NIU NQIX 150 und seine Macken
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Mittagessenmann
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
Gerade ging während der Tour mit meinem NQIX150 die Motorkontrolleuchte an und folgende Fehler wurden ausgeworfen. Habe aber keinerlei Fahrprobleme feststellen können. Habe mittlerweile 5300 km runter.
Was könnte das sein? Da steht was von Gashebel..
Was könnte das sein? Da steht was von Gashebel..
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Mittagessenmann
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
So, und heute ging es dann lustig weiter. Zuerst ist der Roller in voller Fahrt selbständig in den Eco Mode gewechselt. Später dann bei einer längeren Abfahrt bei ca 70 km/h wurde der Bildschirm auf einmal blau, alle Anzeigen waren weg, in der Mitte war eine weiße 0 und oben drüber stand Processing…
Ich konnte zum Glück noch normal abbremsen und nachdem ich stand, wurde die Anzeige auch wieder normal. Ausschalten ließ sich der Roller dann auch nur noch durch Ziehen des Stromkabels vom Akku. Nach einem Jahr ohne Probleme geht es jetzt Schlag auf Schlag. Ich habe keine Ahnung, was da los. Sein könnte. Hatte so ein Verhalten schon mal jemand?
Ich konnte zum Glück noch normal abbremsen und nachdem ich stand, wurde die Anzeige auch wieder normal. Ausschalten ließ sich der Roller dann auch nur noch durch Ziehen des Stromkabels vom Akku. Nach einem Jahr ohne Probleme geht es jetzt Schlag auf Schlag. Ich habe keine Ahnung, was da los. Sein könnte. Hatte so ein Verhalten schon mal jemand?
- Flippy
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
Ich habe in der App langsames laden eingestellt, der Akku ist im Roller und trotzdem wird der Akku schnell geladen.
Erst wenn ich den Schieberegler in der App auf etwas schneller laden und wieder zurück auf 250W stelle, lädt der Roller langsam.
Habt ihr auch das Problem?
Erst wenn ich den Schieberegler in der App auf etwas schneller laden und wieder zurück auf 250W stelle, lädt der Roller langsam.
Habt ihr auch das Problem?
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MAS7
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
Habe den 150 gerade neu und bin von einem UNU Classic2 umgestiegen, der nach 6 Jahren Betrieb den Geist langsam aufgab.
Für alle die mit dem Gedanken spielen den NQIX 150 zu kaufen, hier ein paar Infos die ich gerne vor dem Kauf gewusst hätte und in den diversen Youtube "Reviews" mE nicht richtig rüberkommen.
Zunächst das positive: Fährt super, ist flink und liegt gut auf der Straße auch in Kurven und beim Bremsen. Kein Vergleich zu meinem Unu. Er ist auch recht groß, für Fahrer 190cm gut geeignet. Durch die Höhe wirkt er allerdings nicht gerade elegant. Aber der Stauraum unter dem Sitz ist super und man sitzt auch gut. Der Roller ist recht schwer (ich denke fast doppelt so schwer wir der Unu), was ihn stabil macht aber auch nicht so einfach zu bewegen. Er hat aber einen Rückwärtsgang und eine automatische Bremse am Hang.
Er ist gut verarbeitet und wirkt wertig. Er Beschleunigt im Sport Modus mehr als ausreichend, super für die Stadt. Man kann auch allerlei Dinge einstellen per App (u.a. den Blinkerton und die Routenaufzeichnung). Die Verknüpfung mit dem Iphone für eine Routenanzeige habe ich noch nicht hinbekommen, mal sehen ob es geht. In der Anleitung steht dazu allerdings nichts.
Die Aspekte die ich weniger toll finde:
1. Die 4 Fahrmodi taugen nichts. Eco riegelt bei 30 km/h ab, Drive bei 38, Sport ist ruckelig und im Stadtverkehr zu hektisch. Einzig der Custom Mode (Master) den man per App selber einstellen kann ist zu gebrauchen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass Drive zumindest bis 45 km/h zu benutzen wäre. So also in der App den eigenen Modus einstellen und auch so lassen, dann ist es gut - die anderen könnte man sich mE spraren, sie lassen sich auch nicht modifizieren.
