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Re: Kaufberatung: 45 km/h Roller für Jugendliche gesucht
Verfasst: Fr 27. Feb 2026, 18:20
von Nova
Honda EM 1 e für AM oder doch noch A1 machen, dann auch Honda CUV e bzw. Zero LS1 für die jüngere Tochter mit 16 vielleicht interessant?
Ja, sind natürlich alle nicht so günstig, wie die Billigelektromodelle. Wenn's aber preisbewusst sein muss, dann eher Verbrenner. Für gescheiterte Billigelektromodelle gibt es hier genug Beiträge. Da sollte man schon selber schrauben können.
Re: Kaufberatung: 45 km/h Roller für Jugendliche gesucht
Verfasst: Fr 27. Feb 2026, 20:06
von Schnabelwesen
oceanic hat geschrieben: Do 26. Feb 2026, 17:24
Meine Tochter möchte aber, insbesondere aus Umweltgründen keinen Benzinroller (und ich auch nicht).
Das ist doch eine klare Aussage, oder?
Wir sind hier ein Elektroroller-Forum

und es geht darum, hier eine gute Lösung vorzuschlagen. Da hilft es auch nicht unbedingt, auf noch teurere oder noch nicht erhältliche Modelle zu verweisen.
Ich habe mich vorwiegend auf einfache und relativ solide Modelle fokussiert. Die sind teilweise zehn Jahre alt und werden täglich genutzt.
Zurzeit habe ich den Explorer E-Cruzer meiner Tochter in der Werkstatt, weil er nach sechs Jahren neue Akkus bekommt. Sie wohnt weiter weg und fährt nur - ohne Pflege. Daher mussten die Bremsen dringend gemacht werden. Der Gepäckträger war zerbrochen, weil sich die Befestigungsbolzen gelöst hatten und das Topcase ständig genutzt wird. Aber jetzt fährt der Roller bestimmt noch drei Jahre.
Der andere ist ein schicker roter E-Kuma Air, 4.000km, 3 Jahre alt. Der stand nicht wirklich trocken, hat unter dem Kleid überall etwas Rost und die hintere Bremse ist festgegammelt. Jede Rollerwerkstatt müsste solche Wartungsarbeiten machen können. Wenn ich ihn demnächst verkaufe, wird er kaum noch 1.000€ bringen, ist dann aber komplett gewartet und wird auch locker drei weitere Jahre fahren.
Genau nach sowas würde ich mich umschauen. Aber man darf solche Teile nicht komplett vergammeln lassen. Das gilt auch für jedes Fahrrad. Gut ist natürlich, wenn man eine Rollerwerkstatt findet, die notwendige Wartungsarbeiten erledigen kann, wenn man es nicht selbst machen will.
Schöne Grüße, Bertolt
Re: Kaufberatung: 45 km/h Roller für Jugendliche gesucht
Verfasst: Fr 27. Feb 2026, 21:00
von Nova
@Schnabelwesen: Es ist schön, wenn du deine Roller servicen kannst, das werden aber wahrscheinlich die wenigsten Rollerfahrer auch können. Ich halte es daher für richtig und zulässig, gerade als Elektrorollerforum klarzustellen, dass man nicht generell den Maßstab wie bei Verbrennern an Qualität und Verarbeitung bei gleichem Preis anlegen kann. Bei Elektrorollern trennt sich leider die Spreu vom Weizen noch sehr deutlich im Anschaffungspreis. Und bevor sich jemand einen zu billigen Elektroroller kauft und der als Elektroschrott endet (ich persönlich finde das viel schlimmer als wenn jemand Verbrenner statt Elektro fährt) finde ich es zulässig, dass Bewusstsein zu schaffen, dass man für Elektro vielleicht ein bisschen mehr für die Maschine ausgeben sollte. Mein Hondahändler hat mir erzählt, dass er einen EM 1 verkauft hat und der Kunde zufrieden ist. Honda halt, war die Aussage. Die CUV e sollten ebenfalls ab März verfügbar sein. Ist sicher nicht repräsentativ, aber es spricht viel dafür, dass es sich bei Elektrorollern lohnt, mehr Geld zu investieren als bei vergleichbaren Verbrennern nötig. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch mit einem günstigen Elektroroller nicht zufrieden sein kann.
Re: Kaufberatung: 45 km/h Roller für Jugendliche gesucht
Verfasst: Fr 27. Feb 2026, 22:38
von Schnabelwesen
Nova hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 21:00
Bei Elektrorollern trennt sich leider die Spreu vom Weizen noch sehr deutlich im Anschaffungspreis.
Nicht unbedingt. Es gibt genug Beispiele, wo teurere Modelle auch nicht unbedingt zuverlässiger sind. Ich fahre einen E-Kuma Sun-S - ein einfacher, aber zuverlässiger Chinaroller. Der Händler ist immer gut zu erreichen, hat viele Teile auf Lager, unterstützt jeden, der sich selbst helfen will oder muss. Das ist manchmal besser als komplizierte Steuerungen und Händler, die das nicht in den Griff bekommen.
Aber klar, es ist immer gut, wenn man vor Ort kompetente Unterstützung hat. Deshalb habe ich vor zwei Jahren ein Kleinunternehmen gegründet, weil es doch recht viele Leute gibt, die händeringend Unterstützung suchen.
Schöne Grüße, Bertolt