Nelio Eco V3/Aonew YH-T ein erster Erfahrungsbericht

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conny-r
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Re: Nelio Eco V3/Aonew YH-T ein erster Erfahrungsbericht

Beitrag von conny-r »

Die Spannung ist ganz klar aussagekräftig wenn man weiß wie sie zu interpretieren ist.

Ich bin noch nicht einmal liegen geblieben obwohl ich mehrere Steigungen bis 18 % habe.

Aber jeder so wie er will.
Gruß Conny
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Pedator92
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Re: Nelio Eco V3/Aonew YH-T ein erster Erfahrungsbericht

Beitrag von Pedator92 »

conny-r hat geschrieben: So 7. Jun 2026, 18:46 Die Spannung ist ganz klar aussagekräftig wenn man weiß wie sie zu interpretieren ist.

Ich bin noch nicht einmal liegen geblieben obwohl ich mehrere Steigungen bis 18 % habe.

Aber jeder so wie er will.
Deine DTR hat ein Li-Ion Akku, kein LFP.
Kreidler Amaze 50 | 4232km | Kein Akku!
E-Max 90s | 20727km | 48v ~62AH LFP | in Wartung
Stanford STF A4 | 5700+2700km | 75,6V 47,1AH
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conny-r
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Re: Nelio Eco V3/Aonew YH-T ein erster Erfahrungsbericht

Beitrag von conny-r »

Das spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Gruß Conny
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Fasemann
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Re: Nelio Eco V3/Aonew YH-T ein erster Erfahrungsbericht

Beitrag von Fasemann »

In so einer Kabine ist ja Platz, da würde ich ein TK15 verbauen. Gibt es bei Ali auch ab 15 €
Von 2017 an 2x GoE zusammen mit 25 Tkm verkauft 4/24.
Nova E-Retro Star exBlei aus 2020, ab 02/24 und ab1000 km mit Lithium, hat 10 000km weg.
4/24 Tisto Luna mit 700 km eingezogen, neue Akkus 9/25 und los gehts.
3/25 UNU aus 2016 mit 1960 km und kleinem Diebstahlschaden, komplett überholt.
himmelweit
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Re: Nelio Eco V3/Aonew YH-T ein erster Erfahrungsbericht

Beitrag von himmelweit »

Was den Ladezustand der Batterie angeht, danke ich für die ganzen Tipps. Ich werden jedoch den Smart Chunt von Victron ausprobieren und dann testen.

Weiter mit einigen Erfahrungsberichten:
Fangen wir mit der nicht peinlichen Sache an: Seitdem mein Fahrzeug wirklich 45 km/h fährt, habe ich Schwierigkeiten mit dem Hall-Sensoren. Dieser Sensor (bzw. Sensoren) misst die Stellung des Magneten in der Spule vom Elektromotor, um im richtigen Bereich der Spule "Strom fließen zu lassen".  Wenn der Hall-Sensor falsche oder widersprüchliche Daten sendet, macht es einen kurzen Ruck und der Motor verliert für den Bruchteil einer Sekunde seine Leistung. Das ist ein wenig unangenehm, aber der Zeitraum ist nur kurz. Mir passiert es manchmal mehrmals hintereinander. Kurioserweise scheint das Wetter etwas mit der Häufigkeit zu tun zu haben. Ich fahre häufig die gleichen Strecken und manchmal ist kein Rucken zu merken und manchmal 5 mal hintereinander. Meine bisherige Beobachtung: Hohe Luftfeuchtigkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit. Ein Lösungsvorschlag laut Gemini, den ich noch nicht getestet habe: Man kann im Motorcontroller den Wert bei "Hall Shift Angle" um 1-2 Grad verschieben um den Controller mehr Vorlauf zu geben. Ich werde das bei Gelegenheit testen.

