mo 9. Jul 2018, 18:42

Ist ja nun nichts neues. Verbrenner fackeln ja auch regelmäßig ab (ohne gewaltsame Einwirkung wie Unfall oder Vandalismus). Die Zahl, die mir im Kopf rumschwirrt, ist bei 15.000 pro Jahr in Deutschland. Kräht nur kein Hahn nach. Aber wehe, da war eine Lithium-Batterie drin!!!

Übrigens macht das Tiefentladen selbst überhaupt nichts. Nur wenn man anschließend die Akkus versucht zu laden gibts schnell Probleme.
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LiPo ist keine Zellchemie und sagt fast nichts über die tatsächlichen Eigenschaften der Zelle aus.

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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von Alf » Mo 9. Jul 2018, 22:34

Das ist genau so richtig.

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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von otten.l » Di 10. Jul 2018, 20:46

anpan hat geschrieben:
Mo 9. Jul 2018, 18:42
Ist ja nun nichts neues. Verbrenner fackeln ja auch regelmäßig ab (ohne gewaltsame Einwirkung wie Unfall oder Vandalismus). Die Zahl, die mir im Kopf rumschwirrt, ist bei 15.000 pro Jahr in Deutschland. Kräht nur kein Hahn nach. Aber wehe, da war eine Lithium-Batterie drin!!!
Genau so ist es. Die ersten Statistiken scheinen auch schon zu zeigen dass das Risiko eines Brandes bei Elektrofahrzeugen im Schnitt signifikant niedriger ist. Die Datenbasis ist natürlich noch etwas dünn, aber überraschen würde mich das nicht.

Mit den bei der Verbrennung freigesetzen "hochgefährlichen Giften" wird ja auch gerne argumentiert, aber ich denke das gibt sich nicht viel. Die Verbrenner stoßen die schon bei ganz normaler Fahrt aus, die Verbrennungsprodukte von Kunststoffen, Lacken usw. sind bei beiden gleichermaßen unangenehm.

Richtig ist natürlich, dass ein brennendes Elektrofahrzeug tendenziell schwieriger zu löschen ist als ein konventionelles Fahrzeug. Dafür geben einem die Elektrofahrzeuge viel Zeit sich zu entfernen, der Tesla warnt jedenfalls rechtzeitig und fordert den Fahrer auf das Fahrzeug zu verlassen.
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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von Alf » Di 10. Jul 2018, 22:03

Ich hätte drastischer zuungunsten der Verbrenner argumentiert.
Aber das war eine saubere Einschätzung.

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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von Systray » Do 2. Aug 2018, 14:31

Hier noch ein Video zum Thema " Brandgefahr beim Akku laden im Wohnzimmer".

https://www.focus.de/panorama/welt/qual ... 45199.html

Evtl. mach es Sinn einen Feuerlöscher (Pulver oder Schaum) im Wohnzimmer zu platzieren,
scheint im Ernstfall gut angelegtes Geld zu sein. :P
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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von Fotomanni » Do 2. Aug 2018, 14:36

Eigentlich müsste es doch möglich sein eine feuersichere Ladebox zu bauen?
Viele Grüße vom Rand der Welt
Manfred

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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von Dejo » Do 2. Aug 2018, 17:40

Fotomanni hat geschrieben:
Do 2. Aug 2018, 14:36
feuersichere Ladebox
Du musst die Kabel zuführen und das Teil müsste erheblichen Druck aushalten können und brandfest sein... als Heimwerker würde das vermutlich nichts (jedenfalls nicht bei mir) :lol: . Finde ich auch übertrieben.

Zum Löschen soll Sand geeignet sein, aber auch da braucht man große Mengen, da kann ich ja gleich in eine Sandburg ziehen. Wichtiger ist vielleicht (ich weiss es nicht, bin ja Dummie) den Akku nicht zu beschädigen, z.B. durch runterfallenlassen oder ähnliches. Hm.... :roll:

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Re: Li-ion Akkus und ihre Gefahren

Beitrag von Fotomanni » Do 2. Aug 2018, 18:43

Dejo hat geschrieben:
Do 2. Aug 2018, 17:40
Du musst die Kabel zuführen und das Teil müsste erheblichen Druck aushalten können und brandfest sein...
Ich denke druckfest muss es nicht sein. Den Druck könnte man so abführen, dass Flammen keinen Schaden anrichten. Feuerfest muss sie allerdings sein.

Vielleicht würde es schon reichen den Akku zum Aufladen in einen alten Brennofen zu stellen. Für den sind 1.400°C gerade handwarm :lol:
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