2. Die Akkuklappe: Ja, die Akkus im Boden schaffen Platz. Doch die Abdeckung für den Boden ist eine nervige und fummelige Angelegenheit. Am Anfang braucht man wirklich bis zu 15 Minuten um das hinzubekommen, dann 5 Minuten und auch nach einiger Übung nichts was wirklich einfach geht. Zumal man immer schmutzige Finger hat wenn man aus der Wohnung kommt, seinen Akku einlegen will und dafür das Trittbrett anfassen muss.
3. Der Akku an sich: er ist schwer (15 kg, der Unu war eher so 10) und unhandlich, weil relativ breit. Mann kommt zurecht, aber im direkten Vergleich zum Unu wirlich kein Fortschritt. Die Reichweite von 70km ist auch Illusion, zumal sich der Roller bei den letzen 20% Akkuladung gnadenlos runtergerelt (auf 25 Kmh/h) und man ihn auch nicht voll laden soll. Bleiben also faktisch nicht mal 50 kmh außer man fährt im Eco Modus max 30.
4. Die Sitzhöhe: Der Akku im Boden führt zu einer sehr hohen Sitzposition. Für Menschen ab 180cm ok, aber ich denke man kommt wenn man kleiner ist nicht mit den Füßen an den Boden im Sitzen. Für mich ca. 1,9m aber super.
5. Die ganze Technik: Auf den ersten Blick ist das alles beeindruckend was der Roller in der App und im Display so kann. Aber(!): Das ganze frisst im Stillstand ziemlich viel Akku. Selbst wenn man alle Funktionen ausschaltet verliert der 1%-2% pro Tag. Und man kann den Akku im eingebauten Zustand auch nicht einfach trennen, der Stecker hätte keinen Platz im Boden wenn der Akku eingebaut ist. Das ist wirklich nervig. Auch bei ausgebaute, Akku entlädt sich eine Pufferbatterie recht schnell. Und: Wenn der Akkus zum Laden ausgebaut wurde braucht man den mechanischen Schlüssel zum Öffnen des Bodenfaches - alles in allem für mich Schnick Schnack dessen Nachteile die Vorteile deutlich überwiegen. Den Unu konnte ich auch mal 2-3 Wochen einfach stehen lassen, da war nichts mit Entladen im Hintegrund - aber natürlich auch keinerlei Smart Functions,
6. Die Anleitung / App: Das ist ein Witz. Die App ist zT englisch zT deutsch und das koppeln am Iphone ist ein Krampf. Irgendwie hat es der Händler dann hinbekommen, aber da ist noch deutlich Luft nach oben. Die Anleitung ist quasi nicht existent, was angesichts der vielen Funktionen des Rollers / der App zu diversen Ausprobieren führt. Wenns dann einmal eingestellt ist, läuft es aber gut.
7. Das Ladegerät: Der Händler sagte man kann es nicht im Sitzfach betreiben, weil es warm wird. Außerhalb würde ich es auch nicht 3 Std laufen lassen in der Stadt (zB an einer Ladesäule oder Steckdose in der Tiefgarage). In Hamburg haben zB die meisten Ladesäulen für E Autos auch einen Schuko Anschluss für E Bikes - da wäre eigentlich der Roller auch gut, gerade weil die Reichweite dann doch nicht immer sicher reicht für den Tag, Also dann zu Hause in der Wohnung laden: Das Ding wird allerdings wirklich laut nach einiger Zeit, man kann im Nebenraum nicht schlafen, wie ein kleiner Staubsauger. Das ist im Vergleich um Unu ein sehr großer Nachteil, denn nachts laden ist eigentlich naheliegend. Ich probiere gerade ob der Lüfter ausbleibt wenn man die Ladeleistung reduziert (denke das geht irgendwo in der App).