Kommen wir nun zu meiner Dummheit. Ich wollte nach über 2000 Kilometern das Getriebeöl wechseln. Aus Unwissenheit, wieder besseren Wissens und aufgrund einer kleinen, aber falschen Aussage von Gemini habe ich nicht 150 ml eingefüllt (wie in der Anleitung beschrieben), sondern ca. 400 ml. Ich dachte nämlich, das Getriebe müsse im Öl schwimmen, und Gemini meinte, das Öl müsse bis zur Unterkante der Einfüllöffnung stehen. Diese Aussage beruht auf der Tatsache, dass manche Getriebe die Einfüllöffnung seitlich haben. Der Nelio hat sie jedoch oben. Der Fehler ist mir noch am selben Tag bewusst geworden und ich habe ihn gefixt. Noch ein kleiner Tipp: Ich habe eine Ölspritze benutzt, da über der Einfüllöffnung wenig Platz ist. Da ich die Spritze gegen die Schwerkraft drücken muss (also das Ende der Spritze nach oben zeigt) und sich der Kolben der Spritze nicht bis ganz nach vorne schieben lässt, muss man etwas mehr Öl einfüllen, als in das Getriebe soll. Ich habe ein wenig experimentiert. Wenn man ca. 170 ml in die Spritze einfüllt, kommen ca. 150 ml im Getriebe an (da ja auch noch 2 Schläuche vorne an der Spritze hängen).

Eventuell sind dem ein oder der anderen diese Infos nützlich. Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal.
himmelweit
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Re: Nelio Eco V3/Aonew YH-T ein erster Erfahrungsbericht

Beitrag von himmelweit »

Wer klappert so spät durch Nacht und Wind

Ich weiß, ihr habt alle schon sehnsüchtig darauf gewartet, endlich wieder neue Informationen zu meinem dreirädrigen Supercar zu erhalten. Ihr musstet viel Geduld aufbringen, doch jetzt ist es endlich so weit.

Vor einiger Zeit habe ich festgestellt, dass mein Lenkrad „unruhiger“ geworden ist und dass ein ungesundes Geräusch von der Vorderachse kommt. Nach einem Telefonat mit dem Händler stand die Vermutung nahe, dass die Lenkkopflagerschale die Ursache ist. Diese müsse nur vernünftig festgezogen werden. Ja, dazu gibt es eine Wartungsklappe unter dem Lenker. Um das aber richtig zu machen, müsste mehr abgebaut werden, damit man an die entsprechende Kontermutter herankommt – abgesehen davon, dass man einen entsprechenden Schlüssel braucht.

Gesagt, getan. Ich kaufte einen 32er Gelenk-Hakenschlüssel und baute, da ich auch neugierig war, fast die gesamte Innenverkleidung des Armaturenbretts ab. Es war wirklich spannend zu sehen, was da so alles langgeht. Unter anderem habe ich einen Verteilerkasten, den Frontscheibenheizlüfter und ein Gerät entdeckt, das ich bis heute nicht ganz zuordnen kann (eventuell der Lautsprecher für das Blink-Geräusch).
Solides Gewusel
Solides Gewusel
Heizlüfter und Verteilerkasten
Heizlüfter und Verteilerkasten
Verteilerkasten
Verteilerkasten
Hinter dem Display
Hinter dem Display
Was ich vielleicht vorher hätte machen sollen: Das Fahrzeug einfach mal mit bloßem Auge genauer betrachten. Dann wäre mir aufgefallen, dass das Kugellager in der vorderen Felge auf einer Seite schon zur Hälfte aufgelöst war. Die Lenkachse war auf jeden Fall in Ordnung.
Zerriebenes Kugellager
Zerriebenes Kugellager
„Clever“, wie ich war, hatte ich mir einen absolut überdimensionierten Wagenheber gekauft. Er war erstens flach genug, um unter das Fahrzeug zu passen (weniger als 10 Zentimeter), und zweitens konnte er ziemlich weit nach oben gepumpt werden (für den Fall, dass ich mal unter das Fahrzeug muss). Dass das Ding ein Riesenochs ist und 35 kg wiegt, hatte ich überlesen. Was soll's, dafür ist das Teil wirklich solide und lässt sich schön dosiert ablassen.
Sehet: Der Wagenheber der Macht!
Sehet: Der Wagenheber der Macht!
Na ja, immerhin habe ich bei der ganzen Aktion neue Details meines Fahrzeugs kennengelernt. Mit Hilfe eines Nachbarn konnte ich nach langem Versuch beide Kugellager (6201-2RS) aus der Felge entfernen und neue kaufen. Die Schwierigkeit bestand darin, dass man die Kugellager nicht einfach durchhauen kann, da sich das Achsloch (hier bitte nicht verlesen) der Felge nach einigen Zentimetern nach innen verjüngt. Das ist einerseits gut, weil die Positionierung der Lager dadurch klar ist, andererseits schlecht, weil die Dinger mit viel Druck hineingedrückt wurden. Glücklicherweise hatte der Nachbar viel Geduld, spezielle Haken und einen Hammer. Beim Einsetzen der neuen Kugellager hat mir eine Nuss aus meinem Nusskasten geholfen. Sie lag exakt auf der Außenkante der Kugellager auf, sodass ich die Lager hineinhauen konnte. Wichtig dabei ist, sich zu merken, auf welcher Seite der Felge welcher Abstandshalter war. Diese sind nämlich unterschiedlich lang.
Hier hätte ich das Kugellager einfach weiter rein drücken müssen
Hier hätte ich das Kugellager einfach weiter rein drücken müssen
Beim Einbau war mir nicht mehr ganz klar, wie tief die Kugellager in die Felge hinein mussten (die ganze Aktion hat mehrere Tage gedauert, da ich zuerst die falschen Kugellager gekauft hatte und auf die neuen warten musste). Also habe ich eine absolut unnötige Konstruktion gebaut, um die Vordergabel etwas auseinanderspreizen zu können, da die Abstandsstücke nicht mehr passen wollten. Doch dann stellte ich fest, dass ich die Kugellager einfach hätte weiter hineindrücken müssen. Wieder was dazugelernt.
Wunderschön und eigentlich komplett unnötig
Wunderschön und eigentlich komplett unnötig
Beim Zusammenbau sind, das ist bei mir schon fast zur Tradition geworden, einige Schrauben übrig geblieben. Es ist immer ein gutes Gefühl, noch etwas Ersatz zu haben. Ich habe keine Ahnung, wo sie fehlen, aber es waren nur Schrauben für die Verkleidung, also eher Nebensache. Eventuell wäre es trotzdem an der Zeit, sich eine Christopherus-Plakette zu kaufen.

