OBD-Adapter RGNT Classic SE?

für die klassischen Schwedischen Schmuckstücke
STW
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von STW »

Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass es in einem Forum (hier evtl. sogar) die Idee gab, direkt über die Anschlüsse für den Controller zu laden. Das Inhaltsverzeichnis seines Heftes listet einen "Ladeport" auf, da ist also evtl. ein anderer Zugang gelegt oder genutzt worden.
Damit wäre dann das BMS aus dem Ladevorgang. Seine Schnellladelösung macht 5.4KW, also knapp 60A. Das würden die Zellen prinzipiell mitmachen, aber möglicherweise ohne BMS und Temperaturüberwachung, das wäre das schon gewagt.

Ist jetzt Spökenkiekerei, und ich werde sicherlich keine 54CHF ausgeben, um das rauszufinden. Zumal es sich ja nicht bewährt hat. :D

Ich sehe gerade, er hat immer noch einen Unterschied von 20mV - das übertrifft meine wesentlich älteren und häufiger geladenen Zellen deutlich. Ich habe bei unter 40% SoC eine Differenz unter 15mV, darüber sieht es nur besser aus.
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olliwetty
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von olliwetty »

OK, wir sind nur am Spekulieren, deine Anmerkungen zum Ladeport hätte ich als „neuen Typ 2 Ladeanschluss“ mit 3 geschalteten Phasen gedeutet. L2 und L3 sind bei meinen Ladeanschluss blind.
Ladeanschluss.jpg
Und die weiteren Untersuchungen zum Schnellladen kennen wir auch nicht
Gruß
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Ruhrpottfahrer
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von Ruhrpottfahrer »

Hallo zusammen, ich habe angelehnt an Oliviers Leitfaden einen Zusatzlader installiert. Der Lader wird parallel zum Originallader am Umformer angeschlossen. Insofern ist das BMS mit im Spiel. Die Zellen können bis 2,5A ohne Temperaturüberwachung geladen werden. Bei zwei Ladern wid mit 1,8 A geladen. AC - seitig wird der/die Zusatzlader parallel zum Originallader auf die selbe Phase angeschlossen. Der Typ 2 Anschluss ist von TE Connectivity. Den gibt es auch vollbestückt, jedoch wurde eine Mindestmenge (ich meine fünf) zum Preis von je ca. 130 Euro gefordert.
So wie ich es verstanden habe war Oliviers Akku vor Einbau seiner Zusatzlader geschädigt.
Sobald Langzeit- Erfahrungen vorliegen werde ich weiter berichten. Detailierte Infos gibt es in dem Leitfaden, mir hat die Bezugsquellen - Angabe geholfen.
Viele Grüsse Jörg
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error
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von error »

Ruhrpottfahrer hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 20:43 Der Typ 2 Anschluss ist von TE Connectivity. Den gibt es auch vollbestückt, jedoch wurde eine Mindestmenge (ich meine fünf) zum Preis von je ca. 130 Euro gefordert.
Vollbestückt habe ich den da leider nicht gefunden. Aber generell dürfte es kein Problem sein die RGNT mehrphasig zu laden.

Soweit ich gesehen habe wird über die Hochstromanschlüsse vom Controller geladen.
Ruhrpottfahrer hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 20:43 Bei zwei Ladern wid mit 1,8 A geladen. AC - seitig wird der/die Zusatzlader parallel zum Originallader auf die selbe Phase
Auf jeden Fall keine schlechte Idee die Leistung einer Phase komplett auszunutzen. Das macht die Sache überschaubar günstig zu realisieren. Bei Alibaba wird der Charger recht günstig angeboten.

Edit: dank @STW weiß ich zumindest die Steckerbezeichnung für den OBD Anschluss: MX80B04PZ1A Mal schauen ob ich bei aliexpress einen passenden Stecker mit Kabelenden für einen Selbstbau bekomme.

https://pdf.digi-electronics.com/pdf/13 ... asheet.pdf
Ruhrpottfahrer
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von Ruhrpottfahrer »

Hallo zusammen, die ersten Erfahrungen liegen vor, und die sind leider nicht nur positiv.
Ja, wenn es funktioniert wird mit beiden Ladern der doppelte Strom getrieben. Das sind dann z.B. 36A bei 64% Ladezustand.
So weit so gut. Nach einer kleinen Runde habe ich nochmals versucht eine Ladung zu starten, jedoch erkennt das Moped den Stecker nicht und bleibt einfach "Aus". Das unabhängig davon ob ein oder beide Lader aktiviert sind.
Erst nach einem Hardreset konnte wieder geladen werden.
Es wurde kein Fehler angezeigt. Offensichtlich gibt es eine Überwachung. Das ganze habe ich mehrfach probiert.
Ich nehme erst mal Abstand vom " Schnell"laden, das ist mir zu heikel,nennt man wohl Lehrgeld... ;)
Gruss Jörg
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error
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von error »