8. Das Konzept der Akkus: Der 150 kommt mit einem einzigen Akku. Das ist ok für die meisten Fahrten in der Stadt aber auch nicht immer. Ein zweiter Akku kann nicht angeschlossen werden (anders als beim 300 / 500) aber theoretisch im Boden mitgeführt. Es fehlt nur die Verkabelung. Also müsste man die Akkus während der Fahrt tauschen. Das war beim Unu auch so, eigentlich kein Problem. Nur ist der Tausch beim Niu deutlich aufwendiger, schon wegen der Bodenplatte aber auch weil man den leeren Akku einmal ganz rausnehmen muss, den vollen dann auch, dann den leeren nach hintern schieben und dann erst den vollen einbauen. Und man muss eine Befestigung dauerhaft ausbauen die den Einzelakku vor dem Verrutschen nach hinten schützt. Wenn es denn wirklich 70km Reichweite wären, aber bei flotter Fahrt und unter Berücksichtigung des Nutzbaren Ladebereiches sind es eben nicht mal 50km. Ein 2. Akku kostet allerdings auch 800 EUR+ , muss man sich überlegen ob man es braucht. Dann wäre der 300er eh die bessere Option wenn das mit dem Führerschein nicht wäre.
Alles in allem: Ein sehr guter Roller der flink durch die Stadt kommt. Recht groß (vor allem die Sitzhöhe) und nicht so handlich wie der alte aber er fährt sich erwachsener und sicherer. Das ganze Akku Konzept und der Leerverbrauch sind für mich entscheidende Nachteile, hier vermisse ich den unkomplizierten Unu. Aber ich fahre den Niu wirklich gerne und bereuen den Kauf nicht. Die Smarten Lösungen im Display und Schlüssel brauch ich persönlich nicht und zT braucht man eh den Schlüssel. Wenn der 2 Akkus hätte wie der 300er, wäre es ein wirklich rundum super Roller. Im direkten Vergleich zum neuen Segway 150, den ich gerade Probe gefahren habe, finde ich den Segway etwas besser, das Akkukonzt ist durchdachter, die Größe angenehmer und Fahrleistungen etwas gleich gut - die Modi besser abgestimmt. Händlersupport wäre für mich in Hamburg und Berlin unterwegs kein Problem vermute ich.
Für alle die mit dem Gedanken spielen den NQIX 150 zu kaufen, hier ein paar Infos die ich gerne vor dem Kauf gewusst hätte und in den diversen Youtube "Reviews" mE nicht richtig rüberkommen.
Zunächst das positive: Fährt super, ist flink und liegt gut auf der Straße auch in Kurven und beim Bremsen. Kein Vergleich zu meinem Unu. Er ist auch recht groß, für Fahrer 190cm gut geeignet. Durch die Höhe wirkt er allerdings nicht gerade elegant. Aber der Stauraum unter dem Sitz ist super und man sitzt auch gut. Der Roller ist recht schwer (ich denke fast doppelt so schwer wir der Unu), was ihn stabil macht aber auch nicht so einfach zu bewegen. Er hat aber einen Rückwärtsgang und eine automatische Bremse am Hang.
Er ist gut verarbeitet und wirkt wertig. Er Beschleunigt im Sport Modus mehr als ausreichend, super für die Stadt. Man kann auch allerlei Dinge einstellen per App (u.a. den Blinkerton und die Routenaufzeichnung). Die Verknüpfung mit dem Iphone für eine Routenanzeige habe ich noch nicht hinbekommen, mal sehen ob es geht. In der Anleitung steht dazu allerdings nichts.
Die Aspekte die ich weniger toll finde:
1. Die 4 Fahrmodi taugen nichts. Eco riegelt bei 30 km/h ab, Drive bei 38, Sport ist ruckelig und im Stadtverkehr zu hektisch. Einzig der Custom Mode (Master) den man per App selber einstellen kann ist zu gebrauchen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass Drive zumindest bis 45 km/h zu benutzen wäre. So also in der App den eigenen Modus einstellen und auch so lassen, dann ist es gut - die anderen könnte man sich mE spraren, sie lassen sich auch nicht modifizieren.
2. Die Akkuklappe: Ja, die Akkus im Boden schaffen Platz. Doch die Abdeckung für den Boden ist eine nervige und fummelige Angelegenheit. Am Anfang braucht man wirklich bis zu 15 Minuten um das hinzubekommen, dann 5 Minuten und auch nach einiger Übung nichts was wirklich einfach geht. Zumal man immer schmutzige Finger hat wenn man aus der Wohnung kommt, seinen Akku einlegen will und dafür das Trittbrett anfassen muss.
