Hallo Kollegen,
Kämpfe bei meiner EVO mit hohen Standby-Verbrauch (5-6% pro Tag).
Am schlimmsten ists naturgemäß in der Garage mit schlechtem GPS und SIM Empfang, aber auch unter freiem Himmel ist der Verbrauch beträchtlich.
Keyless hab ich ausgeschaltet. Aktuell stecke ich bei mehrtägigem Stehen die Akkus ab, DIE Lösung kann das aber auch nicht sein. Habt ihr irgendwelche Tipps, was da so saugen kann? Aja, die 12V is relativ neu.
GT EVO: hoher Standby-Verbrauch, Vampire drain
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christian.am
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zock3r1608
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Re: GT EVO: hoher Standby-Verbrauch, Vampire drain
- Fehlercodes im Display?
- LTE / GPS min. 1 Balken?
- Cloud connected Symbol aktiv, Wetterdaten vorhanden?
- Sitzbank Reed Kontakt funktioniert? (Bimbim beim öffnen und schließen)
- 12V Ladespannung zwischen 14 und 14,7V?
- Beim abschalten des DCDC bleibt Spannung über 12,5V?
- Drain ist weniger bei abgeklemmtrn Akkus?
Wenn ja:
- BMS reset (5Sec taste neben LEDs drücken, 5sec warten dann wieder drücken. LEDs zucken kurz unkontrolliert auf) bei abgesteckten Akku versucht?
- Nur ein Akku abgeklemmt wenn nicht besser Mal den anderen?
- LTE / GPS min. 1 Balken?
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- Sitzbank Reed Kontakt funktioniert? (Bimbim beim öffnen und schließen)
- 12V Ladespannung zwischen 14 und 14,7V?
- Beim abschalten des DCDC bleibt Spannung über 12,5V?
- Drain ist weniger bei abgeklemmtrn Akkus?
Wenn ja:
- BMS reset (5Sec taste neben LEDs drücken, 5sec warten dann wieder drücken. LEDs zucken kurz unkontrolliert auf) bei abgesteckten Akku versucht?
- Nur ein Akku abgeklemmt wenn nicht besser Mal den anderen?
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Monkeyhead
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GT 100: hoher Standby-Verbrauch, Vampire drain
Ich kapere mal das Thema, weil es am besten passt. Ich habe nicht den EVO sondern den GT 100. Dennoch beobachte ich auch einen enormen Standby-Verbrauch.
Ich habe mir ein Bleiakku-Messgerät besorgt und an die Pufferbatterie angeschlossen (Eigenverbrauch laut Hersteller <1mA, also sollte der nicht nennenswert zum Bedarf beitragen). Ergebnis ist das folgende Bild:
Am 17.04 und 19.04. bin ich jeweils kurz gefahren (orangene Pfeile). Am 17. Abends habe ich den Hauptakku zum Laden abgenommen (blauer Pfeil) und am 18. wieder angesteckt (lila Pfeil). An dem Tag bin ich auch gefahren, aber das sieht man nicht so deutlich.
So, offensichtlich läuft die ganze Zeit der DCDC-Lader auf 14,6 V am Bleiakku. Alle zwei Stunden oder so geht er kurz aus nur um dann zu merken, dass 13 V wohl doch schon zu wenig sind.
Wenn der Hauptakku raus ist verhält sich der Bleiakku zunächst wie zu erwarten. Spannung geht erstmal relativ zügig in Richtung der normalen 13V für einen randvollen Akku. Danach bleibt es konstant. Warum? Keine Ahnung. In der App geht der Prozentwert der "Reservebatterie" (ist damit die 18650-Zelle in der ECU oder der Bleiakku gemeint?) zügig runter und nach wenigen Stunden ist der Roller nicht mehr per Funk erreichbar.
Wenn ich die Hauptakkus wieder einbaue bin ich wieder bei dauerhafter Ladespannung.
Was ist hier los? Logischste Erklärung wäre für mich, dass das für die Überwachung der Pufferbatterie zuständige Steuergerät falsche Werte misst. Das würde erklären, warum der Roller ohne Hauptakkus schnell nicht erreichbar ist UND dass der DCDC angewiesen wird, den Bleiakku nachzuladen.
Kann das sein? Welche Erklärungen gibt es noch? Warum passiert das? Was kann ich tun? Ich freue mich über jede Idee.
Ich habe mir ein Bleiakku-Messgerät besorgt und an die Pufferbatterie angeschlossen (Eigenverbrauch laut Hersteller <1mA, also sollte der nicht nennenswert zum Bedarf beitragen). Ergebnis ist das folgende Bild:
Am 17.04 und 19.04. bin ich jeweils kurz gefahren (orangene Pfeile). Am 17. Abends habe ich den Hauptakku zum Laden abgenommen (blauer Pfeil) und am 18. wieder angesteckt (lila Pfeil). An dem Tag bin ich auch gefahren, aber das sieht man nicht so deutlich.
So, offensichtlich läuft die ganze Zeit der DCDC-Lader auf 14,6 V am Bleiakku. Alle zwei Stunden oder so geht er kurz aus nur um dann zu merken, dass 13 V wohl doch schon zu wenig sind.
Wenn der Hauptakku raus ist verhält sich der Bleiakku zunächst wie zu erwarten. Spannung geht erstmal relativ zügig in Richtung der normalen 13V für einen randvollen Akku. Danach bleibt es konstant. Warum? Keine Ahnung. In der App geht der Prozentwert der "Reservebatterie" (ist damit die 18650-Zelle in der ECU oder der Bleiakku gemeint?) zügig runter und nach wenigen Stunden ist der Roller nicht mehr per Funk erreichbar.
Wenn ich die Hauptakkus wieder einbaue bin ich wieder bei dauerhafter Ladespannung.
Was ist hier los? Logischste Erklärung wäre für mich, dass das für die Überwachung der Pufferbatterie zuständige Steuergerät falsche Werte misst. Das würde erklären, warum der Roller ohne Hauptakkus schnell nicht erreichbar ist UND dass der DCDC angewiesen wird, den Bleiakku nachzuladen.
Kann das sein? Welche Erklärungen gibt es noch? Warum passiert das? Was kann ich tun? Ich freue mich über jede Idee.
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zock3r1608
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Re: GT EVO: hoher Standby-Verbrauch, Vampire drain
Kann ich so bestätigen, bei ca 12,8V wird der DC-DC eingeschaltet. Abschalten tut der exakt nach 3h.
Tausch mal den 12V Anker aus, ich hab ein LFP drin. Im Graphen sind man gut das Abschalten des BMS von diesem.
https://www.eremit.de/p/12v-6ah-lifepo4-mit-bms
Tausch mal den 12V Anker aus, ich hab ein LFP drin. Im Graphen sind man gut das Abschalten des BMS von diesem.
https://www.eremit.de/p/12v-6ah-lifepo4-mit-bms
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