Ruhrpottfahrer hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 14:12 So weit so gut. Nach einer kleinen Runde habe ich nochmals versucht eine Ladung zu starten, jedoch erkennt das Moped den Stecker nicht und bleibt einfach "Aus". Das unabhängig davon ob ein oder beide Lader aktiviert sind.
Erst nach einem Hardreset konnte wieder geladen werden.
Es wäre spannend herauszufinden ob das Problem zwischen Lader und WB oder zwischen Lader und Akku bzw. BMS besteht. Soweit ich das beobachtet habe ist der Bordlader auf die Hochvoltanschlüsse am Controller aufgelegt.

Theoretisch dürfte Die RGNT bei eingeschalteter "Zündung" nicht zwischen Reku und einem extern angeschlossenem Lader unterscheiden können. Es könnte also sein dass hier irgendwas getriggert wird, wenn die Ladeleistung oder Spannung einen bestimmten Wert übersteigt. Es ist ja geheim wie genau der Zusatzlader angeschlossen ist.

Und leider gibt es keinen Schaltplan für die RGNT.
Ruhrpottfahrer hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 14:12 Ich nehme erst mal Abstand vom " Schnell"laden, das ist mir zu heikel,nennt man wohl Lehrgeld... ;)
Schade, der typische RGNT-Besitzer ist leider kein Schrauber. Deshalb braucht es Menschen mit Forscherdrang. Meine eigene SE ist seit gestern endlich wieder "alive and kicking": die Bremse hinten schrabbelt noch und es scheint als müsste der Motor neu angelernt werden. Ach ja, Höhenschlag oder Unwucht wäre da auch noch. Keine Ahnung ob das der langen Standzeit geschuldet ist.

Keine Ahnung ob ich mit dem Teil zum "Unterwegslader" werde. Ein Topcase kommt da definitiv nicht dran, höchstens eine Tasche. Vielleicht lassen sich da 1-3 zusätzliche kW Ladeleistung inkl Typ2 Kabel unterbringen. Meine Prioritäten liegen anders: schauen mit wieviel Fieldweakening der Motor läuft um eventuell die Endgeschwindigkeit "leicht" anzuheben. :mrgreen:

Zu Hause an der eigenen WB lädt sie mir eher zu schnell. Ich hatte nicht den Eindruck als würde die RGNT auf die 6A Einstellung meiner WB reagieren.

Grundsätzlich scheint die RGNT nur bis 4,08V zu laden. Mensch könnte zur Reichweitenvergrößerung überlegen einen Zusatzlader anzuschließen, der bei Bedarf die restlichen 10 bis 15% mobilisiert. Dürfte technisch kein Problem sein den bis 100V allein weiter laden zu lassen, wenn die RGNT das vom BMS her zulässt.
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von STW »

error hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 15:01 Zu Hause an der eigenen WB lädt sie mir eher zu schnell. Ich hatte nicht den Eindruck als würde die RGNT auf die 6A Einstellung meiner WB reagieren.

Grundsätzlich scheint die RGNT nur bis 4,08V zu laden. Mensch könnte zur Reichweitenvergrößerung überlegen einen Zusatzlader anzuschließen, der bei Bedarf die restlichen 10 bis 15% mobilisiert. Dürfte technisch kein Problem sein den bis 100V allein weiter laden zu lassen, wenn die RGNT das vom BMS her zulässt.
Das Ladegerät ignoriert Voreinstellungen für verminderte Ladeleistungen. Ich habe einen Ladewürfel, den man auf 6A setzen kann - das ist dem Onboard-Lader völlig egal. Sei es drum, die 1.8KW-Ladung haben bislang keinen Schaden angerichtet.
Eigentlich lädt die Maschine bis 4.09V, zumindest gerundet. :D Den Wert würde ich auf das BMS als Verursacher schieben. Der "Sprung" auf 4.2V dürfte laut den typischen Datenblättern nur ca. 2% bringen, wenn überhaupt. Da die Regeneration aber, im Gegensatz zu meinen früheren NIUs, sofort nach Fahrtantritt vorhanden ist, wird das auch eine Art Sicherheitsmarge sein, um die Zellen bei Reku und gerade voll geladenen Akkus nicht über 4.2V zu bringen.
Von daher ist das ein Betätigungsfeld, auf dem ich ich nicht begeben würde. Spannender wäre vielmehr, wie man die Maschine auf die 29KW Leistung bekommt, die das Eisfeld-Rekordfahrzeug hatte, und das Geschwindigkeitslimit aufhebt. Die 125km/h sind bewußte Abregelung und dürften noch nichts mit fehlender Optimierung des Field Weakenings zu tun haben.