3. Der Akku an sich: er ist schwer (15 kg, der Unu war eher so 10) und unhandlich, weil relativ breit. Mann kommt zurecht, aber im direkten Vergleich zum Unu wirlich kein Fortschritt. Die Reichweite von 70km ist auch Illusion, zumal sich der Roller bei den letzen 20% Akkuladung gnadenlos runtergerelt (auf 25 Kmh/h) und man ihn auch nicht voll laden soll. Bleiben also faktisch nicht mal 50 kmh außer man fährt im Eco Modus max 30.
4. Die Sitzhöhe: Der Akku im Boden führt zu einer sehr hohen Sitzposition. Für Menschen ab 180cm ok, aber ich denke man kommt wenn man kleiner ist nicht mit den Füßen an den Boden im Sitzen. Für mich ca. 1,9m aber super.
5. Die ganze Technik: Auf den ersten Blick ist das alles beeindruckend was der Roller in der App und im Display so kann. Aber(!): Das ganze frisst im Stillstand ziemlich viel Akku. Selbst wenn man alle Funktionen ausschaltet verliert der 1%-2% pro Tag. Und man kann den Akku im eingebauten Zustand auch nicht einfach trennen, der Stecker hätte keinen Platz im Boden wenn der Akku eingebaut ist. Das ist wirklich nervig. Auch bei ausgebaute, Akku entlädt sich eine Pufferbatterie recht schnell. Und: Wenn der Akkus zum Laden ausgebaut wurde braucht man den mechanischen Schlüssel zum Öffnen des Bodenfaches - alles in allem für mich Schnick Schnack dessen Nachteile die Vorteile deutlich überwiegen. Den Unu konnte ich auch mal 2-3 Wochen einfach stehen lassen, da war nichts mit Entladen im Hintegrund - aber natürlich auch keinerlei Smart Functions,
6. Die Anleitung / App: Das ist ein Witz. Die App ist zT englisch zT deutsch und das koppeln am Iphone ist ein Krampf. Irgendwie hat es der Händler dann hinbekommen, aber da ist noch deutlich Luft nach oben. Die Anleitung ist quasi nicht existent, was angesichts der vielen Funktionen des Rollers / der App zu diversen Ausprobieren führt. Wenns dann einmal eingestellt ist, läuft es aber gut.
7. Das Ladegerät: Der Händler sagte man kann es nicht im Sitzfach betreiben, weil es warm wird. Außerhalb würde ich es auch nicht 3 Std laufen lassen in der Stadt (zB an einer Ladesäule oder Steckdose in der Tiefgarage). In Hamburg haben zB die meisten Ladesäulen für E Autos auch einen Schuko Anschluss für E Bikes - da wäre eigentlich der Roller auch gut, gerade weil die Reichweite dann doch nicht immer sicher reicht für den Tag, Also dann zu Hause in der Wohnung laden: Das Ding wird allerdings wirklich laut nach einiger Zeit, man kann im Nebenraum nicht schlafen, wie ein kleiner Staubsauger. Das ist im Vergleich um Unu ein sehr großer Nachteil, denn nachts laden ist eigentlich naheliegend. Ich probiere gerade ob der Lüfter ausbleibt wenn man die Ladeleistung reduziert (denke das geht irgendwo in der App).
8. Das Konzept der Akkus: Der 150 kommt mit einem einzigen Akku. Das ist ok für die meisten Fahrten in der Stadt aber auch nicht immer. Ein zweiter Akku kann nicht angeschlossen werden (anders als beim 300 / 500) aber theoretisch im Boden mitgeführt. Es fehlt nur die Verkabelung. Also müsste man die Akkus während der Fahrt tauschen. Das war beim Unu auch so, eigentlich kein Problem. Nur ist der Tausch beim Niu deutlich aufwendiger, schon wegen der Bodenplatte aber auch weil man den leeren Akku einmal ganz rausnehmen muss, den vollen dann auch, dann den leeren nach hintern schieben und dann erst den vollen einbauen. Und man muss eine Befestigung dauerhaft ausbauen die den Einzelakku vor dem Verrutschen nach hinten schützt. Wenn es denn wirklich 70km Reichweite wären, aber bei flotter Fahrt und unter Berücksichtigung des Nutzbaren Ladebereiches sind es eben nicht mal 50km. Ein 2. Akku kostet allerdings auch 800 EUR+ , muss man sich überlegen ob man es braucht. Dann wäre der 300er eh die bessere Option wenn das mit dem Führerschein nicht wäre.