Ein kleiner Ausflug zum Thema Hall-Sensor
Seitdem mein kleiner Flitzer tatsächlich seine 45 km/h schafft, habe ich öfter kurze Motoraussetzer. Gerade bei Regen (also hoher Luftfeuchtigkeit) und höherer Geschwindigkeit passiert das häufig, oft mehrmals hintereinander. Der Motor verliert für den Bruchteil einer Sekunde seine Leistung. Das liegt daran, dass der Hall-Sensor, der die Position des Magneten im Motor misst, diese nicht oder falsch erkennt und dann sicherheitshalber kurz abschaltet. Das ist nicht weiter schlimm und laut KI macht das dem Motor nichts aus, aber das ganze Fahrzeug ruckt dann immer kurz. Von außen muss es wohl so aussehen, als würde ich die Gänge reinprügeln, obwohl ich gar keine wirklichen Gänge habe. Hier bin ich gerade dabei, in der Software für den Motorcontroller die einzige Option für den Hall-Sensor zu testen: „Hall Shift Angle“. Derzeit ist dort -89 eingestellt, ich teste aber gerade -85. Bislang konnte ich keine spürbare Verbesserung feststellen. Ich melde mich aber wieder, wenn es Neuigkeiten gibt.

Bis dahin warte ich gespannt auf den Winter und seine Herausforderungen. Das liegt nicht nur an meiner speziellen Spurbreite (und aufgrund meiner Dreirädrigkeit auch daran, dass ich bei Schnee immer nur mit einem Reifen in der Spur fahren kann), sondern auch daran, dass ich nicht weiß, ob der Akku wirklich Heizelemente verbaut hat. Ich habe da so meine Bedenken.

Das nächste Projekt wird auch sein, endlich zu verstehen, ob der Motorcontroller oder der Akku selbst mit dem Ladegerät „spricht“. Denn für das „dumme Laden“ (immer volle Leistung ohne abfallende Leistungskurve, wenn der Akku voller wird) hätte ich gerne eine bessere Lösung. Bisher weiß ich nur, dass der Ladevorgang nicht abschaltet, wenn man ein anderes Ladegerät verwendet (selbst wenn die einzelnen Zellen des Akkus schon bei 4 Volt liegen). Das ist sehr gefährlich.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende.
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Endlich ein Grund um richtig durch zu sauegn
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