Zweiter Lader: das BMS scheint die Ladeleistung zu monitoren. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe plaudert es mit dem Onboard-Ladegerät über CA-Bus. Letztens hatte ich bei fetten Außentemperaturen und nach 36° im Akkugehäuse mal wieder seltene Sprünge in der Ladeleistung, die auf Auswertung eines Temperaturfühlers hindeuten, von denen mindestens zwei im Akkukasten verbaut sind.

Von daher wäre es interessant zu wissen, was die DTC-Anzeige im Dev-Menü nach dem Laden mit dem zweiten Lader angezeigt hat. Die Fehlercodes werden wohl nach einem Hardreset gelöscht, und damit dürfte dann Ladevorgang wieder freigeschaltet worden sein.
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von MarcS »

STW hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 02:19
error hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 15:01 Grundsätzlich scheint die RGNT nur bis 4,08V zu laden. Mensch könnte zur Reichweitenvergrößerung überlegen einen Zusatzlader anzuschließen, der bei Bedarf die restlichen 10 bis 15% mobilisiert.
Eigentlich lädt die Maschine bis 4.09V, zumindest gerundet. :D Den Wert würde ich auf das BMS als Verursacher schieben. Der "Sprung" auf 4.2V dürfte laut den typischen Datenblättern nur ca. 2% bringen, wenn überhaupt.
Hmm, ich habe mehrfach (anderswo) gelesen, dass man NMC-Akkus auf 80% aufladen kann, wenn man die Ladeschlussspannung von 4,15V auf 4,05V reduziert. Das passt aber nicht zu Deinen 2% bei 4,09V vs. 4,2V. Die Angabe Deines Vorposters würde eher dazu passen...

Ich werde es demnächst wissen. Habe nämlich bei AliExpress ein einstellbares Ladegerät (30-88V) gekauft, um den 20S-Akku unseres Bimie Brava Rollers (72V Nennspannung, 83V Ladeschluss des Original-Ladegeräts, also 4,15V pro Zelle) nur noch bis 81V (4,05V pro Zelle) zu laden, um dessen Lebensdauer zu verlängern. Mal sehen was das Fahrzeug anschließend sagt wieviel Prozent Ladung drin wären.
Beim neuen Ladegerät kann man sowohl den max. Strom in der CC- als auch die max. Spannung in der CV-Phase einstellen (mit Drehknopf und Display).
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Re: OBD-Adapter RGNT Classic SE?

Beitrag von error »

Ich könnte mir auch meinen programmierbaren Lader schnappen und per CC/CV eine Einzelzelle laden. Kann dann mit 3 Nachkommastellen sehen was bei Anhebung auf 4,2V zusätzlich reingeht.

Meinen Wert habe ich von der KI gesagt bekommen. :oops:

Das ist natürlich mit Vorsicht zu genießen. Aber letztendlich macht Zero vermutlich auch nichts anderes wenn sie die Ladung auf 110% anbietet. Die Zellen werden dann nur näher an 4,2V (oder was die Zellen max. vertragen) gebracht.

Meine SE lädt bis 98V. Rechnerisch sind das 4,08333V. Abweichung High/Low 0,003V. 100,8V wären möglich. Bezogen auf die Spannung wären es 97% Ladung. Vermutlich hat die KI nur phantasiert.

STW hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 02:19
Spannender wäre vielmehr, wie man die Maschine auf die 29KW Leistung bekommt, die das Eisfeld-Rekordfahrzeug hatte, und das Geschwindigkeitslimit aufhebt. Die 125km/h sind bewußte Abregelung und dürften noch nichts mit fehlender Optimierung des Field Weakenings zu tun haben.
Ich habe die RGNT aktuell noch auf einem Holzklotz stehen. Sie regelt punktgenau ohne Überschwingen bei 125km/h Tacho ab. Man sieht die 125 während abwechselnd Reku und Leistungsbar hin und her blinken.

Keine Ahnung ob der 350A Sevcon schon am Anschlag ist. Hängt dann auch vom Motor bzw. der Wärmeabfuhr ab.

Mein Motor sah komplett gesund von innen aus. Da wird also noch irgendwas möglich sein. Es kann sein dass für das Rekordfahrzeug ein anderer Controller verwendet wurde. Will meine Karre nicht gleich schrotten. :mrgreen:
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