Alles in allem: Ein sehr guter Roller der flink durch die Stadt kommt. Recht groß (vor allem die Sitzhöhe) und nicht so handlich wie der alte aber er fährt sich erwachsener und sicherer. Das ganze Akku Konzept und der Leerverbrauch sind für mich entscheidende Nachteile, hier vermisse ich den unkomplizierten Unu. Aber ich fahre den Niu wirklich gerne und bereuen den Kauf nicht. Die Smarten Lösungen im Display und Schlüssel brauch ich persönlich nicht und zT braucht man eh den Schlüssel. Wenn der 2 Akkus hätte wie der 300er, wäre es ein wirklich rundum super Roller. Im direkten Vergleich zum neuen Segway 150, den ich gerade Probe gefahren habe, finde ich den Segway etwas besser, das Akkukonzt ist durchdachter, die Größe angenehmer und Fahrleistungen etwas gleich gut - die Modi besser abgestimmt. Händlersupport wäre für mich in Hamburg und Berlin unterwegs kein Problem vermute ich.
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Mittagessenmann
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
Sehr gute Zusammenfassung des 150ers. Dazu habe ich noch 1-2 Anmerkungen. Den Verlust von 1-2 Prozent kann ich bei mir nicht beobachten, und meiner steht in der Tiefgarage und hat gar keinen Empfang, sucht also ständig nach Netz. Es gibt aber unter den Batterieeinstellungen den Modus Auto Sleep. Damit sollte einiges weniger verbrauchen, es ist dann aber die Bluetooth und NFC Funktion ausgeschaltet.
Leider gibt es keine Möglichkeit, die Akkus ausgebaut langsamer zu laden, diese Einstellung in der App wirkt nur bei Ladung im Roller. Somit bleibt das laute Geräusch leider bestehen. Ich habe auch 2 Akkus und baue sie nicht beide in das Bodenfach, sondern nehme den anderen bei Bedarf im Sitzfach mit, der passt da super rein. Somit erspart man sich das hin und her schieben. Den Wechsel bekomme ich mittlerweile in unter einer Minute hin, wenn man es erst mal raus hat, geht das ganz schnell. Bodenplatte auflegen, bei den Einrastern einfach vorn und hinten kurz drauf hauen, dass jeweils eine Seite einrastet und fertig.
Grüße
Leider gibt es keine Möglichkeit, die Akkus ausgebaut langsamer zu laden, diese Einstellung in der App wirkt nur bei Ladung im Roller. Somit bleibt das laute Geräusch leider bestehen. Ich habe auch 2 Akkus und baue sie nicht beide in das Bodenfach, sondern nehme den anderen bei Bedarf im Sitzfach mit, der passt da super rein. Somit erspart man sich das hin und her schieben. Den Wechsel bekomme ich mittlerweile in unter einer Minute hin, wenn man es erst mal raus hat, geht das ganz schnell. Bodenplatte auflegen, bei den Einrastern einfach vorn und hinten kurz drauf hauen, dass jeweils eine Seite einrastet und fertig.
Grüße
MAS7 hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 01:21 Habe den 150 gerade neu und bin von einem UNU Classic2 umgestiegen, der nach 6 Jahren Betrieb den Geist langsam aufgab.
Für alle die mit dem Gedanken spielen den NQIX 150 zu kaufen, hier ein paar Infos die ich gerne vor dem Kauf gewusst hätte und in den diversen Youtube "Reviews" mE nicht richtig rüberkommen.
Zunächst das positive: Fährt super, ist flink und liegt gut auf der Straße auch in Kurven und beim Bremsen. Kein Vergleich zu meinem Unu. Er ist auch recht groß, für Fahrer 190cm gut geeignet. Durch die Höhe wirkt er allerdings nicht gerade elegant. Aber der Stauraum unter dem Sitz ist super und man sitzt auch gut. Der Roller ist recht schwer (ich denke fast doppelt so schwer wir der Unu), was ihn stabil macht aber auch nicht so einfach zu bewegen. Er hat aber einen Rückwärtsgang und eine automatische Bremse am Hang.
Er ist gut verarbeitet und wirkt wertig. Er Beschleunigt im Sport Modus mehr als ausreichend, super für die Stadt. Man kann auch allerlei Dinge einstellen per App (u.a. den Blinkerton und die Routenaufzeichnung). Die Verknüpfung mit dem Iphone für eine Routenanzeige habe ich noch nicht hinbekommen, mal sehen ob es geht. In der Anleitung steht dazu allerdings nichts.
Die Aspekte die ich weniger toll finde:
1. Die 4 Fahrmodi taugen nichts. Eco riegelt bei 30 km/h ab, Drive bei 38, Sport ist ruckelig und im Stadtverkehr zu hektisch. Einzig der Custom Mode (Master) den man per App selber einstellen kann ist zu gebrauchen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass Drive zumindest bis 45 km/h zu benutzen wäre. So also in der App den eigenen Modus einstellen und auch so lassen, dann ist es gut - die anderen könnte man sich mE spraren, sie lassen sich auch nicht modifizieren.
2. Die Akkuklappe: Ja, die Akkus im Boden schaffen Platz. Doch die Abdeckung für den Boden ist eine nervige und fummelige Angelegenheit. Am Anfang braucht man wirklich bis zu 15 Minuten um das hinzubekommen, dann 5 Minuten und auch nach einiger Übung nichts was wirklich einfach geht. Zumal man immer schmutzige Finger hat wenn man aus der Wohnung kommt, seinen Akku einlegen will und dafür das Trittbrett anfassen muss.
3. Der Akku an sich: er ist schwer (15 kg, der Unu war eher so 10) und unhandlich, weil relativ breit. Mann kommt zurecht, aber im direkten Vergleich zum Unu wirlich kein Fortschritt. Die Reichweite von 70km ist auch Illusion, zumal sich der Roller bei den letzen 20% Akkuladung gnadenlos runtergerelt (auf 25 Kmh/h) und man ihn auch nicht voll laden soll. Bleiben also faktisch nicht mal 50 kmh außer man fährt im Eco Modus max 30.
4. Die Sitzhöhe: Der Akku im Boden führt zu einer sehr hohen Sitzposition. Für Menschen ab 180cm ok, aber ich denke man kommt wenn man kleiner ist nicht mit den Füßen an den Boden im Sitzen. Für mich ca. 1,9m aber super.
5. Die ganze Technik: Auf den ersten Blick ist das alles beeindruckend was der Roller in der App und im Display so kann. Aber(!): Das ganze frisst im Stillstand ziemlich viel Akku. Selbst wenn man alle Funktionen ausschaltet verliert der 1%-2% pro Tag. Und man kann den Akku im eingebauten Zustand auch nicht einfach trennen, der Stecker hätte keinen Platz im Boden wenn der Akku eingebaut ist. Das ist wirklich nervig. Auch bei ausgebaute, Akku entlädt sich eine Pufferbatterie recht schnell. Und: Wenn der Akkus zum Laden ausgebaut wurde braucht man den mechanischen Schlüssel zum Öffnen des Bodenfaches - alles in allem für mich Schnick Schnack dessen Nachteile die Vorteile deutlich überwiegen. Den Unu konnte ich auch mal 2-3 Wochen einfach stehen lassen, da war nichts mit Entladen im Hintegrund - aber natürlich auch keinerlei Smart Functions,
6. Die Anleitung / App: Das ist ein Witz. Die App ist zT englisch zT deutsch und das koppeln am Iphone ist ein Krampf. Irgendwie hat es der Händler dann hinbekommen, aber da ist noch deutlich Luft nach oben. Die Anleitung ist quasi nicht existent, was angesichts der vielen Funktionen des Rollers / der App zu diversen Ausprobieren führt. Wenns dann einmal eingestellt ist, läuft es aber gut.
7. Das Ladegerät: Der Händler sagte man kann es nicht im Sitzfach betreiben, weil es warm wird. Außerhalb würde ich es auch nicht 3 Std laufen lassen in der Stadt (zB an einer Ladesäule oder Steckdose in der Tiefgarage). In Hamburg haben zB die meisten Ladesäulen für E Autos auch einen Schuko Anschluss für E Bikes - da wäre eigentlich der Roller auch gut, gerade weil die Reichweite dann doch nicht immer sicher reicht für den Tag, Also dann zu Hause in der Wohnung laden: Das Ding wird allerdings wirklich laut nach einiger Zeit, man kann im Nebenraum nicht schlafen, wie ein kleiner Staubsauger. Das ist im Vergleich um Unu ein sehr großer Nachteil, denn nachts laden ist eigentlich naheliegend. Ich probiere gerade ob der Lüfter ausbleibt wenn man die Ladeleistung reduziert (denke das geht irgendwo in der App).
8. Das Konzept der Akkus: Der 150 kommt mit einem einzigen Akku. Das ist ok für die meisten Fahrten in der Stadt aber auch nicht immer. Ein zweiter Akku kann nicht angeschlossen werden (anders als beim 300 / 500) aber theoretisch im Boden mitgeführt. Es fehlt nur die Verkabelung. Also müsste man die Akkus während der Fahrt tauschen. Das war beim Unu auch so, eigentlich kein Problem. Nur ist der Tausch beim Niu deutlich aufwendiger, schon wegen der Bodenplatte aber auch weil man den leeren Akku einmal ganz rausnehmen muss, den vollen dann auch, dann den leeren nach hintern schieben und dann erst den vollen einbauen. Und man muss eine Befestigung dauerhaft ausbauen die den Einzelakku vor dem Verrutschen nach hinten schützt. Wenn es denn wirklich 70km Reichweite wären, aber bei flotter Fahrt und unter Berücksichtigung des Nutzbaren Ladebereiches sind es eben nicht mal 50km. Ein 2. Akku kostet allerdings auch 800 EUR+ , muss man sich überlegen ob man es braucht. Dann wäre der 300er eh die bessere Option wenn das mit dem Führerschein nicht wäre.
Alles in allem: Ein sehr guter Roller der flink durch die Stadt kommt. Recht groß (vor allem die Sitzhöhe) und nicht so handlich wie der alte aber er fährt sich erwachsener und sicherer. Das ganze Akku Konzept und der Leerverbrauch sind für mich entscheidende Nachteile, hier vermisse ich den unkomplizierten Unu. Aber ich fahre den Niu wirklich gerne und bereuen den Kauf nicht. Die Smarten Lösungen im Display und Schlüssel brauch ich persönlich nicht und zT braucht man eh den Schlüssel. Wenn der 2 Akkus hätte wie der 300er, wäre es ein wirklich rundum super Roller. Im direkten Vergleich zum neuen Segway 150, den ich gerade Probe gefahren habe, finde ich den Segway etwas besser, das Akkukonzt ist durchdachter, die Größe angenehmer und Fahrleistungen etwas gleich gut - die Modi besser abgestimmt. Händlersupport wäre für mich in Hamburg und Berlin unterwegs kein Problem vermute ich.
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uwe59
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
Schön und sachlich beschrieben!MAS7 hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 01:21
Die Aspekte die ich weniger toll finde:
1. Die 4 Fahrmodi taugen nichts. Eco riegelt bei 30 km/h ab, Drive bei 38, Sport ist ruckelig und im Stadtverkehr zu hektisch. Einzig der Custom Mode (Master) den man per App selber einstellen kann ist zu gebrauchen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass Drive zumindest bis 45 km/h zu benutzen wäre. So also in der App den eigenen Modus einstellen und auch so lassen, dann ist es gut - die anderen könnte man sich mE spraren, sie lassen sich auch nicht modifizieren.
Du schreibst, dass du den Custom Mode nutzt, weil der für dich am besten wäre.
Ich habe den 500er und dort scheint der Custom Mode wirkungslos zu sein.
Wie hast du die Kurven denn eingestellt.
DLzG Uwe
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
Alle NQiX 150-Scooter, die seit August 2025 produziert wurden, verfügen über einen zweiten Batterieanschluss im Inneren. Falls Ihr neuer Scooter diesen Anschluss nicht hat, hat Ihnen der Händler ein älteres Modell verkauft.
NIU NQi Pro Indiegogo - 44.000km
NIU NQi GT Cargo 2023 - 1.700km
ZERO DS 2023 - 9000km
NIU RQi 2024 - 600km
Naxeon I Am Pro - 300km
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
Meiner ist zumindest gerade erst ausgeliefert worden und auch ein anderer Händler in Berlin sagte mir, dass das aktuell nicht so sei. Es ist auch eine Halterung im Batteriefach verbaut die erst entfernt werden müsste um überhaupt eine 2. Batterie unterzubringen. Einen 2. Stecker habe ich bei keinem entdeckt. Wo findet sich denn diese Info bei Niu?FlyingDutchman hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 10:38 Alle NQiX 150-Scooter, die seit August 2025 produziert wurden, verfügen über einen zweiten Batterieanschluss im Inneren. Falls Ihr neuer Scooter diesen Anschluss nicht hat, hat Ihnen der Händler ein älteres Modell verkauft.
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MAS7
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
"Drive" heißt tatsächlich Dynamic habe ich heute festgestelltuwe59 hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 10:21Schön und sachlich beschrieben!MAS7 hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 01:21
Die Aspekte die ich weniger toll finde:
1. Die 4 Fahrmodi taugen nichts. Eco riegelt bei 30 km/h ab, Drive bei 38, Sport ist ruckelig und im Stadtverkehr zu hektisch. Einzig der Custom Mode (Master) den man per App selber einstellen kann ist zu gebrauchen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass Drive zumindest bis 45 km/h zu benutzen wäre. So also in der App den eigenen Modus einstellen und auch so lassen, dann ist es gut - die anderen könnte man sich mE spraren, sie lassen sich auch nicht modifizieren.
Du schreibst, dass du den Custom Mode nutzt, weil der für dich am besten wäre.
Ich habe den 500er und dort scheint der Custom Mode wirkungslos zu sein.
Wie hast du die Kurven denn eingestellt.
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Re: NIU NQIX 150 und seine Macken
Danke für den Hinweis mit dem AutoSleep, das hatte ich auch schon gefunden. Entlädt sich aber dennoch und der Händler sagte das sei in gewissem Umfang normal. In der Betriebsanleitung steht unter troubleshooting (significant decline of battery level overnight after parking) steht "about 5% powerconsumption by the central control and alerter in 8h". Das steht dann als Lösung: Verwende es normal, bei schwachem GPS Signal steigt der Verbrauch beim parken deutlich. Naja, mit 1% bin ich dann im AutoSleep Modus wohl noch gut dran. Vielleicht habe ich auch zu oft in der App nachgeschaut und rumgespielt, was den Roller immer wieder aus dem Schlafmodus brachte?Mittagessenmann hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 10:12 Sehr gute Zusammenfassung des 150ers. Dazu habe ich noch 1-2 Anmerkungen. Den Verlust von 1-2 Prozent kann ich bei mir nicht beobachten, und meiner steht in der Tiefgarage und hat gar keinen Empfang, sucht also ständig nach Netz. Es gibt aber unter den Batterieeinstellungen den Modus Auto Sleep. Damit sollte einiges weniger verbrauchen, es ist dann aber die Bluetooth und NFC Funktion ausgeschaltet.
Leider gibt es keine Möglichkeit, die Akkus ausgebaut langsamer zu laden, diese Einstellung in der App wirkt nur bei Ladung im Roller. Somit bleibt das laute Geräusch leider bestehen. Ich habe auch 2 Akkus und baue sie nicht beide in das Bodenfach, sondern nehme den anderen bei Bedarf im Sitzfach mit, der passt da super rein. Somit erspart man sich das hin und her schieben. Den Wechsel bekomme ich mittlerweile in unter einer Minute hin, wenn man es erst mal raus hat, geht das ganz schnell. Bodenplatte auflegen, bei den Einrastern einfach vorn und hinten kurz drauf hauen, dass jeweils eine Seite einrastet und fertig.
Grüße
Das mit der Ladegeschwindigkeit erschließt sich mir auch nicht, habe heute an einer E Auto Ladesäule in Hamburg geladen, funktioniert super und man kann dann in der App auf knapp 200W Ladeleistung einstellen (statt ca. 800W). Nur darf es nicht regnen oder man tut das Ladegerät in den Stauraum unter den Sitz der allerdings nicht belüftet ist und der Händler hat davon dringend abgeraten weil das Ladegerät halt schnell warm wird. Warum die Einstellung in der Wohnung nicht möglich ist scheint eher ein Software Thema zu sein, es wäre total sinnvoll über Nacht mit 200 Watt zu laden, dann ist der Akku morgens auch voll und das Gebläse ist ruhig - hoffe ich zumindest.
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